Hier etwas, was viel an einem Blog ausmacht, autobiografisches aus meinem Leben. Da hab Ihr es und ich hoffentlich einen Anlass weiter daran zu arbeiten, bis es einen Buchumfang hat. Kritiken auch hier immer gerne gesehen!!!

Die neuesten Leiden des jungen W.

Untertitel: Globales Denken? Kosmisches Denken!

Die Liebe ist tot, es lebe die Liebe!

ALLES über mein Leben,

die ganze WAHRHEIT.

Keine Angst, auch nicht vorm Vergessen

Die Weisheit ist verbunden mit der Wahrheit und die kennt kein Vergessen

Alles klar? Es ist nicht zu fassen!

Gedanken

leben lieben lernen

Spiel der Wünsche

Gedankenzeit, Zeitgedanken.

Kennen Sie Goethe?

Kennen Sie Tesla?

Wiede, wiede wie sie mir gefällt.

Suche nicht, finde!

Geburt der Freiheit

Auf der Suche nach vergessenen Propheten

Lies !!!

Bekifft :$&.;)(/?!

SUPERDIÄT!!!

Wer kennt die Liebe?

Wie sie ihr IDEALGEWICHT

in drei Jahren erreichen!!!

In düsteren Zeiten

Rückkehr der Grauen

Mein bester Freund

Was ist mit China?

Die Zeit und die Welt in meinen Augen

Im Zentrum der Geschichte

Spiegelungen

Kennen sie Jesus?

Synkronizität ist das Wirken des göttlichen Plans

Das Evangelium des Sascha

Probieren geht über Studieren

Da habt ihr euer Buch zur Deutschen Einheit

… und der Zukunft zugewandt

Blogbuch

Bücherliste: Jesus -der erste neue Mann/Franz Alt

Mysterienschulen/Konrad Dietzfelbinger

Das Neue Testament

Nada Brahma- Die Welt ist Klang/Joachim-Ernst Berendt

Das alchimistische Buch von innerem Wesen und Lebensenergie -Xingming guizhi

Das Buch der Riten, Sitten und Bräuche -Li Gi

Der edle Qur’an

Im Lichte der Wahrheit/ Abd-Ru-Shin

I Ging Taoistische Praxis/Thomas Cleary Philosophisches Wörterbuch/Georg Klaus, Manfred Buhr

Dao te ching

Zum Geleit

Die Binde fällt, und der Glaube wird zu Überzeugung. Nur in der Überzeugung

liegt Befreiung und Erlösung!

Ich spreche nur zu denen, welche ernsthaft suchen. Sie müssen fähig und gewillt

sein, sachlich dieses Sachliche zu prüfen! Religiöse Fanatiker und haltlose

Schwärmer mögen ferne davon bleiben; denn sie sind der Wahrheit schädlich.

Böswillige aber und die Unsachlichen sollen in den Worten selbst ihr Urteil finden.

Die Botschaft wird nur solche treffen, die noch einen Funken Wahrheit in sich

tragen und die Sehnsucht wirklich Mensch zu sein. Allen denen wird sie zu Leuchte

und zum Stab. Ohne Umwege führt sie heraus aus all dem Chaos jetziger Verwirrung.

Das nachstehende Wort bringt nicht eine neue Religion, sondern es soll die

Fackel sein für alle ernsten Hörer oder Leser, um damit den rechten Weg zu

finden, der sie zur ersehnten Höhe führt.

Nur wer sich selbst bewegt, kann geistig vorwärts kommen. Der Tor, der sich

dazu in Form fertiger Anschauungen fremder Hilfsmittel bedient, geht seien Pfad

nur wie auf Krücken, während die gesunden eigenen Glieder dafür ausgeschaltet

sind.

Sobald er aber alle Fähigkeiten, welche in ihm seines Rufes harrend schlummern,

kühn als Rüstzeug zu dem Aufstiege verwendet, nützt er das ihm anvertraute Pfund

nach seines Schöpfers willen und wird alle Hindernisse spielend überwinden, die

ablenkend seinen Weg durchkreuzen wollen.

Deshalb erwachet! Nur in der Überzeugung ruht der echte Glaube, und Überzeugung

kommt allein durch rücksichtsloses Abwägen und Prüfen!

Steht als Lebendige in eures Gottes wundervoller Schöpfung!

Abd-ru-shin

Dienstag, 1. Januar 2002

Das neue Jahr hat begonnen. Ich setze mich an seinem ersten Tag hin, um etwas zu beginnen, was ich schon immer einmal tun wollte. Nämlich ein Buch zu schreiben. Mein bester Freund hat mich dazu ermutigt. Wie oft habe ich schon mit dem Gedanken gespielt, alles festzuhalten was mich bewegt, mir durch den Kopf geistert, ob nun die eigenen Gedanken, oder Ideen die mir durch Sinneswahrnehmungen zugetragen wurden? Sei es durch Bücher, Unterhaltung mit Verwandten und Bekannten, das Radio, das Internet, Medien allgemein. Auf mich einströmende Informationen verweben sich zu einem wunderschönen Bild. Ja wunderschön, denn das Leben hat mich gelehrt, daß unsere Welt in einem Kosmos lebt und nicht durchs Chaos treibt. Hier nun der Versuch dies einzufangen und in Worten festzuhalten. Es stellt sich die Frage, wie das Ganze in eine halbwegs vernünftige Form bringen? Bücherschreiben betrachte ich, wie alles andere in dieser Welt als erlernbar, was momentan gleichbedeutend damit ist, dass ich weiß nicht weiß, wie man es anstellt ein Buch zu schreiben. Sicher ist es nicht so einfach, aber ich glaube, wenn ich mir genug Zeit gebe, was immer es sein wird, dann kommt bestimmt etwas Sinnvolles heraus. Ich glaube, dass man zum Schreiben eines Buches keine besondere Ausbildung braucht oder ein besonderes Talent, man muss einfach nur ein gutes Buch schreiben wollen, dann wird es schon. Ich bin bereit mich überraschen zu lassen. Dieses Buch soll möglichst lebendig sein, deshalb erlaube ich mir hiermit offiziell, dass ich jederzeit Änderungen und Streichungen vornehmen darf, wann, wo und wie ich es will. Jeder der es liest, ist herzlichst eingeladen das Gleiche zu tun, wie gesagt, das Buch soll leben. Möglich ist das indem man den Text  runterlädt und ihn mit einem entsprechendem Schreibprogramm wachsen lässt. Weiter sind im Blog Quellen enthalten, in denen jede Menge Informationen, die alle im weitesten Sinne mit diesem Buch zu tun haben, zu finden sind. Dank des Computers, ist es für mich beim Schreiben kein Problem einzufügen, auszulöschen und zu verschieben. Vor einigen Jahrzehnten sah das noch anders aus, wer damals schreiben wollte, tat das von Hand oder mit einer guten alten Schreibmaschine, mit einem hohen Papierverbrauch. Für mich ist es ein großes Privileg, dass ich besitze, im Vergleich zur Masse die Menschen, die nie die Möglichkeit haben werden zu lesen, geschweige denn zu schreiben. Nachdem das geklärt ist, will ich beim Thema bleiben und das beschäftigte sich mit dem Gedanken, in was für eine Form ich mein Buch eigentlich bringen möchte. Eigentlich entspricht es nicht meinem Charakter und meiner Vorstellung, dieses Buch in eine vorgegebene Form zu pressen. Es soll seinen Zauber gerade aus der undefinierten Struktur ziehen. Ich habe schon einige Bücher gelesen, ich sage mit Absicht nicht; viele Bücher, denn es ist sicher keine Kunst mehr gelesen zu haben, aber was ich las, das habe ich sehr aufmerksam aufgenommen. Und hoffentlich in der richtigen Ecke meines Gedächtnisses abgelegt. Mein Eindruck ist dabei, dass die Informationen, die ich aufnehme, Teile eines Puzzles sind, das Stück für Stück Gestalt annimmt. Ich will versuchen das Ganze auf besondere Art zu gestalten, das Wort für diese Berichterstattung stammt aus dem indianischen und lautet Chautauqua. Was ist ein Chautauqua? Ich werde es hier nicht erklären, denn mir ist klar was es bedeutet und wenn diese Zeilen jemals jemand anderes lesen sollte, dann wird er sich, wenn er es unbedingt wissen möchte, bitte die Mühe machen und nachforschen, er kann bestimmt etwas lernen.Chautauqua

Zu mir: Alter: Spielt doch nicht wirklich eine Rolle, oder? Das Alter ist doch nur eine Zahl, die dazu verleitet Vorurteile zu entwickeln. Zumal dieser Text sicher nicht in einem Jahr entstehen wird. Zeit spielt also keinerlei Rolle. Wohnort: Eine der vielen schönen Städte im Osten Deutschlands, die jetzt langsam aber sicher wieder einen Charakter entwickeln, der zu Zeiten der Planwirtschaft, ein Opfer des Plans wurde. Wobei es diese Planwirtschaft schwer hatte, denn der Zweite Weltkrieg hat tiefe Narben in der deutschen Städtelandschaft hinterlassen, die auf der anderen Seite von der „freien“ Marktwirtschaft auch nur zeitgemäß übertüncht wurden und zeitlose Klasse ist dabei leider nur sehr selten entstanden. Mit der Schönheit geschichtlicher Entwicklung kann weder dieses noch jenes konkurrieren.

Seit kurzem wohne ich mit einer Freundin zusammen, wir kennen uns seit vielen Jahren und da sie ein Zimmer frei hatte und meine WG sich gerade auflöste, haben wir uns kurzerhand zusammengeschmissen. Wie sich das entwickelt wird die Zukunft zeigen.

Ich bin ein Fan des Radios, man kann zu jeder Tageszeit einschalten und es kommt fast immer etwas Interessantes, gerade zum Beispiel eine Reportage über die Firma, die das Schaaf Dolly geklont hat und nun gestehen muß, dass es mit fünf Jahren schon Artritis hat, was bei Schaafen normalerweise nicht üblich ist.

Sonntag, 13. Januar 2002

Er ist schon spannend, der Gedanke ein Schriftsteller sein zu können, eigentlich der richtige Beruf für mich, denn viele Autoren die ich kenne haben oder hatten ein angenehmes Leben. Man kann sich seine Zeit einteilen wie man will, oder besser man kann schreiben wann man will, wenn man gerade keine Lust hat zu schreiben, dann lässt man es eben. Der Traum ist natürlich mit dem Schreiben genug Geld zum Leben zu verdienen. Es ist eine imposante Vorstellung, mit dem Verbreiten der eigenen Ansichten oder Betrachtungen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Wobei dieser Gedanke an Tragweite gewinnt, denn wie ungeheuer ist die Verantwortung die man dabei trägt, dieser ist sich leider gerade in der heutigen Zeit kaum ein Schreiberling, Meinungsmacher oder Schriftgelehrter bewußt.

Der Traum vom Schreiben, von der verstandenen Schrift.

Mein Freund sagt: „Man muß beim Verbreiten seiner Meinungen und Gedanken, wie bei allen Dingen, die man tut sehr genau die Konsequenzen seines Schaffens im Auge haben. Schon die Bibel sagt; währet den Anfängen! Denn wir wollen doch das dein Buch den Menschen Freude bringt.“ Na super; mit so ´nem Esoteriksprüchen ist mir aber viel geholfen, könnte man jetzt denken. Ist die Bibel zu zitieren esoterisch? Ist eine andere Frage, die sich mir dann stellt. Ich sage: „Schreiben ist, einen Gedanken festhalten zu können, ordentlich über dem Papier auszuschütteln, ihn wieder ziehen zu lassen und dann mit den Nächsten zu verweben. Man webt sozusagen ein Buch, nach Mustern die aus dem Nichts entstehen.“

Aus dem Nichts kann nichts entstehen, in der Schule haben wie gelernt, 0 ist immer 0 ob nun +, -, × oder : , dass heißt die Null ist gleichbedeutend mit Nichts.“ , höre ich da einen eifrigen Wissenschaftler sagen. Meine Antwort ist nur: „Und was ist mit Unendlich?“

Mein erster kleiner Dialog! Wie niedlich.

Aber weiter zu mir und meiner Welt in der ich lebe. Ich frage mich, was ich hier in diesen Zeilen über mich und meine Welt preisgeben kann, ohne mich und meine Welt wirklich zu verkaufen, denn wer will schon was verkaufen, doch nur Leute die Geld brauchen, wir brauchen es genau genommen nicht. DAS KANN MAN es GANZ SICHER NICHT ESSEN ODER TRINKEN. Also das, mit dem als Schriftgelehrter Geld verdienen, hat sich damit auch erledigt. Ist nicht schlimm, ich schreibe einfach weiter. Vielleicht bekomme ich etwas anderes dafür, was wertvolleres.

Was ich versuchen will, ist: die Wirklichkeit so zu schildern wie sie ist, ohne dabei zu viel über mich zu verraten. Wenn ich in Wahrheit schreibe, dann fange ich erst einmal ganz klein bei mir an, denn bei sich selbst mit irgendetwas anfangen ist das beste was man tun kann aller Zeiten.

Mit freundlichen Grüßen an die besseren Philosophen.(JA. Ich meine Philosophen)

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit meine Welt so zu schildern, wie sie ist, aber ich möchte nichts schreiben, was sozusagen aus dem Nähkästchen kommt. Wenn ich etwas schreibe möchte ich eigentlich, dass es alle lesen können und sich ihre Meinung darüber bilden, aber genug Spielraum für Phantasie geschaffen wird. Am besten wäre es wenn sich Leute wieder erkennen würden in dem was ich schreibe.

Mittwoch, 16. Januar 2002 Weiter zu mir, ich habe mich mit der Idee angefreundet mich jetzt mal mit Hilfe von Dingen zu Charakterisieren, die ich mag oder tue. Der Reihenfolge ist keinerlei Wertigkeit beizumessen.

Ich liebe nette Menschen, sitze gerne an guten Computerspielen, bin ein begeisterter Fußballfan, insbesondere vom gröten Verein der Gegend (wie die Zeiten sich ändern, denn heute ist mir das schon wieder relativ egal), genieße die Natur meiner Heimat, höre Musik in allen Formen und Variationen, rauche mittlerweile auch gerne mal eine oder einen, trinke gerne Pu Erh Tee, mag Hunde und Katzen, spiele Skat, schaue gerne in Kaleidoskope, höre gerne Radio und mache sogar ein wenig, ging oft ins Kino, kurz ich bin bestimmt für alles zu haben.

Was ich nicht leiden kann, ist die Dummheit die immer noch in uns allen lebt.

Momentan plätschert mein Leben so vor sich hin, keine großen Veränderungen in Sicht.

Gestern Nachmittag stattete ich meiner Mitbewohnerin bei ihren Eltern einen Besuch ab, sie musste das Haus hüten und auf den Hund aufpassen. Nach Feierabend fuhr ich dort ran, sie wohnen gleich ein Dorf weiter und mein Heimweg führte dort vorbei. Als ich aus dem Auto stieg atmete ich angenehm kalte, klare Luft ein, was so eine Wohltat war, dass ich bewusst ein paar Mal tief durchatmete.

Sie hatte schon Besuch von einer Bekannten. Die beiden saßen über einer Partie Schach. Meine erste Aufgabe war es Kaffee zu kochen. Nachdem das zu meiner Zufriedenheit erledigt war, habe ich mich zu den Beiden gesellt und ihnen mit mehr oder weniger Zurückhaltung zugesehen. Nachdem die Freundin von ihr gehen musste, denn der Job rief, waren wir drei alleine, der Hund war noch dabei. Das hieß zunächst erstmal ein paar Partien Schach. Ein wirklich schönes Spiel.

Danach haben wir die Flimmerkiste angeworfen, wobei meine Mitbewohnerin die super Idee verwirklichte vorher in die Programmzeitung zu sehen. Dadurch hatten wir gleich ein Ziel im Programmdschungel, in dem ich mich alleine sehr häufig verirre. Es hieß „Joe´s Apartment“ und gehörte zu den Filmen, die ich schon immer mal sehen wollte. Der ist echt super lustig, es geht darin um einen Typen der sich mit den Kakerlaken in seiner Wohnung anfreundet und mit denen eine Menge Spaß hat, nach dem Motto Kakerlaken sind doch die besseren Menschen.

Mittwoch, 23. Januar 2002 Ich bin gerade von B., einem guten Kumpel, zurück gekommen und erlebe einen dieser magischen Momente im Leben, in denen man das Gefühl hat alles scheint perfekt zu sein. Mir kreisen tausend Gedanken in meinem Kopf herum und ich sitze einfach nur da, greife mir einen heraus, mal den, mal den, betrachte ihn so wie ich will und lass ihn wieder los.

Einer der Auslöser dieses moralischen Hochs ist, dass ich bei Beeker eine Jolle mit sehr gutem Grass geraucht habe.

Wie gut dieses Grass ist, dass merke ich allein daran, wie leicht die Musik mich erreicht, die ich eingelegt habe. Motorpsycho, Trust us, die CD kommt irgendwie von meinem Bruder zu mir, gehört jedoch eigentlich meinem besten Freund, aber das ist eine andere Geschichte. Sie lag jahrelang bei mir rum, ohne dass ich wusste, dass es sich dabei um diese von vielen Freunden hochgelobte Band handelte.

Manchmal kommen einem aber auch Formulierungen in den Sinn, wie in einem Buch von einem Schriftsteller.

Ich sitze also hier und schreibe an meinem Buch.

Oft stelle ich mir die Frage, ob es richtig ist ein Buch zu schreiben. Oder viel mehr ob es richtig ist, wie ich es mache. Darauf habe ich mir vorhin geantwortet, dass ich ….

Mist ich hab doch tatsächlich den Gedanken verloren, den ich eben hatte. Sehr ärgerlich.

Aber ich nehme einfach den hier.

Ha! So einfach ist das gar nicht, wenn die Gedanken sich nicht greifen lassen wollen.

Oh Musik wird treibender, das beflügelt die Finger und die Phantasie.

Die CD ist richtig gut, schade, dass ich noch nicht gut genug schreiben kann um Musik mit Worten zu machen, oder noch besser Musik im Kopf entstehen zu lassen. Weil ich das noch nicht kann, gibt es hier die Mitteilung, dass ich gerade Titel vier dieser absolut geilen Scheibe höre.

Aber ich bin davon abgekommen zu erzählen, wie gut das Grass ist, dass ich geraucht habe und woran ich das so merke.

Wie ist es, wenn man Drogen nimmt?

Sicherlich eine der häufiger gestellten Fragen unter den Menschen, die keine so genannten „Drogen“ nehmen, wenn sie nicht mit dem dummen Spruch, „Drogen sind böse und schlecht.“ abgetan wird.

Wobei ich den Wissenden nicht erklären will, woher das Wort Droge kommt und welche ursprüngliche Bedeutung es hat.

Dienstag, 19. Februar 2002 Eine Droge verändert immer etwas im Körper des Konsumenten, ob zum positiven oder negativen, dass kann man sich aussuchen, mehr oder weniger, es kommt darauf an welche Droge man

nimmt.

Mein Gefühl ist es, daß Zeit scheinbar keine Rolle mehr spielt, die Gedanken lösen sich von ihr und springen frei von Problem zu Problem, dabei ist es egal ob man eine Lösung findet oder nicht. Meistens findet man jedoch eine.

Um zu beschreiben, wie gut das Grass von B. war, ist es nötig die augenblickliche Lage hier zu schildern, es ist Winter, die momentane Drogenpolitik der Regierung lässt die Träume von der Legalisierung auch nicht gerade blühen und die Preise die sich dadurch ergeben, treiben einem die Tränen in die Augen. Alles in allem ein niedlicher kleiner Schwarzmarkt der unter seiner Lebensumständen leidet oder blüht.

Wenn man Marihuana bzw. Haschisch legalisieren würde, dann entzöge man diesem Schwarzmarkt seine Lebensgrundlage. Und nicht nur das, man würde den gesamten Drogenmarkt verändern, wie in Holland, wo der Markt für harte Drogen zurückgegangen ist, nachdem die Liberalisierung der Drogenpolitik einsetzte.(nach einer Studie des UNDCP von 1997, siehe Hypertext)

Außerdem man hätte ein Lebenselexier für unsere kranke abendländische Gesellschaft legalisiert, das ihr wieder etwas mehr von dem einhauchen würde, was ihr fehlt, Pantasie. Legalize it, and don’t critizise it !!!

Dazu passen auch sehr gut die Texte im Hypertext von Thaddeus Golas und dem Moksha Research.

14. April 2002

Ich mache mir gerade Gedanken über den Gedanken. Was ist ein Gedanke?

Das Lexikon sagt erst einmal nichts genaues zu Gedanken, aber es sagt zu Gedächtnis:

Die Fähigkeit des Gehirns, Wahrnehmungsinhalte, Gedanken und Gefühle zu behalten.

Gut, dass wir ein Gedächtnis haben, das unserem Geist eine Heimat bietet.

Mal sehen was das Philosophische Wörterbuch sagt?

Schön! Relativ selbstständiger Bestandteil des Denkprozesses, z.B. in Gestalt einer Aussage oder einer Aussagenverbindung, auch: Resultat eines Denkprozesses; Leitsatz; Einfall.

Ich habe erfahren, ein Gedanke ist immer das Produkt des grobstofflichen Gehirns. Wir denken also Grobstofflich? Nach Abd ru Shin.

Dabei will ich einmal festhalten, dass es mindestens drei verschiedene Formen gibt das denken zu strukturieren. Es gibt das kausale Denken (Wirkung und Ursache), das analoge Denken (Übertragbarkeit durch Ähnlichkeiten) und das teleologische, nicht theologische, Denken (Maßgebend ist das Ziel, nach dem Motto: Entscheidend ist nicht wo ein Gedanke herkommt, sondern wo er hinführt). Das führt mich wieder zum Gesetz der großen Zahlen. Welches mir in seiner letzten Konsequenz noch nicht aufgegangen ist.

26.September 2002 Mal schauen wo ich stehen geblieben bin. Es hat ja schon irgendwie Tagebuch ähnliche Züge, was ich bis hier hin geschrieben habe. Es soll aber kein Tagebuch sein. Bei mir hat sich der Gedanke festgesetzt, dass ich ein Buch schreiben möchte, aber ein Tagebuch ist ja auch ein Buch. Beim Schreiben kann man tun was einem in den Sinn kommt, man kann in die Zukunft schauen, die Vergangenheit betrachten, und die Gegenwart festhalten, man ist an keinerlei Örtlichkeit gebunden. Was will man eigentlich mehr?

Die Gedanken sind frei, oder auch nicht, das kommt ganz darauf an was für Ängste auf einem lasten.

15. November 2002 Ich sitze gerade bei einer kleinen Feier mit mir selbst, meiner Schriftstellereinstiegsfeier. Die muß man feiern, wenn man in den Reigen der Schriftsteller aufgenommen werden will und man muß allein feiern. Man liest dabei den bis jetzt von sich gegebenen Text und feiert zwischendurch ab, über den eigenen Senf und lässt sich dann von sich selbst inspirieren, so wie das gerade bei mir der Fall ist.

Können Sie mit sich selbst feiern?

Es ist sehr cool, eigentlich die coolste Party die es gibt, die allercoolste.

Warum?

Es ist nicht notwendig sich auf Andere „einzustellen“, man ist, wie man ist, ein Haufen Neurosen, oder auch nicht.

Ja, so ist es.

Wie man eine Schriftstellerparty feiert?

Das ist recht einfach erklärt, man braucht mindestens eine gute Droge, Alkohol ist die billigste, an die kommt jeder ran, ist aber `ne fiese Droge.

Kippen sind O.K., aber recht schädlich.

Gutes Gras!

Bongo! Meiner Meinung nach, und da steh ich bis zum Grab zu,

die beste Droge, die dieser Planet zu bieten hat, neben dem Leben, den Frauen und der Natur und der Schokolade.

Es soll Schreiber gegeben haben, die sich sogar härtere Drogen verabreicht haben, um kreativ zu sein, oder einfach nur wach.

30. November 2002 Es ist nicht immer leicht den richtigen Augenblick zum schreiben zu erwischen. Gestern hatte ich tausend schöne Gedanken und hätte bestimmt Spaß am Schreiben gehabt. Vorbei.

Jetzt schreibe ich zur Entspannung, ich fühle mich gerade sehr konfus, das lustige ist, dass das meinem Zimmer auch auf jeden Fall anzusehen ist. Irgendetwas passiert heute Abend noch oder auch nicht.

Es ist schließlich die dunkelste Zeit des Jahres und in der will man eigentlich nicht alleine sein und da liegt wohl mein Problem begraben.

Das Mädchen das mein Herz besitzt, ist sehr weit von mir entfernt und das in jeder Beziehung.

Es ist eine lange Geschichte, wie aus einem Film, nein sie ist viel besser, aus dem Leben.

Im Moment bin ich ratlos, oder besser ungeduldig was diese Sache betrifft.

Ich werde ein wenig durch die Stadt streifen.

1. Januar 2003 Da ist es vorbei das Jahr und das nächste hat begonnen. Die Arbeit an meinem Buch zieht sich wie eigentlich zu erwarten länger als ein Jahr. Es ist oft so gewesen, dass ich nicht geschrieben habe, obwohl ich viele schöne, klare Gedanken hatte. Das vergangene Jahr war sehr schön, ich kann unumwunden sagen, das ich es genossen habe.

4. Januar 2003 Es ist an der Zeit die Liebe hier ins Spiel zu bringen. Das wäre wohl schon früher möglich gewesen, aber nun treffen sich Schreibwut und Liebeskummer. Ja, leider Liebeskummer, lieber hätte ich über die schönen Seiten der Liebe, wie ich sie erlebe, geschrieben, aber im Augenblick ist es nicht so.

Mein Mädchen und ich besitzen etwas Besonderes, das Traurige daran ist, daß wir dem unterschiedliche Bedeutung bemessen. Für mich ist es das Größte der Welt, ich bin bereit alles aufzugeben, für Sie.

Ich lüge. Ich tue mir selbst Leid. Ich habe Sehnsucht.

Das Schwere an der Situation ist, dass ich nicht viel machen kann, außer warten, und das ist sehr schwer.

Mein Freund, der unsere Beziehung kennt, sagt, es hätte keinen Sinn meine Liebe ins Leere zu projizieren.

Er sagt , mein Mädchen wäre nicht in der Lage, meine Liebe einzuordnen und zu reflektieren.

Ich soll mich ruhig verhalten, denn mir ist die Situation doch klar, sagt er, später kommt es zu mehr Eindeutigkeit.

Die Dinge fügen sich.

Gut wenn man Freunde hat, die einem helfen.

Ich hatte die Liebe doch schon erwähnt, im Titel.

5. Januar 2003 Ich habe heute angefangen zu fasten, was gar nicht so einfach ist, bei den Mengen an Essen, die uns umgeben. Mein Freund hat mir empfohlen doch mal drei Tage ohne richtige feste Nahrung zu leben.

Bei uns herrscht tiefster Winter im Moment, es schneit, dass es eine wahre Pracht ist.

Es ist schwierig immer wieder einen Einstieg zu finden. Einsamkeit, ist das Gefühl das sich in mir breit macht. Ich kann nichts schreiben. Schreibblockade. Nein, es ist einfach nur spät.

Mein Freund, mir fällt auf, dass ich eigentlich mehr von ihm erzählen könnte, denn er ist es auf jeden Fall wert.

Getroffen habe ich ihn hier in meiner Stadt, wir sind uns das erste Mal in einem Buchladen begegnet. Es war eine kurze Begegnung und ich hab mir nicht viel daraus gemacht, denn wie oft trifft man Menschen im Leben, sieht sie dann nie wieder und vergisst die Begegnung. Bei uns war es aber nicht so, wir blieben in Kontakt, und ich weiß immer, wo ich ihn erreichen kann.

Zeit verging, wir trafen uns sporadisch, er lernte meinen Bekanntenkreis kennen, unsere Freundschaft entwickelte sich stetig weiter und mittlerweile bin ich mir sicher, dass sie alles überdauern wird, was das zukünftige Leben mit mir auch vorhaben wird.

Beschäftigung mit der Zeit. Was bedeutet Zeit?

Ich denke, dass Menschen die glücklich sind kleine Eruptionen in der Zeit hinterlassen.

Wann ist ein Mensch glücklich?

Wenn er etwas schafft, bzw. etwas erkennt.

18.Februar 2003 So sind Erkenntnisse von besonderer Bedeutung heute noch, in der uns geläufigen Zeit auszumachen.

Anders ausgedrückt hinterlassen Menschen mit kraftvollen neuen Ideen, die einen sehr glücklich machen können, ihre Eruptionen in der Zeit, so dass sie ihre Position in der Geschichte einnehmen.

Nun müssen auch negative Ereignisse in die Zeit eingeordnet werden. Anders gefragt; sind Menschen die einfach nur Scheiße gebaut haben, ich meine so richtig große Scheiße, in geschichtlichem Ausmaß; sind diese Menschen dabei glücklich gewesen? Ich denke schon, denn sie waren mit Sicherheit von sich und ihrer Idee überzeugt und zwar so, dass sie sie in geschichtlichem Ausmaß verwirklicht haben. Ich war zu Beginn der Aufzeichnung dieses Gedankens sehr glücklich, denn ich bin restlos überzeugt von dieser Idee.

Geschichte ich komme!

Nein, das ist Quatsch, denn wahre Macht ist dem vorbehalten, der sich seiner Stärke bewusst ist, sie aber nur zum Fördern des Guten einsetzt und das alles tut; ohne Anspruch auf irgendetwas zu erheben.

Dabei spielt der Verzicht eine große Rolle, durch ihn reinigt man sich selbst. Die Menschen sind im allgemeinen nicht bereit auf etwas zu verzichten und zu allerletzt auf Macht, darin liegt die Ursache für das, was man schlechthin das Unvermögen, Fehler, Boshaftigkeit nennt. Auf der Jagd nach Macht, über wen oder was auch immer, werden die eigenen Grenzen und Kompetenzen überschritten und nur sehr schwer findet jemand aus der Verwirrung, die diese Grenzenlosigkeit mit sich bringt wieder zurück, oder steckt sich einmal angemessene Ziele.

Ich war heute beim evangelischen Gottesdienst in der Heiligen Geist Kirche und der Pfarrer hat den Keim für diese Gedanken gelegt, mit seiner Erzählung. Die Versuchung ist überall und wir erliegen ihr tagtäglich, sehr sympathisch vom Pfarrer, dass er sich selbst nicht ausgenommen hat. Der Verzicht auf alles wirklich alles führt, bei entsprechendem Hintergrundwissen zu einem sehr bunten Leben. Ein Leben im Einklang mit der Natur und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Diese Art und Weise das Leben zu leben erschließt sich leider für zu wenige Menschen. Warum?

Im Te-Dao-Ching steht es so verzeichnet:

Das hochgradig Gute ist wie das Wasser:

Das Wasser nutzt alle Wesen

und verweilt auch ruhig dort,

wo die meisten Menschen

sich nur ungern aufhalten;

somit kommt es

dem Leitprinzip nahe.

Das Gutsein des Wohnsitzes

gründet in der Ortswahl;

das Gutsein des Herzens

gründet in der Tiefe;

das Gutsein des Weitblicks

gründet im Naturgemäßen;

das Gutsein der Rede

gründet in der Glaubwürdigkeit.

Das Gutsein des Regierens

gründet in der Ordnung;

das Gutsein des Werks

gründet in der Begabung

das Gutsein des Handelns

gründet in Rechtzeitigkeit.

Aber nur durch Nicht-Streiten

kann einer frei von Tadel bleiben.

52 [8]

9.März 2003 Ich habe beschlossen, dass ich in diesem Augenblick allein sein möchte, die Klarheit der eigenen Gedanken genieße und nicht von einem anderen Lebewesen gestört werde.

Die Katze Engelchen, so habe ich sie getauft, eigentlich heißt sie Hexe (so kann man doch sein Tier nicht nennen). Sie ist die einzige, die in der Lage ist richtig auf mich zu reagieren.

Manchmal braucht man ja so etwas einfach, Sie sind vielleicht gerade in der selben Situation, dann sage ich EXTRA für Sie nochmal; willkommen in meinem Buch.

Ich denke gerade, dass ich bei Gelegenheit diese Zeilen hier ins Internet bringen sollte.

Ich dokumentiere hier gerade meine Erleuchtung, was auch immer das im weitesten Sinne, den Sie sich vorstellen können, bedeutet.

Es ist das Gefühl, das sich ihn mir breit macht, wenn ich die Entwicklung dieses Buches betrachte. Eine Ursache dafür, dass ich schreibe, ist dass ich versuche den Zauber, der Leben heißt, festhalten zu können.

20.März 2003 Ich bin beim Arbeitsamt gewesen und die Ernüchterung, die mich dort erwartete, hat mich doch ganz schön mitgenommen. Es war diese absolute Unfähigkeit, die mich innerhalb von wenigen Minuten aus der Anstalt flüchten lies.

Wer auf dieses Amt angewiesen ist gehört wohl oder übel zu den Verlierern dieser Gesellschaft, denn dort wird die Unfähigkeit sich Arbeit zu suchen durch die Unfähigkeit einer Behörde Arbeit zu vermitteln, potenziert.

8.April 2003 Heute war ich beim Sozialamt, es war eine andere Atmosphäre als beim Arbeitsamt, schon etwas „sozialer“. Aber letzten Endes bin ich auch aus dieser Anstalt mit einem unguten Gefühl gegangen, denn es wurde mir das Gefühl vermittelt Ansprüche zu stellen, die ich nicht verdient hätte. Beim mir ist das im gewissen Sinne ja auch der Fall und mittlerweile hoffe ich einfach nur, dass Leute die die Hilfe dort benötigen anders behandelt werden als ich.

Es ist interessant, so einen Gang durch die Behörden zu machen.

27.April 2003 Ich bin zurück in der „Zivisilation“, zurück aus einer anderen Welt ,die mir viel Energie und Wissen gegeben hat. Zurück aus dem Urlaub, den ich in Andalusien verbracht habe, an einem der zauberhaftesten Plätze, die Europa meinem Wissen nach zu bieten hat. Wenn es sein soll, dann werde ich einige Dinge die ich erlebt habe hier niederschreiben, um sie nicht im Nebel meines Hirns zu verlieren.

Meine Reise begann mit einer 3 tägigen Wanderung ums Cabo de Gata mit dem Ziel San Pedro. Nein eigentlich waren es 4 Tage.

Ich bin mit dem Nahverkehrsbus aus Almeria so weit gefahren wie ich konnte und dann losgelaufen. Mir kommte gerade der Gedanke, dass ich eine solche Wanderung doch eigentlich auch hier mal machen könnte.

12.Mai 2003 Im Auto ist mir heute der Gedanke gekommen, dass ich mit meinem

Buch eigentlich die Entwicklung in Deutschland seit der Wende, aus meiner bzw. aus der Sicht einer fiktiven Person schildern könnte, das ganze auch gesellschaftlich umrande und mit den Weisheiten des Jijing usw. auffrische.

Es muß auf jeden Fall unmißverständlich die Mißstände dieser Zeiten aufzeigen und anprangern. Ein junger Mann aus DDR und eine junge Frau aus der BRD verlieben sich in ineinander. Sie versuchen ihre Gegensätze zu überwinden und müssen am Ende lernen mit ihnen zu leben oder auch nicht.

LEKTÜRE: Die Legende von Paul und Paula.

15.Mai 2003 Mein Buch muß immer wieder Zusammenhänge der Gegenwart und der Geschichte, die ja zweifellos vorhanden sind, hervorstellen um den Leser zum Nachdenken anzuregen.

Es gibt den Spruch des Orakels von Delphi „Erkenne Dich selbst“, dieser Spruch hat sich sehr tief in meinem Gedächtnis eingeprägt und ich bin der auf dem Weg mich selbst zu erkennen, das richtige Ergebnis dieser Selbsterkenntis ist, dass man als Individum vollkommen unwichtig ist und doch die Basis für die Gesellschaft.

Also eine unwichtige Basis, das ist doch ein Widerspruch!?

Bemerkung: Mein Bruder nimmt Aufgaben in der Firma meines Vaters war, die ich nicht mehr erledige, denn ich hab erst einmal aufgegeben dort zu arbeiten.

Gedanke: Schaffen wir eine neue Gesellschaftsordnung, indem wir die Charackterbildung in den Vordergrund stellen. Anleitungen zu Charackterbildung gibt es viele, richtig gute und gefährlich schlechte. Wer wird in erster Linie gebildet?

Eigentlich sollte jeder sich selbst sein Leben lang bilden, aber leider versinken die meisten Menschen zu tief in den Lebensumständen, die sie umgeben.

10.April 2003 Es ist nicht immer einfach die geballten Informationen zu verarbeiten, die auf einen einströmen, besonders wenn man bekifft ist.

Die Frage, sich mir gerade stellt ist: Wer steht hier eigentlich im Mittelpunkt?

Also Kassensturz: Zuerst bin da mal ich, dann die Erde, dann der Himmel.

Wir drei sind gleichberechtigt, nur Himmel und Erde folgen festen Gesetzen, meine Fesseln sind längst zerschlagen und bis auf manchmal schmerzende Wunden, die mich mahnen, bin ich relativ frei. Relativ, ich liebe dieses Wort.

Oh jääh, I don’t even care.

13.Juni 2003 Ich habe Melli gerade wiedergesehen und es war fast genau so wie ich mir das Wiedersehen vorgestellt habe. Sie ist nicht dazu fähig mir zu folgen und ich habe als ich sie im Arm gehalten habe gespührt, dass alles was mir im Voraus durch den Kopf gegangen ist richtig war. Es ist nicht mehr viel zwischen uns, außer der Vergangenheit, und nur ein absoluter Neuanfang würde einen Sinn ergeben.

Die Kleine hat das so nicht verstanden und bricht mir mein Herz.

23.Juni 2003 Schade das alles so kam, denn ich denke immer noch oft an die Kleine.

Was mich darin bestärkt so weiter zu machen wie bisher, ist mein Verhältnis zu Tieren, wenn ich die Katze hinter mir betrachte, dann macht die auf mich einen total relaxten Eindruck.

Ich hab meinen Freund gefragt, was ich mit Melli machen soll, denn ich habe mir weiter meine Gedanken gemacht und bespielsweise erfahren, daß wir durch sehr unterschiedliche Chackren geprägt sind, was aber nicht so schlimm ist, wir müßten nur unsere Standpunkte kennen.

Ich wollte nun gern wissen, ob ich mich Melli nochmal nähern soll um ihr davon zu erzählen, dass wir gute Chancen hätten, wenn wir mehr wissen würden, aber er meint dazu, daß im Moment doch alles ganz friedlich sei und sie den Kontakt suchen muß, um mir zu zeigen, daß ich ihr nicht gleichgültig bin, denn in mir herrscht doch Klarheit, andere sind noch auf der Suche.

Das Buch nimmt endlich Konturen an, denn wenn ich so darin lese finde ich langsam meinen roten Faden.

Die Arbeitstitel sind so ein roter Faden. Sie sind ja in Wirklichkeit keine Arbeitstitel, sie verstecken eine geheime Botschaft.

Im Ernst!

Das ist qool, oder!?

24.Juli 2003 Das Bedrängnis: Ich habe Probleme mit meinem Vater.

Er denk zu viel für mich. Er kontolliert mich ständig. Er kommt nicht mit meiner Lebenseinstellung klar. Er ist mir intellektuell unterlegen. Er ist völlig unausgeglichen. Er ist nicht in der Lage seine eigenen Fehler zu sehen, beziehungsweise sie einfach mal einzugestehen. Er hat keinen Respekt vor meiner Person. Dieses Verhalten färbt auch auf mich ab, denn wenn man sich lange mit ein und der selben Person in einem Verhältnis befindet, dann kommt es immer zu Wechselwirkungen.

Allein mit die schlechten Wirkungen auf mich zu kontrollieren und abzuwehren ist ein hartes Stück Arbeit. Das geht jetzt schon zwei Jahre und Besserungen in diesem Verhältnis sind nicht in Sicht.

Aber wozu hat man denn Freunde.

Er sagt, ich soll die Sache trotz der Schwierigkeiten in aller Ruhe angehen, mit Lust und Frische dem Ziel entgegen. Ich soll nicht verzagen, sondern meiner inneren Gewissheit folgen.

Jede noch so schwierige Situation enthält die Möglichkeit aus ihr zu lernen.

Danke!

27.Juli 2003 Ein Argument für meine Freiheit:

Dostojewskij sagt: Geld ist die gemünzte Freiheit

und damit dem Menschen,

der seiner Freiheit beraubt ist,

noch zehn mal teurer als diese Freiheit.

Wenn die Menschen doch erkennen würden, dass sie ihre Freiheit verkaufen, um sich dann mit diesem Geld einen Bruchteil davon zurückzukaufen und sie sich dabei noch bescheißen lassen. Wo ist da der Fehler?

Es gibt keinen, das Problem der Menschen ist ihre Gesellschaft.

Man sieht, Menschen die viel Geld besitzen, bezeichnen freie Zeit als das kostbarstes Gut.

Nun, in meiner Welt spielt Geld keine so große Rolle, denn ich habe noch nie viel davon besessen und in meinem Innern klingt die Stimme, daß es auch nicht gut ist viel Geld zu besitzen, denn Geld ist gleichbedeutend mit Macht und was Macht bedeutet … .

Auf der anderen Seite habe ich im Augenblick auch recht viele Schulden, denn ich weiß mittlerweile, dass Schulden verdammt enge Fesseln sein können. Darum habe ich mir als nächstes Ziel gewählt: Schulden abbauen.

31.Juli 2003 Es ist alles sehr schwierig, meine Situation gleicht der von Joseph Knecht in Hermann Hesses Roman „Das Glasperlenspiel“. Die Zeit in der er sich von der Heimat löst und alles zurück läßt. Ich glaube dass, beim mir alles viel schwieriger ist. Diese Ansicht ist natürlich übertrieben, aber warum nicht auch mal zur Übertreibung neigen.

Ich sollte meine Familie verlassen, sollte meine Heimat verlassen, sollte dieses Land verlassen.

Aber ich will das alles nicht, denn als freier Mensch merke und weiß ich, daß ich auch hier und jetzt so wie ich lebe Dinge bewirke, die gut sind und notwendig. Niemand kennt sich selbst, deshalb heißt es auch erkenne dich selbst. Ich weiß, dass ich mich schon recht gut selbst kenne, denn der Prozeß der Selbsterkenntnis ist verbunden mit der Bildung des eigenen Charakters und der Kontrolle von Trieben und Lüsten, womit ich mich beschäftige. Meine Sinne sind so oft wie möglich darauf ausgerichtet mich selbst zu erkennen, jedoch mit dem steten Bewußtsein, daß die letzte Weisheit nie erschlossen werden soll und wohl auch nicht erschlossen werden kann.

1.August 2003 Der Brief an Meister Quingshan Liu:

Sehr geehrter Meister Quingshan Liu

Vielen Dank an Sie , daß sie mir mit Ihrem Buch Qi Gong die Möglichkeit gegeben haben, meinem Leben durch die Kenntnis eines so energiespendenden Brunnens zu verschönern.

Überhaupt gilt mein Dank Ihrer gesamten Gesellschaft, deren

Errungenschaften ich mit Liebe studiere und die mein Leben in jeder Hinsicht durch ihre positive Weisheit erhellen.

Ich möchte mich mit diesem Brief die Bitte äußern, als Schüler Ihrer Schule aufgenommen zu werden.

Um mich Ihnen vorstellen zu können, würde ich Sie gerne einladen und mit Ihnen die Schönheiten meiner Heimat erleben, zum Beispiel tausendjährige Eichen.

5.August 2003 Ich habe dieser Tage Besuch von einen Bekannten, Rico ist Drummer bei der Band „Planet 74“ und wir bauen zusammen einen Mikrofonständer für Ihren Sänger.

Beim letzten Mal haben wir von drei Tagen, die er hier war, zwei so viel getrunken, daß ich total besoffen war, beim zweiten Mal so sehr, daß ich mir die Seele aus dem Leib gekotzt habe.

8.August 2003 Ich weiß gar nicht so recht was ich schreiben soll, die Anlage spielt REM „Automatic for the People“, ich lausche dieser wirklich guten CD, schreibe ein paar Zeilen, lasse die Gedanken treiben.

R. ist wieder los, morgen ist der große Auftritt am MAU und danach wird in G. die Geburtstagsparty von M., dem Sänger von Planet 74, gefeiert.

Ich werde wohl heute abend nur noch ein wenig meine Bude auf begehbar bringen und dann noch ein wenig kiffen, Gedanken wirbeln lassen, lernen, nebenbei ab und zu ein paar Zeilen schreiben. Das Schicksal hat beschlossen, dass ich zur Drum`n Bass Party fahren werde.

14.August 2003 Das mit der Drum’n Bass Party vom letzten Eintrag hat mal wieder gezeigt, dass man seinem Schicksal nicht bedingungslos folgen sollte, denn es war mal wieder richtig schlecht. So wie alles zur Zeit richtig schlecht zu laufen scheint, so dass ich mir mal wieder etwas den Frust von der Seele schreiben werde.

Zur Zeit herrscht das Nichts, die Welt gehört wenigen Menschen, die nur auf die Festigung ihrer Macht bedacht sind. Die Tüchstigsten und Fähigsten werden verpöhnt oder sind in der Maschine eingespannt, so dass sie nichts merken; man spricht nicht die Wahrheit und die Eintracht ist eine Blume, die im Schatten von Ungerechtigkeiten verkümmert. Die Menschen glauben keine Zeit mehr zu haben, sich auch nur um Ihre eigenen Eltern kümmern zu können und Eltern lassen ihre Kinder aus dem selben Grund im Stich.

Alte verkümmern allein in ihrer Wohnung oder im Heim; kräftige Männer haben keine Arbeit, die Witwer und Witwen, die Waisen und Kinderlosen und die Kranken sind einsam und ohne soziale Zuwendung, die Männer haben keine Stellung und die Frauen sind emanzipiert. Die schönsten Güter gehen ungenützt verloren und Unwichtigkeiten werden mit aller Kraft angehäuft. Die Eigene Kraft liegt untätig brach, oder man arbeitet nur um des eigenen Vorteils willen. Listen, Ränken und Küngel sind überall zu finden, die Zahlen der Straftaten sind hoch.

Die Türen der Häuser und Wohnungen werden verschlossen.

Es ist die Zeit der Großen Einsamkeit.

Aber es besteht Hoffnung, wie immer.

16.August 2003 Zeitgeschehen: In Nordamerika ist der Strom in einem gigantischen Gebiet, völlig zusammengebrochen.

25.August 2003 Es ist schwierig das eigene Leben zu ordnen, wenn um einen herum Resignation und Dummheit herrschen, nichts desto trotz ist es extrem wichtig einen Pol der Ruhe zu bilden, einen Fels in der Brandung. Die Frage ist doch, was mir wichtig ist. Da sind in erster Linie die mir nahestehenden Menschen, die Natur und meine Heimat.

Nun war mein Plan ja eigentlich in die Alpen zu gehen und dort etwas Geld zu erwirtschaften, um zukünftige Ziele mit einem finanziellem Polster angehen zu können. Lasse ich nicht die Dinge die mir die bedeutensten sind im Stich?

Ich weiß es nicht genau, aber mein Herz sagt, ja du tust etwas wegen des Geldes und das ist nicht richtig, du unterwirftst dich dem Diktat des Geldes.

Gerade das ist es ja was ich nicht tun wollte. Außerdem will ich doch bei den Küstenkickern Fußball spiele und wenn ich nur noch 8 bis 10 Wochen hier wäre würde sich das wohl kaum wirklich lohnen. Darum gehe ich nachher zur Diakonie und frage nach ob ich dort nicht arbeitem kann.

So viel zu den allgemeinen Geldsorgen, andererseits sollte ich meine Privatstudien ebenfalls besser organisieren. Welche Fächer sind es denn mit denen ich mich beschäftige?

Da währen:

  1. Die Sinologe, das mit Sicherheit wichtigste Gebiet,

  2. Politik und Organisation der Gesellschaft,

  3. Informatik und Internet,

  4. Musik,

  5. Astronomie,

  6. Relegionen und Sprachen

27.August 2003 Heute ist, im astronomischen Sinne gesehen, ein besonderer Tag, denn der Mars ist der Erde so nah wie seit sehr langer Zeit nicht, gleichzeitig ist noch genau Neumond. Das Wetter stimmt einen dieser Tage jedoch mit Sturm und Regenschauern auf den nahenden Herbst ein, so dass der Sternenhimmel nur selten frei zu sehen ist.

Neuer Gedanke:

Heute zählt nur das Geld. Wissen zählt nur wenn man es mit Papieren untermauern kann, nicht durch Taten, es gibt kein Vertraunen in persönliche Kräfte.

Das führt zu dem Schluß, dass ich den Weg über das Mittel Geld nehmen muß. Also Job suchen der Geld bringt, dieses Geld dann gewinnbringend einzetzen, bei diesem Einsatz ist es jedoch wichtig moralische, ethische und natürliche Gesetze zu brücksichtigen, denn ich möchte keine Fehler machen die zu Nachteilen für wen oder was auch immer führen.

3.September 2003 Meine Situation ist nach wie vor völlig unbefriedigend, um nicht zu sagen Scheiße. Soll ich das Land verlassen und alle Brücken abbrechen?

7.September 2003 Sollte ich das Land verlassen, dann nur für einen Zeitabschnitt, denn ich weiß genau, daß hier meine Heimat ist, hier bin ich geboren worden, hier bin ich aufgewachsen, hier kenne ich die Menschen, hier sind meine Wurzeln. Zur Zeit lese ich unter anderen auch das Buch „Momo“ von Michael Ende, es ist schaurig schön. Schön, weil es in einer einfachen, klaren Sprache geschrieben ist, schaurig , weil ich die Symtome die dort so klar stehen, die Menschen zeigen wenn sie Zeit sparen wollen, überall um mich herum wahrnehmen kann. Gestern war ich mit dem Rad auf dem Weg nach Hause und überquerte dabei eine Fernverkehrsstraße auf der eine endlose Autokollonne dahinkroch, teilweise auch herumstand. Hinter der Brücke liegt eines dieser sogenannten Einkaufscenter mit einem gigantischem Parkplatz, wo sich Massen von Menschen herumwälzten, um standadisierte Lebensmittel, überteuerten Elektronikschrott und sonstiges, mehr oder weniger nutzloses Zeug zu kaufen. Hauptsache sie werden ihr hart erarbeitetes Geld schnell wieder los. Für die Schönheit der Natur hatte keiner einen Gedanken, was vielleicht nicht ganz richtig ist, man wurde im Einkaufstempel daran erinnernt, daß es ja noch ein schönerers und dazu noch billigeres Vergnügen gibt, indem eingesperrte Vogelspinnen, Scorpione und Kriechtiere zu Schau gestellt wurden.

14.September 2003 Ich bin gerade damit beschäftigt der Versuchung zu widerstehen und zu rauchen, denn ich habe einen Rest gutes Gras gefunden, wollte heute aber eigentlich garn nicht kiffen. So nun sitzte ich da mit Wind im offenen Haar. Bis zum Nachmittag werde ich den Vorsatz bestimmt durchhalten, denn ich möchte das schöne Wetter nutzend, Qi Gong genießen und halte ich es nicht für richtig meine Konzentration durch Drogenkonsum zu beeinflußen.

Ansonsten gibt es nicht viel neues, der Sommer liegt in den letzten Zügen und verabschiedet sich von seiner besten Seite, mit viel blauem Himmel und wärmenden Sonnenstrahlen. Das bringt mich auf die Idee ein paar von diesen Sonnenstrahlen nachher mit der Haut einzufangen.

15.September 2003 Frust !!! Was tut man mit einem Vater der gar nichts versteht, der nicht in der Lage ist zu danken, zu bitten, zu kommunizieren, zu verzeihen oder sich zu entschuldigen? Ich weiß es nicht und bin mit meinem Wissen am Ende. Wo ist meine Schuld? Sicher ich müßte alles ertragen und alles geben, aber nur für diesen Menschen, der mich so viel Kraft kostet, wo doch viele andere meine Bestrebungen wesentlich nötiger gebrauchen könnten?

Nein, da gehe ich lieber da hin wo ich mit meiner Hilfe mehr bewirken kann.

Das beschissene Geld, wenn es nicht wäre, dann könnte vieles leichter sein und manche Probleme würden nicht einmal entstehen.

Mein Vater zeigt mir was in unserer Gesellschaft Meinung ist, wer sich nicht anpasst ist nichts wert. Und all das nur weil ich nicht bereit bin meine Zeit zu sinnlos verkaufen?

Neuer Gedanke: Ökologische Ernährung hat den Vorteil, dass man mit der Zeit den höheren Preis zu spüren bekommt. Bei mir ist es im Augenblick so, dass ich kaum Geld besitze, aber alles daran setze an ökologische Lebensmittel zu kommen, da die damit gewonnene Qualität für mich viel mehr wiegt als das Geld. Selbst meinen Ernährungsumfang habe ich eingeschränkt, lieber eine ökologische Suppe als normales Essen aus dem Supermarkt.

20.September 2003 Es ist äußerste Vorsicht geboten in beim Gebrauch und Hören von Worten. So habe ich gerade einen Kommentar(siehe PC)

27.September 2003 Heute ist Klassentreffen angesagt.

Gestern habe ich sehr klare Gedanken über mein Schriftstellerdasein gehabt, das war gestern heute sind sie natürlich schon etwas verschwommen.

Ich habe darüber nachgedacht, wie wichtig es ist die Wahrheit zu schreiben. Da fragt man sich natürlich was ist die Wahrheit. So weit sind wir gekommen, dass selbst der Begriff der Wahrheit verschwimmt.

Viele sind sich der Verantwortung nicht bewußt, die man beim Festhalten der Zeit mit der Schrift hat. Sie halten sich nicht an die Wahrheit.

29.September 2003 Was hat mich heute dazu veranlasst mit relativer Zielstrebigkeit in die Stadt zu gehen und systematisch nach Büchern über Tesla und China zu suchen, nebenbei auch noch das Buch: Eine elementare Einführung in die Theorie der Thuring-Maschienen“ zu kaufen?

Der Grund dafür ist, ein Mädchen. Ich werde den Begriff Mädchen immer für eine faszinierende Frau verwenden, denn ich will damit den Jungen in mir erhalten.

Ich habe mir gerade einen wirklich bescheuerten Film mit Jack Nickolson im Kino angesehen. Er war wirklich böse schlecht, die Pointen flach und ohne SINN. Eine wirkliche Wutprobe, was des Eintrittsgeld angeht und das obwohl es nur 2,50 waren. So ich werde jetzt noch ein wenig in den neuen Büchern stöbern, es ist mit Sicherheit bildender als dieser dumme Propagandafilm.

1.Oktober 2003 Meine Tage hier in der Margaretenstraße 51 gehen langsam zu Ende und was die Zukunft bringen wird weiß ich nicht. Ich hab mich heute mit Franziska getroffen und wir sind ausfürlich spazieren gegangen und haben uns über Gott und die Welt unterhalten. Es war schön, besonders der Augenblick in dem sich unsere Blicke unvermittelt trafen und ich aus meinem Redeschwall gerissen wurde, weil mich ihre schönen braunen Augen und überhaupt ihr ganzes Gesicht in den Bann gezogen hatten. Ein richtiger kleiner Engel.

Ja ja. Die Begegnung war leider von sehr kurzer Dauer, denn ein interessanter Junge hat mich aus dem Rennen geschlagen. Ich sah die Beiden gelegentlich zusammen.

3.Oktober 2003 Tag der deutschen Einheit, welch eine abstrakte Situation, denn ich habe nicht den Eindruck, dass dieses Land und sein Volk in diesen Tagen eine Einheit bilden.

Im Gegenteil zur moslimischen Gemeinschaft die heute hier in meinem Heimatland den Tage der offenen Moschee begangen haben.

4.Oktober 2003 So jetzt sitzte ich hier das erste Mal, wieder zurück auf dem Land , und schreibe mal ein paar Zeilen. REM läuft und ich bin etwas angelesen von dem Joint, den ich eben draußen geraucht habe. Der Wind hat ihn mir richtig eingeweht.

Beim rauchen habe ich festgestellt, wie anders doch die Uhren hier auf dem Land ticken, im Gegensatz zur Stadt findet das Leben hier früher Ruhe. Das ist schön es zu spüren, den Unterschied in der Zeit. Wenn man dem stressenden Alltag der Stadt entgehen will, dann ist der Weg aufs Land der einzig geseegnete, man braucht garn nicht nach der richtigen Stadt zu suchen sie sind alle gleich und je großer sie sind desto schlimmer, stinken und lärmen sie.

Das muß nicht immer so gewesen sein, denn diese Entwicklung vollzieht sich sicher wie jede andere dynamische Bewegung in gewissen Zyklen. Wobei mir gerade der Gedanke kommt, dass der Mensch momentan nicht in der Lage ist kontinuierliche Vorgäng zu finden. Und mit diesen zu wirtschaften.

Aber weiter mit der Stadtdorfgeschichte, das Dorf bildet in dieser gesellschaftlichen Entwicklungskette die enscheidende Grundplatte, die auf dem Fundament der Natur der Erde gründet ist. Es wird immer unerlässlich sein alles zu tun um diesen Komplex zu schützen und zu gestalten… siehe auch Li Gi, Te tao ching

23.Oktober 2003 Ich habe das Gefühl, das die Dinge, vor denen ich die meiste Zurückhaltung habe, mich momentan am heftigsten bedrängen.

Zum einen, das Geld, es ist eine der umfassensten, geheimnisvollsten und fatalsten Einrichtung dieser Welt, ich muß unbedingt das Buch Unser Geld zuende lesen. Mein Vater versucht beispielsweise mit Hilfe von Geld Macht über mich zu bekommen und mich so zu beeinflussen, der Arme.

Von allen Seiten prasseln Geldforderungen auf mich ein.

Auf der anderen Seite ist es pures Machtgehabe, von dem ich mich bedrängt fühle, so wie bei meinem Vater spüre ich auch bei den anderen Familienmitgliedern, wie sie dem Machtgefüge der Familie unterliegen und wie sie an die Grenzen ihrer Toleranz kommen, wenn ich meine eigene Freiheit behaupte. Es ist wirklich nicht leicht, das alles zu erleben und ich frage mich häufig, ob es das alles wert ist, so wie ich mein Leben sehe und lebe.

Aber ich komme immer mehr zu der Einsicht, daß viele meiner Gedanken aus Schriften abgeleitet sind, die das Wort Gottes darstellen und die in diesen Worten eindeutig beschriebenen Lebensgesetze keimen oft schon früher in mir und werden durch die Worte aus Büchern nur genährt.

Bei all meinen Handlungen habe ich immer den Gedanken in mir, was wäre, wenn ich mich täuschen würde und einen Fehler begehe.

Gott gebe mir die Kraft und den Frieden, alle Aufgabe die noch vor mir liegen nach seinen Gesetzen zu lösen und den Menschen dieser Welt eine Hilfe in der Entwicklung zu sein.

29.Oktober 2003 Die Gnosis, beschrieben in den Texten von Nak Hamadi. Vergleiche mit der taoistischen Alchemie. Erkenntnis bewirkt Erlösung.

Ich sollte es lernen besonders die Worte „Ja“ und „Nein“ mit mehr Sorgfalt zu nutzen und darüber die Mitte in der Kommunikation zu finden. Momentan bin ich gerne ein Jasager. Pierre Griperi. Was mir auch Schwierigkeiten bereitet ist, am Monitor vernüftige Texte zustande zu bringen, denn ich bin zu oft mit den Gedanken bei den Auswirkungen der Monitorfrequenzen auf meinen Geist. Marx war ein Schüler Hegels, und dadurch wohl mit den Grundlagen der Gnosis vertraut. Sind seine weltlichen Probleme etwa darin begründet?

Sind meine weltlichen Probleme verursacht durch meine gnostischen Gedanken? Nein Blödsinn.

Das Buch der Wandlungen zu befragen, ist wie einen völlig unabhängigen Freund der alles weiß, um Rat zu fragen, und sich dann sicher sein zu können, daß dieser Freund sich sehr kompliziert ausdrücken kann, aber immer den Kern der Wahrheit trifft, ob es nun ins eigene Weltbild passt oder nicht. Es ist die Wahrheit und die ihr verbundene Freiheit.

The truth is gonna set you free.

3.November 2003 Ich werde dieses Haus bald verlassen, denn ansonsten kommt es weiter zu Konflikten mit dem Vater.

Der Bruder ist jetzt Lehrling für Geldangelegenheiten und produziert Aufträge, was an sich keine schlechte Sache ist, aber dem Vater nicht dabei weiter hilft sich in seinem Leben zurecht zu finden. Er arbeitet vor sich hin, ohne Ende und vergißt die Welt. Das ist wohl ein Phanomän dieser Tage, denn die Politik denkt offen über eine Verlängerung der Arbeitszeit nach. Menschen die mit Arbeit beschäfftigt sind denken nicht mehr viel nach über die Verhältnisse im Großen, sie werden müde.

In den 60er Jahren gelangten Beobachter der !Kung-Buschmänner aus der Kalahari-Wüste zu einer ziemlich verwirrenden Schlussfolgerung über den Lebensstil dieser Jäger und Sammler. Während unsereins in modernen Gesellschaften vierzig bis fünfzig Stunden in der Woche arbeitet, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, können sich die !Kung mit weniger als 20 Wochenstunden Arbeit reichlich mit Nahrung, Unterkunft und Kleidung versorgen. Unsere „arbeitsreduzierende“ Technik zeigte sich als eine neue Form der Lohnsklaverei. Die Jäger und Sammler waren diejenigen, die wirklich die Arbeit reduziert haben.(Globales Gehirn)

7.November 2003 Das Geld ist es was den besonderen Unterschied zwischen den Systemen vor 1989 macht, oder genauer der Umgang mit diesem.

Im Osten hatte das Geld keinen so konkreten Einfluß auf die Machtstrukturen wie das heute der Fall ist. Das wirft meiner Meinung nach die Frage nach den unterschiedlichen Machtflüßen in Ost und West auf, die sicher mehr beleuchten sollte.

Diese Systemassimilierung die damals statt fand hat einen ganz besonderen Typ Menschen hervorgebracht, der die Vorgänge in Gesellschaftsystemen von zwei völlig unterschiedlichen Seiten präsentiert bekommen hat. Mit etwas eigenständigem Denken ist es diesen Menschen leichter möglich die wahren Vorgänge in der Gesellschaft zu erkennen.

The rich geting richer and the poor geting poorer.

11.November 2003 Wenn es so schicksalhaft weiter geht, habe ich Ende dieses Monats wenigstens bei meinen Eltern keine Schulden mehr und bin bereit vorübergehend meine Heimat zu verlassen um die Welt noch etwas abzumessen und dabei das nötige Geld für meine Heilpraktikerausbildung zu verdienen.

Heute morgen kam im politischen Fouilleton von Deutschlandradio Berlin für meine Auffassung mal wieder der totale Schrott und mir kommt gerade in den Sinn darauf einmal zu reagieren.

13.September 2003 Im Deutschlandradio Berlin läuft gerade eine Reportage über die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges (insgsamt über 50 000 000 Tote in 5 Jahren, 10 000 000 Tote pro Jahr, 830 000 Toten pro Monat, 27 000 Tote am Tag) in Brandenburg. Dabei kommt mir der Gedanke, dass ich mich in meinem Projekt Das Buch“ auch auf geschichtliche Zusammenhänge eingehen muß. Wie unheimlich mir die Zeit vor 60-100 Jahren vorkommt? Welche Rolle spielte eigentlich die Wirtschaft in diesem Abschnitt der Geschichte? Hat sie den gleichen gewichtigen Einfluß auf politische Prozeße wie heute?

Sicher ist, dass im Osten die Macht der Wirtschaft zurückgestutzt wurde und dieses einen enscheidenden Einfluß auf die Entwicklung der beiden deutschen Staaten hatte. Mit der Wende werden die wirtschaftlichen Prinzipien des Kapitalismus, die schon seit über 100 Jahren in Europa herrschen, im neuen Gesamtdeutschland als siegreiche Meme im Kampf der Gesellschaftssysteme gefeiert. Da ist es nicht verwunderlich, dass die dumme braune Brut sich erneut regt und sich deutsche Parlamentarier wieder in antisemitischen Reden versuchen. Gott sei Dank, bekommen sie dafür noch ordentlich einen auf den Deckel.

Das Nachkriegsdeutschland ist zu dem geworden was es ist, weil der Westen immer den Beweis der Stärke und Überlegenheit seines Wertesystems antreten wollte und auf Grund der vorhandenen Strukturen dazu auch in der Lage war.

Das Spiel hieß nach dem menschlich darwinistischen Prinzip, der Stärkere gewinnt. Im sozialistischen Osten verschwand dieses Prinzip aus dem Bewußtsein der Bevölkerung, denn es wurde die Stärke der Gemeinschaft gelehrt. (Sozialismus, der Klang dieses Wortes ist nach meinem Empfinden recht angenehm, im Gegensatz zu den Worten Kapitalismus oder Kommunismus, letzteres wird heute oft fälschlicherweise als Gesellschaftsform des Ostens erwähnt. Ich bin mir aber sicher im Sozialismus groß geworden zu sein.)

Aber zurück zum Thema. Wirtschaftlich schon immer schwach und durch den Krieg struturell wesentlich mehr geschunden als die andere Seite, was allein die Zahl der Opfer belegt, bildet sich in diesem Teil der Welt eine neue Gesellschaftsform, sie nimmt den natürlichen Weg des geringsten Wiederstands, denn wieviel Veränderung die verkrusteten Strukturen des Kapitalismus zulassen ist in diesen Jahren deutlich zu sehen, wenn es darum geht auf die Gegebenheiten der Zeit zu reagieren.

Nun hat der Kapitalismus, diese Religion des Geldes, den Sozialismus, nach den seinen Regeln „besiegt“, aber diese Regeln haben nicht sehr viel mit dem wirklichen Leben zu tun und darum muß diese Gesellschaft verändert werden!

(Die Menschen im Osten haben einen Systemwandel bewirkt, der in dieser Form selten zuvor stattgefunden hat. Ist das nicht ein Beweis für die geistige Freiheit die diese Menschen hatten?)

15.November 2003 Ich habe meinen Freund mal gefragt, welche Bedeutung die Droge Mariuana hat.

Seine Antwort war, dass der Sinn dieser Droge das Sanfte ist, dass eindringlich durch kleine Wandlungen ein Ziel unterstützt, anregt sich Gedanken zu machen über die eigenen persönlichen Ziele, dabei wird der Organismus beruhigt, denn nur im unaufgeregten Zustand ist man in der Lage wirklich klare Überlegungen zu verfolgen. Es bereitet das Feld für Meditationen und Entspannung. Es ist aber nicht einfach sich auf diesem Feld zu bewegen, obwohl es sich hierbei um elementare Dinge handelt.

Durch unsere Gedanken beeinflussen wir die Wirklichkeit und durch zu intensives Nachdenken entsteht mehr Bewußtsein für die Wirklichkeit, die nicht immer so aussieht, wie sie wir uns vorstellen. Es ist möglich, dass diese Erkenntnis zu Problemen führt.

Darum ist wie immer Vorsicht und Ruhe geboten.

Schöne Antwort, oder?

19.November 2003 Wo hab ich eigentlich das letzte Silvester verbracht? Diese Frage hab ich mir heute gestellt, als ich mit Jana meiner neuen Freundin im Cafe Heumond saß, bei einem Bohnengetränk. Es war wieder schön bei ihr, wie die letzten Male auch schon, sie ist eine intelligente, herumgekommene, belesene junge Frau mit einem kleinen Sohn.

21.November 2003 Die endgültige Trennung von meinem Elternhaus zeichnet sich ab, es kam heute morgen wieder zu einer harten Auseinandersetzung mit meinem alten Herrn, in der er wie so oft von Schuldzuweisungen, über Lügen, bis zu Kleinigkeiten alles auffuhr, was sein kleines, eng begrenztes, Weltbild hergibt. Es ist schade, das ich immer wieder das Ziel seiner fehlgesteuerten Egomanien bin, aber immer noch besser als ein anderes Mitglied der Familie mit weniger Wiederstandskraft. Es ist an der Zeit, dass ich mich seinen Launen entgegenstelle. Es ist lächerlich was ich hier an Unterhaltskosten verursache, meine Schulden bei ihm habe ich fast abgearbeitet. Nun versucht er mich mit sinnlosen Argumentationen, wie Telefonverboten zu behindern. Ja er behindert mich regelrecht und macht auf mich den Eindruck als wenn er sich dadurch profilieren will.

23.November 2003 Trennung von Staat und Religion ist in unserem Land eine im Grundgesetz verankerte Tatsache, aber ist Geld etwas anderes als eine Religion. Nein es ist etwas imaginäres, was verlangt, dass die politischen Geschicke eines demokratischen Staates vom Geld ebenso strickt getrennt werden müssen, wie von Judikative und Exikutive.

10.Dezember 2003 Mimi hat versucht mich zu erreichen. Schön, ich frage mich was sie wohl wollte?

Es war ein ereignisreicher Tag heute, denn ich habe ihn mit Jana verbracht. Wir haben uns zum Schluß auch mal wieder Volkenshagen genähert. Ihr Sohn Friedemann war gar nicht gut drauf, es ist herzzerreißend schön, diese absolute Trauer zuspühren, ich kann mir vorstellen woher diese rührt (in diesem Fall hatte er einfach nur eingepinkelt). Zu erleben wie dieser kleine Mensch sich durch den Strom der Zeit bewegt und sich, wie heute, in Momenten der Hilflosigkeit offen trauert. Ich erkenne mich in ihm wieder, dadurch regte sich in mir der Gedanke, diesen Menschen abzuschirmen und ihn geschützt zur Ruhe kommen zu lassen, um sich selbst zu finden.

Eines meiner Probleme ist momentan, daß meine Umgebung sehr an meinen Vorstellungen von der Zukunft interessiert ist, ich aber nicht alles mitteilen kann, was ich mir vorstelle. Wovon bin ich eigentlich geprägt?

Am stärksten hat mich Erziehung des Jijing und seines Universums beeinflußt, das ist eine Tatsache, der ich mir mehr bewußt sein muß.

12.Dezember 2003 Ich habe hier bei meinen Eltern ein interessantes Buch gefunden, es behandelt Computerkriminalität, Mißbrauch und Manipulation in der Datenverarbeitung, der Redaktionsschluß war der 29. Februar 1988. Das spannende an der Sache ist, das es jetzt rund 15 Jahre nach dieser Aufnahme, daß das selbe Thema erst jetzt an die Öffentlichkeit dringt und selbst das nur schwerlich. Ich werde es nocheinmal ein wenig überfliegen und dann dieses Zeitdokument mit in die Haedgestraße nehmen.

Ich fragte meinen Freund was der Grund für die Anfeindungen ist, die ich in letzter Zeit empfinde.

Die Antwort war mal wieder sehr erschöpfend und für mich sehr lehrreich.

Ich will versuchen, einen Teil davon wiederzugeben: Diese Anfeindungen sind Warnungen, die dir sagen sollen, daß es ratsam ist seine eigenen Grenzen zu erkennen. Es ist oft vernünftig Rat anderer anzunehmen.(was ich spätestens hiermit tun möchte). Lasse auf die eigenen Worte stets mit Zuversicht und gut vorbereiteter Gründlichkeit Taten folgen. Durch dieses entschlossene Vorangehen beseitigt man Schwachpunkte.

Es müssen folgende Regeln beachtet werden:

1.Entschlossenheit muß auf einer Vereinigung von Stärke und Freundlichkeit beruhen. 2.Ein Kompromiß mit dem Schlechten ist nicht möglich; es muß unter allen Umständen offen diskriditiert werden. Ebenso dürfen auch die eigenen Leidenschaften und Fehler nicht beschönigt werden. 3.Der Kampf darf nicht direkt durch Gewalt geführt werden. Wo das Böse gebranntmarkt ist, da sinnt es auf Waffen, und wenn man ihm denGefallen tut es Schlag auf Schlag zu bekämpfen, so zieht man den kürzeren, weil man dadurch selbst in Haß und Leidenschaft verwickelt wird. Darum gilt es, beim eigenen Haus anzufangen: persönlich auf der Hut zu sein vor den gebrantmarkten Fehlern. Dadurch stumpfen sich die Waffen des Bösen von selbst ab, wenn sie keinen Gegner finden. Ebenso dürfen auch eigene Fehler nicht direkt bekämpft werden. Solange man sich mit ihnen herumschlägt, bleiben sie immer siegreich. 4. Die beste Art, das Böse zu bekämpfen, ist energischer Fortschritt im Guten.

Er sei bei der Bildung des Charakers darauf bedacht, sich nicht in Eigensinn zu versteifen, sondern sich in dauernder strenger Selbstprüfung eindrucksfähig zu erhalten, nach Innen und nach Außen.

13.Dezember 2003 Ein Gespräch mit meiner Mutter, in dem ich eigentlich nur den Vorschlag in die Runde stellen wollte nach wie vor für den alten Herrn zu arbeiten, allerdings mit einem Arbeitsvertrag, geriet völlig aus dem Ruder und wurde zu einer Grundsatzdiskusion.

Mein Anliegen werde ich nachher noch einmal vorbringen, obwohl meine Hoffnungen nahezu Null ist. Na mal schauen.

Das Erschreckende an der Sache ist der Bezug, der sich für mich herstellen lässt, zu den Zeichen unserer Zeit. Der kleine Bruder lernt Kapitalismus und die Eltern sind überfordert mit den Umständen der Zeit.

Politiker reden vom Studium wie von einem Finanzvorgang, bei dem die Studenten eine Rendite für ihre Studiengebühren erwarten sollen.

19.Dezember 2003Ich bin gerade sehr locker von einem Joint mit meinem, im letzten Supersommer angebautem Gras, sitze in meinem provisorisch eingerichteten Zimmer und höre mir spannende Sachen im Radio an. Gerade läuft im Radio eine Reportage über die Geschichte des sozialen Gesundheitssystems. Es geht wie immer ums Geld. Eine der Schlußfolgerungen ist, daß gegen den Willen des Hartmanbundes, der Vereinigung der Ärzte keine grundlegenden Reformen des Gesundheitssystems zu erwarten sind.

In den Nachrichten haben sie erwähnt, das die Regierung dabei ist die Bundesanstalt für Arbeit zu verkaufen und damit dann so ziemlich alles verkauft hat, was ein Staat so zu Geld machen kann. Das heißt eigentlich, dass der Staat versucht Teile von sich selbst zu verkaufen. Verkauft er damit nicht auch Teile seiner Macht? Er tut es, denn Unternehmen wie die Telekom und Post sind mittlerweile zu sogenannten Globalplayern aufgestiegen und machen riesige Umsätze. Inwieweit ist unser Staat nun noch an diesen Umsätzen beteiligt?

Da kommt mir ein wichtiger Gedanke, beim Lied Imagin von John Lennon, das Geld macht momentan eine extreme Bewegung von unten nach oben erfährt. Das heißt die Macht zieht das Geld an. Wann kommt die Wende, das ist die Frage. Nach dem Gesetz das Gleiches Gleiches anzieht, ist der das Wort Wende vielleicht nicht ganz richtig, es sollte wohl eher heißen, wann kommt der Knall.

Mir wird klar wie sehr Macht für den heutigen Menschen mit Geld verbunden ist. Ist es nicht verwunderlich, dass ich überhaupt kein Geld habe, denn ich absolut keine Abitionen auf jegliche Macht.

Die einzige Macht die ich akzeptiere, ist die Macht der Überzeugung und da ist in dieser Welt nicht viel was überzeugen kann und nicht in irgendeiner Weise von Geld beeinflußt wurde. Zu allem Überfluss lebe ich aber in einer Zeit in der Geld mehr bedeutet, als spirtuelle Entwicklung und umfassendes Wissen.

Irgendwie sollte ich mich mit dem Geld arangieren, oder? NEIN !!!

23.Dezember 2003 Heute ist Neumond, das bedeutet dass die Yin-Kraft des Mondes in den letzten Tagen vor Weihnnachten sehr stark war. Zu spüren war es für mich absolut klar. Jetzt wenn ich hier so sitze und mir die gerade erst vergangenen Stunden noch einmal ins Gedächtnis zurückrufe. Ich habe sie wieder mit Jana und ihrem Sohn verbracht, dabei viel erlebt und gelernt. Das spannende war oder ist für mich dabei der Kontakt zu einer völlig neuen Gruppe von Menschen in der kleinen alternativen Szene unserer Stadt, die damit verbundenen Eindrücke sind sehr faszinierend. Wenn ich diese inneren Bilder so für mich betrachte und sie mit den Ideen, Erwartungen, Ankündigungen und Visionen der Zukunft verknüpfe, dann ergibt sich für mich eine buntschillernde Welt voller faszinierender Möglichkeiten.

Ich habe viel gelehrt und gelernt in letzter Zeit besonders von und mit Jana und Friedemann bespielsweise.

4.Januar 2004 Der Kalender hat ein neues Jahr angekündigt, nach dem Lauf der Sonne ist das neue Jahr schon etwas älter. Die Feier zum Jahreswechsel war aus meiner Sicht sehr ereignisreich.

Alles begann damit, das ich es nicht geschafft habe nach Berlin zu gelangen, warum das nicht klappte weiß ich nicht, wohl weil ich doch mit Jana Silvester feiern sollte. Der Frust über diese Panne meinerseits saß sehr tief und ich habe, wieder zurück bei Jana begonnen meine Stimmung mit ihrem Bruder zusammen etwas aufzuhellen. Das war auch klappte auch ganz gut, bis wir beschlossen uns der Gruppe Hamburger anzuschließen, die auch in der Wohnung feierten. Das war der zweite und letzte Fehler, den ich an diesem Abend gemacht habe, denn durch die ausweichende, ja geradezu ausgrenzende Reaktion dieser Leute sank meine Stimmung in Rekordzeit auf den Nullpunkt und tiefer.

Ich war total frustriert und sah alles nur noch schwarz, zum Glück war Jana aufmerksam und gab mir den nötigen Halt in dieser Situation. Dafür bin ich ihr sehr dankbar.

Die ersten Tage des neuen Jahres verbrachten wir wie frisch Verliebte, mit viel Liebe, im Bett rumaalen und schönen Spaziergängen. Alles in Allem ein sehr angenehmer Jahresbeginn. Nun gilt es diese Stimmung zu bewahren und die zweifelos in mir vorhandenen Energien zu nutzen, um Werke zu schaffen, die das Leben lebenswerter machen.

6.Januar 2004 Jana, diese Frau gibt mir immer mehr Halt. Nach dem Telefonat von vorhin war meine Stimmung wie gewandelt und ich habe es endlich mal wieder geschafft bei KBounce in die Highscore zu kommen, was viel heißen will. Nun will ich versuchen diese wirklich willkomme positive Energie auch in brauchbare Resultate umzusetzen.

15.Januar 2004 Ich durchlebe gerade sehr emotionale Tage, denn Jana hat sich von mir getrennt und dadurch meine Seele stark erschüttert. Die in mir aufwallende Liebe, die nun ihres klaren Zieles beraubt ist, entlädt sich in starker Trauer und Tränen. Nun ich will versuchen nicht all zu sehr zu trauern und meine Energien auf positive Gedanken richten.

Mein Freund antwortete mir auf meine Frage, warum ich schon wieder diese schwere Entäuschung durchmachen muß:

Wenn man zu schnell zu viel will, kann es passieren, daß man strauchelt. Ich soll mich beruhgen und die Situauion abwarten, sie wird sich schon klären.“

Im Radio läuft ein französisches Lied, diese Sprache wird mich sicher noch eine Weile, auch was sag ich, immer an Jana erinnern. Zeigt das nicht wie sehr sie es mir angetan hat?

Im Moment wünsche ich mir nichts so sehr, als mit dieser Frau mein Leben zu verbringen. Wie gesagt im Moment.

18.Januar 2004 Seit nunmehr zwei Jahren schreibe ich hier meine Gedanken nieder und es ist noch kein Ende abzusehen, möglicherweise weil es kein Ende gibt.

19.Januar 2004 Was mich am schreiben mit dem Computer stört ist die eingeschrämkte Möglichkeit der Spontanität, denn ich muß ihn oft erst anschalten und hochfahren, so das Gedanken die mir aufschreibenswert erscheinen oft nicht festgehalten werden.

Heute müßte Jana den Brief erhelten haben, den ich ihr am Freitagabend geschrieben habe.

Er lautete ungefähr so:

Hallo Träumerin,

danke für Deinen Brief, es war schön ein Zeichen von Dir zu bekommen. Nun ich will Dir ausführlich und möglichst ruhig darauf antworten.

Ruhig bedeutet, dass ich Emotionen, wie die Trauer der letzten Tage, versuche umzuwandeln in andere Gedanken, das gelingt auch ganz gut mit Hilfe von Spaziergängen und Freunden.

Vorhin habe ich so einen Spaziergang gemacht und mir dabei nocheinmal Deinen Brief durchgelesen und durchdacht. Weit bin ich mit dem Durchdenken allerdings nicht gekommen, denn ein älteres Pärchen kam des Weges und wir begannen eine Unterhaltung, nichts teifgreifendes, nur so.

Das war so eine Gelegenheit bei der ich von möglicher Trauer abgelenkt wurde und dagegen habe ich nichts einzuwenden.

Am Abend fahre ich mit meinen Eltern zum 60. Geburtstag meines Onkels, es ist Kegeln angesagt, darum werde ich den Brief hier unterbrechen und nachher fortsetzen.

Zurück von Kegelgeburtstag, es war nett.

Du hast eine Einladung von mir bekommen, in der Du einen Einblick bekommen konntest, wie ein Leben mit mir aussieht, oder besser aussehen kann. Diese „abstrakten“ Gefühle und Gedanken, die Du für einen Augenblick verstanden hast, waren etwas wonach sich jeder Mensch sehnt, Liebe einfach nur Liebe.

Ich verstehe, daß es schwer ist in der heutigen Zeit damit umzugehen, denn wenn ich mir die Gesellschaft ansehe, erscheint es mir, dass es immer weniger richtige Partnerschaften zwischen Männern und Frauen gibt. Warum ist das so? Weil sie nicht wissen, was sie tun, woher auch es hat ihnen ja keiner gesagt. Aber alle sind auf der Suche nach Liebe und Glück.

Du hast die Antwort, was Glück bedeutet, doch schon in Dir, es erscheint mir so, wenn ich Deinen Brief lese.

Warum ist es feige, wenn Du Deinen Sumpf nicht verlassen willst, Du kennst ihn doch so gut. Ich sitzte in keinem Moor und reiche Dir meine Hand. Du mußt nur zugreifen. Aber Du tust es nicht. Warum?

Nur weil Du von gewissen Sachen nicht gleich „total überzeugt und mitgerissen“ bist?

Du hast doch die Macht der Veränderung gespührt, dieses wohlige Gefühl das einem sagt, ja ich lebe. Du hast es bei Albert und Emil selbst erlebt, den Wandel der Situation von grummel zu lächel. Macht die Augen auf!

Du fragst mich, was ich aus dem Erlebten mitnehme?

Mitnehmen werde ich mit Sicherheit nicht Trauer und Schmerz, denn so etwas hängt mir nicht lange an mir, auch weil ich „unsere Geschichte“ sehr schön und lehrreich finde. Ich nehme mit, dass ich eine Frau kennengelernt habe, die in mir sehr viele schöne Seiten zum Leben erweckt hat, bei der ich bereit war mich zu öffnen und ihr meine Liebe zu zeigen, bei der ich wirklich das Gefühl hatte verstanden zu werden.

Der Brief ging noch etwas weiter und ich kann hier nur die Kladde wiedergeben.

Jetzt sitze ich hier und frage mich, was diese Zeilen wohl für eine Wirkung auf Jana haben. Es nutzt aber alles nicht, erst wenn sie sich bei mir meldet, werde ich schlauer sein.

20.Januar 2004 Heute war ein Tag der unter keinem guten Stern stand, das fühlte ich schon beim aufstehen. Mein Gemüt schwankte sehr von tief betrübt bis zuversichtlich.

Ob das im Zusammenhang mit Jana steht?

Mit Sicherheit, denn ich denke immer noch oft an sie. Diese Schwankungen der Seele sind etwas, mit dem sie offensichtlich auch lebt, so das ich mich gut in ihre Lage versetzen kann.

Mein Freund sagte mir, das ich durch diese innere Verbundenheit mit ihr eventuell eine erneute Annäherung möglich ist. Das ist es wonach sich alles in mir sehnt. Daher warte ich weiter und versuche mich mit meinem Schicksal zu versöhnen.

26.Januar 2003 Ich spiele mit dem Gedanken eine Ausbildung zum Krankenpfleger zu machen, das hat ein Gespräch mit einem Arbeitsamtmitarbeiter und anschließend ein Treffen mit Jana bewirkt.

Während dieses Gesprächs machte Jana eine Bemerkung über die Wirkung meiner Macht auf sie, die mir das Gefühl vermittelte, wie tief das Moor des Mißtrauens sein muß in dem sie sich wähnt.

Und ich habe einen sehr bewegenden Abschnitt in dem Buch Miteinander reden von Friedemann Schulz von Thun gelesen, den ich hier gern wiedergeben möchte.

28.Januar 2003 Wenn ich mein Buchprojekt ernsthaft betreiben möchte, dann sollte ich etwas mehr Zeit investieren, denn es soll sich lohnen, sagt der Buchhalter in mir. Ich spiele nebenbei auch noch mit dem Gedanken eine daoistische Lebensberatung zu eröffnen, mir ist da gerade ein guter Slogan eingefallen, er könnte lauten: Seelische Reparaturen aller Art. Ich werde jetzt wo ich ein neues Akku für mein Handy habe, mal eine Testanonnce in einer Zeitung schalten.

Wichtig ist, das ich mir unbedingt den Rat meines Freundes zu Herzen nehme, nicht allzusehr bei meinen Taten zu zögern.

Mit dem neuen Handyakkus verbindet sich ein gutes Gefühl, mir ist als sollte mir dieses kleine Teil neue Möglichkeiten eröffnen. Das klingt etwas verrückt, ist aber definitiv so. Hauptsache ich denke nachher nicht, kein Schwein ruft mich an.

Ich habe die Idee eine Schatzsuche für Jana und Friedemann zu erstellen, den richtigen Schatz denke ich mir noch aus.

11.März 2003 Nun sitzte ich hier und diskutiere mit Daniela, einer Frau die ich auf einer wunderschönen Party kennengelernt habe, nur zeigt sich jetzt nach vier Wochen des Zusammenlebens, wie schwierig ihr Charakter ist (was mich nicht weiter stört) und das im Angesicht meines ebenfalls nicht einfachen Auftretens. Für mich stellt sich die Frage nach dem Sinn in dem Ganzen, denn der steckt hinter allem was passiert. Sicher ist, dass ich viel Energie in dieser Situation verbrauche, für eine Sache bei der ich am Anfang ein sehr gutes Gefühl hatte.

Sie weiß nicht was in ihrer kleinen Tochter vorgeht, das sehe ich daran, wie sie mit ihr umgeht. Sollte ich wirklich so viel übersehen haben in der Zeit, in der ich hier bin, wie sie mir vorhält. Da kommt dann mein schlechtes Gefühl auf, das daraus resultiert, das ihre eigene Wirklichkeitswahrnehmung sehr dominant ist, was ich in in gewisser Hinsicht auch verstehen kann, nur sollte sie einfach das Vertrauen wiedergewinnen, was in dieser Zeit so vielen Menschen fehlt.

23.Juni 2004 Die Zeichen der Zeit stehen auf Abschied, denn nach meiner Rückkehr nach Volkenshagen bleibt für mich nur der erneute Aufbruch in die weite Welt. Es gibt hier nichts mehr was mich hält.

30.August 2004 Ja ich bin immer noch hier. Es ist einfach nicht mein Jahr, denn ich bekomme gar nichts auf die Reihe.

Was auch nicht ganz richtig ist, denn in spiritueller Hinsicht habe ich einiges dazugelernt und auch sonst war alles was ich erlebt habe in gewisser Hinsicht lehrreich, wie das Leben nun einmal so ist.

Mir kam vorhin der Gedanke, daß das wichtigste für den Menschen die Freiheit ist. Jeder Mensch muß die Möglichkeit haben in Freiheit leben zu lernen.

29.September 2004 Ich habe gerade an Bekannte meiner Eltern gedacht, die eine Steuerberatung in Hamburg besitzen. Ich habe immer viel von Hartmut gehalten, aber spätestens als er sich, in der Großstadt, ein sogenanntes SUV( SportsUtilityVehicle) zugelegt hat, wurde mir klar, dass selbst an ihm nicht die Zeichen der Zeit vorbei gehen.

Bei meinen Studien der Mysterien verschiedener Epochen, verschiedener Gegenden dieser Erde haben sich die Grundzüge herauskristalisiert, so dass es an der Zeit ist aufzubrechen und die Frohe Botschaft weiter zu lehren und zu lernen.

4.Oktober 2004 Ich bin noch nie auf das Thema Hierarchie zu sprechen gekommen. Das Wort steht für streng geordnete Rangfolge, auch priesterliche Rangfolge.

Hierarchien gab und gibt es in den Gesellschaften immer und überall, in Familienclans, großen und kleinen Firmen, politischen Parteien und Systemen, Verwaltungorganistionen, Sekten und Kirchen oder beim Militär.

Das Symbol der Hierarchie ist zweidimensional das Dreieck und dreidimensional die Pyramide. Völlig starre geometrische Gebilde, die in der Natur kaum vorkommen. Eventuell indirekt bei der Bildung neuer Berge, durch Vulkane zum Beispiel. Aber schon beim Vulkan tritt eine zweite geometrische Form in Erscheinung die wesentlich dynamischer ist in ihren Eigenschaften, als das Dreieck, es ist der Kreis.

Dieses Symbol des Lebens findet sich beim Vulkan, bei Planeten, Wassertropfen, Perlen, Wirbeln usw.

Ein Dreieck bzw. eine Pyramide haben Oben und Unten im Gegensatz zum Kreis oder der Kugel.

Die Symbolik der Geometrie spricht an dieser Stelle ganz klar und bedarf daher keines weiteren Kommentars.

Wissen Sie, dass es ein Wort für das Auflösen von Hierarchien gibt? Es lautet Transzendenz. Hinübersteigen, im Sinne von die Ansichtsseite, den Betrachungswinkel oder den Standpunkt ändern, um die Einsicht in die herrschenden Verhältnisse zu erweitern. Mit Hilfe dieser ergänzten Einsicht

ist der Überblick, den man zum Beispiel von der Hierarchie erhält, umfangreicher.

31.Oktober 2004 Was braucht man um ein guter Fälscher zu sein? Was ist überhaupt Fälschung, wo fängt sie an wo hört sie auf und wird selber Orginal?

Ich denke, man kann jede Fälschung auch Kopie nennen. Also ist Fälschung eine Art des Beschaffens von Gegenständen. Unmöglich ist daher das Fälschen von Gedanken, denn Gedanken sind nicht gegenständlich, sie wollen es erst noch werden. Gedanken lassen sich nicht einschränken, durch menschliche Gesetze ihre Grenzen sind die Sinne, was sie Sinne erfassen bewegt die Gedanken. Welche(n) Sinn(e) also hat der Mensch? Da jeder Gegenstand immer erst als Gedanke existierte. Diese Schlußfolgerung führt zu dem Ergebniss das jede

6.November 2004 Schreiberparty!!! Whuu huhh. Wo ist der Tee? Der Grund: Brauch ich eigentlich nicht zum feiern, aber es gibt einen habe ich eben festgesellt, und ich bin etwa bei der Hälfte meines Buches angekommen, denn es soll einmal 64 Arbeitstitel haben. Heute sind es wohl 36.

Im Rythmus bleiben, daß heißt: Reiß an die Bong und dröhn dich zu. Rann an den Computer und entspannen, mal dies tun, mal das tun, sich treiben lassen.

In meinen Gedanken läuft alles wie nach einem Plan ab, die in der Vergangenheit … Das Leben nach diesem göttlichen, von Zeit zu Zeit schöner werdendem Plan im Laufe der Planeten, erkennen zu können erfüllt mich mit einer Ahnung von Evangelia.

Es ist vorstellbar, als stehe man am Hang eines sehr hohen Berges, den man unter großen Anstrengungen besteigt. Man hat sich gerade zur Rast nieder gelassen und genießt einen grandiosen Ausblick über eine weite Wald-, Seen- und Hügellandschaft. Der Ausblick übertrifft die Ahnung, die man von seiner Schönheit hatte bei weitem, man wünschte sich Schwingen um jubelnd durch die Hohen zu kreisen.

Und plötzlich! HA! Hat man welche. Oh, Schreck?! Super, endlich!? Aber wie nun benutzen die Dinger. Hoch hinaus wollen wir doch irgendwie alle, mehr oder weniger. Aber nu steh mal da mit plötzlich zwei neuen Gliedmaßen, es hat schon lang genug gedauert bis ich meine Arme einigermaßen sinnvoll nutzen konnte, von den Beinen gar nicht erst zu reden.

Kurz, man fragt sich ist das überhaupt sicher. Wer ist nicht schon mal bei irgendwelchen Versuchen, barbarisch auf die Fresse geflogen, jedes Kind macht diese Erfahrung.

Der Mensch ist aber, Gott sein Dank, so geschaffen, daß er alles was ihm neue Perspektiven eröffnen kann, immer wieder auszuprobieren, bis er besser und sicherer wird, um die neue Aussicht geniessen zu können.

Da bleibt einem nur der Gedanke, probieren geht über studieren.

9.November 2004 Den Untertitel „Da habt ihr euer Buch zur deutschen Einheit“, ist heute dazugekommen. Es paßt gut, denn heute ist der 15. Jahrestag der Kapitulation des Ostens im Kalten Krieg von 1949-1989. An diesem Tag wurde die lang ersehnte Reisefreiheit verkündet. Allein das Wort Reisefreiheit ist schon total bescheuert. Wieso führte eigentlich die Reisefreiheit, gleich zur deutschen Reichsvereinigung oder heißt es besser dem Beitritt der 5 neuen, alten Länder zu den 12 alten Ländern? Ich habe das Gefühl, die Eroberung hoch industrialisierter Länder wird zu Zeiten der Globalisierung nicht mehr im heißen Krieg entschieden, sondern im kalten. Wobei man an einem heißen Krieg richtig viel Cash verdienen kann.

Im Gegensatz zu einem kalten Krieg, der kostet richtig Geld, zum Beispiel der Überfall der neuen Bundesländer, auf alten Bundesländer, der kam uns teuer zu stehen, wie heute einem heute bei jeder Gelegenheit vorgerechnet wird. Ich hab schon ein richtig schlechtes Gewissen deshalb. Darum bekommt mein Buch den Untertitel „Da habt ihr euer Buch zur deutschen Einheit“ Als Wiedergutmachungsheimzahlung habe ich mich hiermit sozusagen. Soll ich ihnen etwas verraten, was bis jetzt noch keiner wußte? Ein Ossigeheimnis, dass in ihnen lieber Leser den Ossi iniziiern. Das Buch zur deutschen Einheit kann nur von einem Ossi geschrieben werden.

Der Grund ist: er hat eine Erfahrung mehr gesammelt im Leben, er hat den Sozialismus leibhaftig erlebt, in dem die Kinder in eine gemeinsame Schule gingen oder ins Betriebsferienlager des Elterbetriebes fuhren, die Mieten spottbillig waren, das gesamte Land Volkseigentum war, in dem die gesamte Bevölkerung auf hohem Nivieau komplett medizinisch versorgt war und in dem keiner Hunger leiden mußte und unter der Diktatur des Proletariats stand.

Diese Erfahrung wird ein Wessi nie machen können, denn im Westen herrschte immer die gute alte „Demokratie“, diese steinalte Gesellschaftsform, in der sich Macht um große materielle Besitztümer konzentriert. Was für die gesammte gesellschaftliche Entwicklung im Endeffekt keine Vorteile hat.

Jetzt holt der Ossi aber seit 15 Jahren seine Lektion in Demokratie nach. Aber was hat der Wessi in dieser Zeit gemacht? Na, Demokratie wie immer. Nur nichts Neues.

Ergo, hat der Ossi doch mittlerweile, ein im gewissen Sinne, leicht erweiterteres Bewußtsein gegenüber dem Wessi.

Sollten Sie ein Wessi sein, wer diese Zeilen eben gelesen hat, seien Sie nicht verzagt, denn die erste Lektion im Sozialismus lautet:

Bleib friedlich und gerecht, hilf wo du kannst und gib mehr als du nimmst.“

Diese Devise habe ich in meinen 15 Jahren Sozialismus gelernt. Kann natürlich auch sein das da etwas falsch verstanden habe, aber irgendwie klingt die Parole nicht schlecht. Oder?

Es ist keine einfache Aufgabe die in diesen Worten steckt, aber eine göttlich schöne.

Es lohnt sich diese Lektion zu lernen! Vertrauen Sie mir.

30.August 2005 Es ist fast ein Jahr her, daß ich die letzten Zeilen hier geschrieben habe. Es ist einiges passiert in dieser Zeit, so war ich in Österreich und habe dort für ein Jahr auf zwei verschiedenen Biobauernhöfen gelebt und gearbeitet. Ich denke gerade, daß es eigentlich wert ist die Erlebnisse dieser Zeit hier genauer festzuhalten.

Meine momentane Situation entspricht in etwa genau der vor einem Jahr, was aber nicht so schlimm ist,da ich nicht gewillt bin diesen Zustand länger hinzunehmen und darum demnächst zu Anne und Andre auf den Hof Tatschow übersiedeln werde. Es ist viel zu tun packen wir es an.

12.Dezember 2005 Die innere Quelle der Liebe, von Mantak Chia.

In der modernen Welt suchen wir die Befriedung unserer Bedürnisse immer außerhalbunserer Selbs und sehen dabei nicht, daß auch die anderen das Gleiche tun; dies ist eines der größten Probleme der heutigen Zeit. Aus irgendeinem Grund glauben wirsehr schnell, daß alle anderen haben, was sie brauchen; die anderen denken wiederum das Gleiche von uns. So suchen wir auch außen Liebe und vergessen die Quelle der Liebesenergie zu nähren, die in uns liegt.Auf diese Weise bleibt nur wenig zum Teilen mit anderen übrig.Wenn alqso alle anderen auch nach Liebe suchen, gehen sie folgerichtig davon aus, daß wir genug davon haben und auch ihre Bedürfnisse erfüllen können. Doch wenn wir die Liebe in uns selbst nicht kultivieren und entwickeln, brauchen wir diese Energieauf, bis schließlich nichts mehr übrig ist und die Beziehung zu Ende geht. In einer wirklich erfolgreiche Partnerschaft können beidedie überreichliche Energie aus beiden Quellen miteinander teilen. Die Betonung liegt hier auf überreichlich. Wer innerlich voller Liebe ist kann sich mit der unendlichen Liebe des Universums verbinden und diesen Reichtum mit anderen teilen.

Für vile Menschen ist Liebe nur dann etwas wert, wenn sie von anderen kommt;sie sehen nicht , daß sich Liebe gegen sie wenden kann,wenn ihre eigene Liebesenergie nicht ausreicht,um sie zu erwiedern. Ohne deswegen die Liebesfähigkeit anderer in Frage zu stellen, müssen wir uns alqso nach innen wenden, unsere eigenen Quellen entwickeln und nähren und so einen reichlichen Liebesvorrat aufbauen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß dadurch die hohe Scheidungsrate sehr positiv beeinflußt werden könnte.

Sich selbst lieben lernen

Es ist eine taoistische Überzeugung, daß wir andere erst lieben können, wenn wir uns selbst lieben. Dies ist deshalb so wichtig, weil wir unsere Liebe erst auf andere ausweiten können, wenn unsere eigenen Bedürfnisse gestillt sind.

Wer sich immerzu bemüht, allzu großzügig das weiterzugeben, was nicht genügend vorhanden ist blockiert den kleinen Energiekreislaufund auch die bedingungslose Liebe vom Himmel und von Mutter Erde. Für den Taoisten ist das Herz die wahre Wohnstätte der Liebe. Sie kann durch äußere Einflüsse, aber auch von innen aktiviert werden. Unser Urbedürfnis nach Liebe kann also von innen heraus befriedig werden; wir können mit dieser Energie unsere Organe und Drüsen kräftigen. Das ist ein Anliegen taoistischer Übungen.

Auch die Liebe in uns entstammt der Ur-Kraft des Wu Chi. Durch die Herzenergie stehen wir mit unserem göttlichen Ursprung, der universalen Liebe in Verbindung. Für viele Menschen ist die Beziehung zu diesem Ursprung nur schwer verständlich , deshalb fühlen sie sich verlassen. Oft haben sie die Verbindung zu ihrem inneren Selbst und damit zu ihrer Liebe und ihrem göttlichen Ursprung verloren. Die göttliche Liebe ist zwar an sich unerschöplich, doch sie manifestiert sich in unseren weitaus begrenzteren Körper. Wir müssen uns die Verbidnung zwischen dieser inneren und außeren Quelle immer wieder bewußt machen und uns darauf einlassen. Erst wenn wir die Liebe in uns entwickeln, haben wir die Kraft, uns auch die bedingungslose Liebe des Himmels und die Güte von Mutter Erde zu erschließen. Im Taoismus hat jedes Organ seine eigene Seele, einen Geist, eine eigene Energie. Wer mit Liebe und Achtung diese Organaspekte entwickelt, stärkt den ganzen Körper. Mit der Zeit wirken sich die Veränderungen auch auf den Charakter und die persönlichen Einstellungen aus; die Liebe zeigt sich also im ganzen Körper, in Seele und Geist. Wer sich selbst liebt -was nicht zu verwechseln ist mit Egoismus und Narzismus!- und in Verbindung mit der Universalen Liebe ist, hat so viel Liebesenergie, daß er sie mit anderen teilen kann. Der Schlüssel dazu ist regelmäßiges üben.

23.Dezember 2007 Fast acht Jahre ist der Beginn an dieser Niederschrift her und die letzte Fortführung ist über zwei Jahre her, Zeit weiterzuschreiben und Vergangenes zu ergänzen. Die Atmosphäre ist allgemein in einem denkbar schlechtem Zustand, geistig bedeutet es, dass die Menschen immer weniger Tugenden zeigen und ihre Schwächen überall zu Tage treten. Auf der materiellen Ebene zeigt sich mit voller Wucht die Auswirkung die unsere falsche Wissenschaft vom Feuer mit sich bringt und wie alles im Leben sind beide Geist und Materie unmittelbar miteinander verbunden. Zusammenhänge nach Schauberger einflechten. In dieser Zeit ist es schwer aufrecht zu bleiben und voran zu schreiten, das Wissen um den Wandel ist jedoch unerschütterlich.

24.Dezember 2007 Frauen, ach ja Frauen. Ich war heute nach langer Zeit wieder einmal etwas in meiner Heimatstadt unterwegs. Dabei habe ich erfahren, dass eine Frau, die nach meiner Kenntnis sehr intelligent, natürlich und sexy ist, mit der ich schon sehr schöne Stunden verbracht habe und bei der ich sicher durch einen Brief und ein Buchgeschenk einen bleibenden Eindruck hinterlassen habe, mich erreichen möchte. Es geht dabei sicher nur darum Erfahrungen über die Zeit als freiwilliger Helfer auf biologisch landwirtschaftenden Höfen auszutauschen. Ich freue mich schon darauf sie wiederzusehen. Dabei fällt mir ein, dass es dumm von mir war, Rick meinen Informanten, nicht gleich nach Marias Telefonnummer zu fragen, aber so bleibt die Spannung erhalten.

Die Feier auf der Tom mir das erzählt hat war lustig, wir haben viel gelacht, wobei die lautesten Lacher leider wieder auf Kosten von Anwesenden gingen.

Was ich persönlich immer recht unangenehm empfinde.

Danach bin ich ins JAZ, einem Club in meiner Heimatstadt, an dem sogar am Heiligabend etwas los ist. Es war sogar ziemlich viel los, denn ich habe etwa eine Stunde mit defensivem Warten verbracht, um dann etwas enttäuscht nach Hause zu fahren.

23.Dezember 2007 Ein Brief an meine Freundin Melanie, die ich heute nach zwei Jahren wieder einmal getroffen habe:

Ich will versuchen, Dir in diesem Brief weiter zu schreiben, was ich bei unserem letzten Wiedersehen angefangen habe zu erzählen. Dabei wünsche ich mir, dass meine Wortwahl die richtige ist, was bei mir nicht immer der Fall war. Verzeih mir bitte.

Schon auf der Heimfahrt habe ich darüber nachgedacht, was und wie ich in diesem Brief schreibe.

Ich liebe Dich. Damit ist das Wichtigste gleich an den Anfang gestellt. Was ich gefühlt und empfunden habe, als ich bei Dir war, hat mir das bestätigt.

Das ist schön. Aber was bedeutet das für uns, für Dich, für mich. Es ist nicht so bei Dir, sagst Du. Schade, aber damit muss ich leben, ich werde Dich jedoch immer lieben und in Freundschaft für Dich da sein. Wir lernen uns in diesem Leben nicht kennen und erleben so viel Schönes und manchmal auch Schlechtes miteinander, um dann irgendwann einmal für immer Lebwohl zu sagen. Nein, das möchte ich nicht, wo wäre da der Sinn.

Ich bin mir sicher, es Dich neugierig gemacht hat, als ich Dir von der schweren Last, des im Schweigen verschlossenem Wissens, erzählt habe. Deine Neugier habe ich nie vergessen, ich zähle sie auch zu Deinen positiven Eigenschaften, denn sie ist bei Dir immer mit Aufmerksamkeit verbunden. Auch das Du viel liest und was, ist gut, aber das habe ich Dir ja schon gesagt. Dein Weg, wie Du ihn wählst, zeigt mir wie fleißig Du bist, auch gut.

Jetzt will ich anfangen Dir etwas von dem Wissen zu schreiben, das immer da ist, das nur Wenige haben, weil man lange dafür arbeiten und bitten muss. Dieses Wissen ist dadurch geschützt, dass es diejenigen, für die es noch nicht bestimmt ist nicht verstehen, auch wenn es immer offen verfügbar ist. Ich hoffe Du verstehst.

Die Voraussetzung dafür ist der Glaube, dass die Welt im Grunde in einem Gefüge einheitlicher Beziehungen lebt, das sie ein Kosmos ist, kein Chaos. Es hat alles seine Ordnung. Wir Menschen sind frei in unseren Entscheidungen, wenn wir das wollen sind wir gleichberechtigt mit Himmel und Erde. Darin liegt eine große Verantwortung, die nicht missbraucht werden darf.

Mein Bestreben ist es mit den Menschen zusammenzuleben, die meinem Herzen am nächsten sind. Das ist meine Familie und meine Freunde. In dieser Umgebung will ich mich einbringen mit meiner Kraft und Liebe. Eine zweite Familie, Heimat und Freunde habe ich bei Familie Steiner gefunden. Dort habe ich auch gelernt was es heißt in einem gesunden Umfeld zu leben und zu arbeiten. Meine Arbeitswoche hatte sechs Tage und gearbeitet wurde vom Frühstück bis zum Abendbrot, trotzdem war ich frei. Der Hof ist seit über hundert Jahren in Familienbesitz, eine Frau hat ihn übrigens gekauft. In dieser langen Zeit haben sich die Lebensstrukturen natürlich gefestigt, das braucht so lange. Ich möchte das Gleiche hier erhalten und aufbauen.

Sandros Familie bedeutet mir in dieser Beziehung viel, weil sie genau die gleichen Ideale leben. Die Jagd und das anschließende Beisammensein am Lagerfeuer haben mir das wieder bestätigt.

Das alles sind Werte, die wirklich viel bedeuten und von denen ich weiß, dass sie auch in Dir eine Seite zum klingen bringen, die nur in der Heimat und unter Freunden erklingt.

16.April 2011

Nach langer langer Zeit schreib ich hier mal etwas weiter. Die Eigentlich wichtige Notiz ist, daß ich das hier geschriebene nächste Woche in meinem Blog veröffentlichen werde.

12. Mai 2011

Der Zustand unserer Gesellschaft wird zunehmend schlechter, festzustellen ist das z.B. darin. das alle jungen Frauen in meiner Verwandtschaft mittlerweile vor den Trümmern ihrer Partnerschaft stehen. Ob das nun an den Frauen oder den Männern liegt, sein mal dahingestellt. Oder die Manipulation des Wetters, … Naja es ändert sich ja gerade alles im Großen wie im Kleinen, ich bin gerade dabei mich neu zu verlieben. Oh, wie schön! Heute habe sie nämlich zum zweiten mal getroffen und war wieder wie magisch angezogen von ihr. Morgen gibt es die erneute Möglichkeit sie wiederzusehen, die werde ich mit Sicherheit wahrnehmen .

11.März 2011 Djeing in der Hafenbar

Ich hatte ein tolles Dj-Pult gebaut. Die Höhe stimmte. Also los ging es. Zwischendurch noch kurz zum Radio, ein Interview fertig schneiden.

Wir sollten drei Djs an diesem Abend sein, das wußte ich, T. Berliner Dj und Freund, R. (Dj Diva) und ich. Gilli meinte im nachhinein, wir sollten für die nächste Hafenbar ein line-up erstellen. Da gehe ich mit, vermeiden wir doch die Wiederholung des Erlebten. Nach dem Live-Auftritt von John, der leider zu sehr ignoriert wurde, begann T. mit Musik. Keine Ahnnung wie spät es war, denn ich habe die Party ohne Uhr erlebt. Irgendwann kam dann auch R. mit seinem Material und hat dann aufgelegt, als T. zu mir kam und meinte, ich solle doch mal meinen Rechner anschließen. Gesagt getan. Leider hat dies R. so gestört, daß er angepisst, wohl auch von meinen Unterhaltungsversuchen, seinen mp3 Player gestartet hat und und seinen Arbeitsplatz verlassen hat. Ich hab das mitbekommen, wollte aber noch nicht auflegen, auch weil ich noch technische Probleme hatte. Also habe ich mich, nachdem ich fertig war mit anschließen, wieder unter die Freunde gemischt. Die tanzten mittlerweile kaum noch. Erst begegnete ich K., die mitleidig zu mir sagte: „Tut mir leid, Sascha, die Leute wollen Hits hören.“ Warme Worte von dieser erfahrenen Dj-basherin.  Von K. hab ich ein Goldwasser bekommen. Mit der Musik hatte ich bis dahin nichts zu tun, bis auf daß ich einen Kollegen behindert habe. Aber he, Behinderte spielen weiter. Bei Unterhaltungen hab ich dann mitbekommen, daß alle dachten ich hätte Musik gemacht und wäre gescheitert. Wie witzig. T. hat dann weiter aufgelegt, R. kam kurz zu mir und meinte irgendwas von, er hat kein Bock auf „so ’ne Dj-scheiße“, ich kann mir nur vorstellen, was er meinte. Und hab versucht zu beruhigen, denn er war sehr aufgeregt, hatte ich das Gefühl. T. hat später dann gemeint, was R. für ’ne Diva wäre, leichte Anflüge von Starallüren habe ich auch gefühlt, aber vielleicht war es ja doch nur die Aufregung bei Erwachsenen auflegen zu dürfen. Ich hab mich dann nicht weiter darum gekümmert, der ein oder andere Gastgeber hat das bestimmt noch eine Weile getan. Letzten Endes hatte ich mit T. abgemacht, daß ich ihn rausschmeiße mit meiner Musi, es war 5.30, als T. anfing die Sachen zu packen, er kam dann aber noch ein paar Mal dazu, denn meine technischen Probleme hatten sich bis dahin nicht gelegt, das technische Chaos auf dem Dj-pult war echt groß. Naja wie auch immer ich hab dann halt den Rausschmeiße gemacht, da kann ich gut, nicht wegen schlechter Musik, ich spiel am Ende einfach auch mal etwas ruhigeres. Als letztes lief am Morgen Ton Steine Scherben, mit „Der Traum ist aus“ vom mp3-Player. Einer der drei anwesenden DJs, der auch mal ein Lied  im Radio spielt, hat die Anlage abgebaut und hat sich dann gegen 8.20 mit einem Kaffee to go zur auf den Weg zur Sendung gemacht.

31.März 2012 Kommentar eine Artikels bei den Tagesthemen: Wirkungvon Worten

Volksbildung – Bildungsgutschein Volkseigentum – Bankenkrise

Die Bürgerinnen und Bürger der Deutschen Demokratischen Republik waren fähig ihr Gesellschaftsystem FRIEDLICH grundlegend zu ändern. – Sind die Bürgerinnen und Bürger dazu auch fähig?

Die Ostdeuschen riefen gemeinsam „wir sind Volk“ – Die Westdeutschen rufen gemeinsam „wir wollen mehr Lohn“

Rein außerlich ist mir Frau Honecker sympatischer als Frau Merkel.

Wenn Politiker den Reichtum eines Volkes verwalten sollen, werden sie da nicht zwangsläufig korrupt, im angesicht der Möglichkeiten die dieser Reichtum bietet? Ist nicht absolute Charakterstärke, die beste Voraussetzung um nicht den Verlockungen der Macht zu folgen?

Aus dem Li Gi; Abschnitt V (Staat und Gesellschaft); 18. Kapitel (Lebendige Geisteskraft); 1.Teil:

Magie der Geisteskraft.

Der berufenen Könige lebendige Geisteskraft bewirkte,

dass die Menschen nicht krank wurden,

die sechs Haustiere keine Seuchen bekamen

und die fünf Kornarten keinen Mißwuchs hatten,

daß die Lehensfürsten ohne Krieg recht waren,

das gewöhnliche Volk ohne Strafen in Ordnung kam und … .

Prüfung der Geisteskraft

Im Altertum prüfte der Himmelssohn

im letzten Wintermonat die Geisteskräfte,

indem er Ordnung und Unordnung,

Gewinn und Verlust betrachtete.

Wenn die Geisteskräfte lebendig waren,

so herrschte Ordnung,

wenn die Geisteskräfte nicht in Ordnung waren,

so herrschte Verwirrung.

Wenn die Geisteskräfte lebendig waren,

so herrschte Gewinn,

wenn die Geisteskräfte nicht in Ordnung waren,

so herrschte Verlust.

Darum:

Prüft der Edle die Geisteskräfte,

so kann er Ordnung und Unordnung,

Gewinn und Verlust auf der ganzen Welt erkennen,

während er in der Halle seines Tempels sitzt.

Wenn die Geisteskräfte lebendig sind,

so pflegt man die Lebensgesetze.

Wenn die Geisteskräfte nicht in Ordnung sind,

so pflegt man die Strafanordnungen.

Wenn Gesetz und Ordnung herrschen

und dabei die Geisteskräfte nicht verfallen,

das nennt man Königtum.

Wenn die Menschen Krank werden,

die sechs Haustiere unter Seuchen leiden,

die fünf Getreidearten Mißwuchs haben,

so entsteht das dadurch,

daß die Bahnen des Himmel nicht ihren rechten Lauf haben.

Daß die Bahnen des Himmel nicht ihren rechten Lauf haben,

kommt daher, daß die Lichthalle nicht in gutem Zustand ist.

Wenn die Plagen des Himmels herrschen,

so muß die Lichthalle in Ordnung gesetzt werden. Ich mach hier an dieser Stelle einfach mal weiter und werde diese Zeilen nutzen, um ein paar Ideen festzuhalten. Schön ist dabei den letzten Eintrag hier zu sehen. Das war ja die gestellte Hauptaufgabe. Und dies hier ist nunmal auch ein Hausaufgabenheft: Mail an Marten, wegen Förderverein. Mail an Chancha. Brief an Ulli.  -Gerade läuft ein wunderschöner soulnonstop mix klingt zeitverlängern.- Mediastan den Film von Wikilleaks ansehen.

Oh Gott mein 40. Geburtstag. Ein Merkwürdiger Tag, zeigt er mir doch, wie verworren mein Leben weiterhin ist.
Ich wollte hier jetzt, vielleicht um einfach mal wieder anzufangen mein Leben zu entwirren notieren, daß ich mir im Zusammenhang mit der Radiosendung, die wir heute gemacht haben, dacht, mehr zu notieren. Ganz im Sinne von, wer schreibt der bleibt.
Also ab jetzt immer Stift und Notizbuch dabei und aufgeschrieben. Hier kann ich ja auch wieder mehr eigene Ideen und Gedanken niederschreiben.
Betreff Sendung: Mehr Stichpunkte während der Sendung notieren, da sonst zu viel verloren geht. Ja ja das Alter. Grins

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