Von Bill Van Auken
3. Januar 2017

Berichten zufolge wurden am vergangenen Donnerstag mindestens sieben Menschen bei einem Luftangriff auf das Gelände des Ibn-Al-Athir-Krankenhauses in Mossul getötet. Der Angriff erfolgte durch ein Kampfflugzeug der von den USA geführten Koalition, als irakische Regierungstruppen mit der angekündigten zweiten Phase in der blutigen Belagerung der zweitgrößten Stadt des Iraks begannen. Mossul war im Juni 2014 von Kämpfern des Islamischen Staats (IS) überrannt worden.

Das Kommando der US-Militäroperation im Irak und Syrien mit dem Namen „Inherent Resolve“ räumte den Angriff auf das Krankenhaus – ein Kriegsverbrechen – in einer ungewöhnlichen Stellungnahme unmittelbar ein. Darin heißt es, Ziel des Angriffs sei ein Kleinbus gewesen, in den Kämpfer des IS ein leichtes Geschütz geladen hätten. „Der Kleinbus wurde an einem Ort angegriffen, der sich später als Parkplatz auf dem Gelände eines Krankenhauses herausstellte. Dabei kam es möglicherweise zu zivilen Opfern“, erklärte das US-Militär.

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