Viktor Schauberger
Ein Brief aus dem Jahre 1954

Sehr geehrter Herr Dr. M. G.

Ihren interessanten Brief vom 25. d. M. bestätige ich dankend und möchte Ihre Fragen ganz unwissenschaftlich beantworten und so erklären, wie sich die alten Förster, Jäger und Fischer und deren Frauen am Spinnrad alte Märchen erzählend, die rätselhafte Standkraft der in der Quellachse bewegungslos stehenden Forellen zu erklären versuchten.

In solchen Quellen, munkelten sie, befänden sich die Seelen der Verstorbenen, die aus zerfallenden irdischen Überresten im kühlen Schoße der Allmutter Erde langsam frei werden. In abgehenden Flußläufen gesammelt und in diesen stromaufwärts ziehend, werden sie an der Quelle mit dem geläuterten Aufstrom geladen, der auch das Quellwasser ein Stückchen mitreißt, um dann himmelwärts ziehen zu können.

Als etwa vierjähriger Junge wollte ich mir diese Seelenwanderung ansehen und fiel dabei ins eiskalte Wasser. Die Magd riß mich heraus und verabreichte mir derbe Schläge und schüttelte damit das eingezogene Wasser aus Lunge und Magen. Sie trug mich dann in die Küche, setzte mich erbost auf die Anrichte, wo mich dann meine erschrockene Mutter übernahm und mir während des Kleiderwechsels die unvergeßliche Belehrung gab: “Dummer Bub, wie kann man denn zum Wasser gehen, wo doch die armen Seelen bergwärts ziehen, dich an- und einziehen, du ertrinken, sterben und dann auch mitziehen mußt.”

“Erst”, fuhr sie fort, “wenn du groß bist und einmal schwere Sorgen hast, dann mein Junge gehe zum Quellbach, in dem auch meine Seele sein wird, die dir meinen mütterlichen Rat gibt und dir so helfen wird, wenn ich auch nicht mehr auf Erden bin.” – –

30 Jahre später sollte ich als junger Förster abgebaut werden, weil sich das abgelegene Revier seiner unbringbaren Holzmassen wegen nicht mehr rentierte und mit einem billiger kommenden Jäger besetzt werden sollte. An einem hochgelegenen, glasklaren Wasserlauf stehend, erinnerte ich mich der mütterlichen Worte. Sinnierend sah ich in das raschfließende Wasser und murmelte leise hinein, das wenige 100 m höher aus einer Felsennische entsprang.

Enttäuscht, da ich keine Antwort von der mütterlichen Seele bekam, wollte ich mit dem Bergstock im Stabhochsprung den etwa 1 m breiten Wasserlauf übersetzen. Ich suchte mit der Bergstockspitze am glatten und felsigen Bachgrund einen festen Halt und scheuchte dabei eine starke Standforelle auf, die blitzschnell stromaufwärts floh.

Zwei Fragen schossen mir ins Gehirn: Erstens, wie kommen auf diese Höhe Forellen, da doch der Bach 1 Kilometer stromabwärts 60 m tief abstürzte und zerstieb. Zweitens, wie ist es nur möglich, daß, wie sich bei genauerer Schau herausstellte, die dort zahlreichen Fische in der Stromachse bewegungslos und nur mit der Schwanzflosse leise steuernd, ihr und das spez. Gewicht des schweren Wassers mühelos überwinden können?

Sollten die bergwärts ziehenden Seelen sie mit ins Schlepptau nehmen? Oder herrscht hier eine biomagnetische Achsenkraft, die doch auch ein Voreilen schwerer Hölzer unmöglich macht und durch rätselhafte Rücksogkräfte ein achsmittiges Abschwimmen ermöglicht? Kurzum, so entdeckte ich den animalischen Erd-, Saft- und Blutmagnetismus der den naturrichtig fließenden, sich planetar einspulenden Wassermassen seine Stetigkeit der im wechselnden Gefälle abgehenden Wassermassen ermöglicht. Sie wird unwirksam,

wenn man einen Wasserlauf reguliert und begradigt. Sie erlischt auch, wenn man Quellwasser durch hochtourige eiserne (stählerne) Druckturbinen zentrifugiert.

Prof. Sauerbruch hat die organische Unterdruckkammer entdeckt, die sich zwischen Rippenfell und Lungenoberfläche befindet und deren Funktion das biologische Vakuum ist, das den Einsog der Atemstoffe und die widerstandslose Ausdehnung der Lungen ermöglicht. Prof. Sauerbruch erkannte jedoch nicht, daß dieses Phänomen nur durch die planetare Bewegungsart möglich ist. Es steht darum dem atmosphärischen (atomaren) Luftüberdruck ein beliebig regulierbarer Unterdruck entgegen, dessen Leistungskraft im Quadrat zur einspulenden Umlaufgeschwindigkeit wächst. Genau so aber wächst auch der v. e. Überdruck, wenn man Wasser zentrifugiert und damit bipolare Sedimente querachsig ausschleudert.

Naturrichtig ist es, sie achsmittig zu zentripetieren. Es entsteht sonst eine bioelektrische Kernachse (wie bei einem Elektromagneten), die von einem dekadenten Magnetfeld umgürtelt ist und eine diamagnetische, sauerstoffabweisende, jedoch eisenanziehende Magnetfunktion.

In diesem Falle erfolgt eine Umpolung, d.h., in der Längsachse eines Wasserlaufes lebt ein atomarer Überdruck auf, der jede Beatmung und einen diffusen Luftsauerstoff-Ansog unmöglich macht. Das Wasser muß regelrecht ersticken und bei einer weiteren direkten oder indirekten Überlichtung durch aggressiv werdende Sauerstoffanreicherung verwesen.

Bewegt man das Wasser überwiegend zentrifugal, dann leben infolge warmer Destillationsprozesse (Gärprozesse) im Grundstoffbereich röntgenartige Abstrahlungen auf. Sie emanieren überwiegend waagerecht, nehmen Zerfallstoffe mit ins Schlepptau und inkrustieren die Wandungen wie bei der Sklerose. Sie lösen zusätzliche Wärmewirkungen aus, die selbstredend auf Kosten atomarer Aufbau- und Auftriebsenergien gehen. Das tritt ein, wenn sich ein Flußlauf im Sommer auf die Badetemperatur erhöht, wozu etwa 60 Million PS Zusatzkräfte notwendig sind, wenn so ein Flußlauf ungefähr 800 cbm pro Sekunde abführt, da schon zur Erwärmung eines cbm Wassers um nur 0.1° C eine zugeführte Wärmeenergie notwendig ist, deren Leistungskraft derjenigen von ca. 42.700 kgm entspricht.

Man hat also übersehen, daß auch Energien bipolar sind und es lediglich auf die Bewegungsart der Medien Erde, Wasser und Luft ankommt. welche Energieart auflebt. Es kann die bioelektrische, zersetzende oder die biomagnetische levitierende Energieart sein, die entweder über den Umweg warmer oder kalter Gärprozesse im Grundstoffbereich am Ende überwiegt. Es treten in einem naturunrichtig regulierten oder durch eiserne (stählerne) Druckturbinen geleiteten Flußlauf dieselben Wärmesteigerungen auf, wie sie im Atomofen entstehen, wenn man Uranium, das ja als Sediment in jeder Zelle vertreten ist, mit sogenannten Hahnstrahlen beschließt.

Jedes Blatt, jede Nadel, jede Eierschale, Kieme, Lunge, Rinde, Borke usw. ist ein Diffussionsgerät, das dieselbe Akkomodationsfähigkeit wie die Pupille des Auges besitzt. Es erweitert oder verengt sich und läßt damit nur rekreierende, erfrischende, nahezu wärmelose Sauerstoffwerte passieren. Es absorbiert aber auch solche, die entwicklungsschädlich sind. Richtiger gesagt, es zentrifugiert sie aus, weil diese enorme Geschwindigkeiten besitzen. Dadurch lebt eine indirekte Zentrifugenzwirkung auf, die den eintretenden, halb eingesogenen und halb eingedrückten Befruchtungsstoff läutert. Eine Bewegung bipolarer Gebilde spielt sich immer mittels zweier Bewegungskomponente ab und es kommt hier darauf an, welche der beiden Bewegungsteilkräfte – die Sog- oder Druckkomponente -überwiegt. Dieses rhythmische (innenmotorische) Kräftespiel so zu regulieren, daß die Sogkomponente vorherrscht oder überwiegt ist die Kunst, die durch die überwiegend planetarische Massenbewegungsart möglich ist.

Jede Überlichtung oder Überwärmung, ob sie direkt oder z. B. durch die akademisch-technische (im Wörterbuch die lebensferne, unwirkliche und darum naturwidrige) erfolgt, schwächt den Biomagnetismus, der den animalischen Sauerstoff an-und einzieht. Dasselbe geschieht auch durch eingeatmete Rauchgase. Asthma und Blutkreislaufstörungen sind die biologische Folge eines wärmesteigernden und die biomagnetische Achsenkraft umpolenden Bewegungsablaufes.

Ich müßte Ihnen ein Buch schreiben, um den gemachten Fehler derer klar zu machen, die in Akademien, Universitäten oder sonstigen Hochschulen nur die druckund wärmesteigernde, überwiegend zentrifugal wirkende Bewegungsart bipolarer Massen gelernt haben. Sie kennen die Lebenskurven nicht, die durch die überwiegend zentripetale, eine druck- und wärmeabfallende planetare Erd-, Wasser-, Blut-und Saftbewegungsart ermöglicht werden.

Mit letzterer ist es möglich, unter Berücksichtigung der Tourenzahl, die Anomalie, den Temperatur-Nullpunkt jeder Lebenserscheinung anzusteuern. In diesem werden die negativ überladenen Innenwerte eines Samenkorns, Sedimentes oder einer Zelle hochaktiv. In diesem Zustand werden dagegen positiv überladene Energiekonzentrate passiv. Sie verdichten sich und werden nach einer mechanischen Atomisierung von den negativ überladenen Energiekonzentraten gebunden.

Das Endprodukt dieses Ausgleiches ist Biomagnetismus. Er emaniert seine Überschüsse überwiegend lotrecht. In Vakuumröhren geführt, strahlen sie einen bläulichgrünen Lichtschimmer aus. Die anderen zeigen dagegen dunkelrote, stark pulsieren-de Lichteffekte an der Peripherie einer Vakuumbirne. Die ersteren sind die seelischen (atomaren), biomagnetischen und belebenden Überwerte, die auf ihrem Aufwege umliegende Luftsauerstoffe im Diffussionszustand an- und einziehen. Dabei wird ein sich trombenartig erweiternder und wasserausscheidender Urzyklon ausgelöst, der das ganze

Erdengewicht hochzieht. Zuwachsende Erstarrungsgebilde umgürteln diese Kraft und verhindern den Aufriß der Erde. Die alten Kulturvölker, welche die planetare Massenbewegungsart überkultivierten, mußten also den Aufriß der Atlantis erreichen.

Gravitation und Levitation sind demnach bewegungstechnisch zu regulieren. Damit auch die Emanzipation, die Unabhängigkeit von der körperlichen und geistigen Schwerfälligkeit. Sie herrscht ja nur im atmosphärischen Lebensraum, denn oberhalb diesem herrscht ja die Gewichtslosigkeit. Auf dieser Erkenntnis bauend, konstruierte ich im Konzentrationslager Mauthausen die Repulsine, deren Modelle und Werkzeichnungen bei Kriegsende in die Hand der Russen fielen und die nun bald als “fliegende Untertassen” in der Welt herumgeistern werden. Sie stammen also nicht von höheren Lebewesen, sondern von einem Förster, der bloß die Ressel’sche Druckschraube naturrichtig umstülpte. So erreichte ich die den Biomagnetismus erzeugende Sogschraube, oder wissenschaftlich ausgedrückt, die logarithmische Sogschraube. Dr. Ing. Putlitz hat sie mir berechnet und er ist als Hamburger in Deutschland als ehemaliger kommunistischer Führer nicht ganz unbekannt. Da auch die übrigen Zugeteilten im Konzentrationslager Mauthausen durchweg Polen und Tschechen waren, von denen ich nach dem Kriege Mitteilung bekam, daß an der Fortentwicklung der Repulsine fleißig gearbeitet wird, ist ein weiterer Kommentar überflüssig.

Die von den Wünschelrutengängern erzielte Drehbewegung ist überwiegend bioelektrischer Wirkungsart, die also überwiegend eine Diffusionsstoffkreuzung in sich schneidender Wasserarten anzeigt. In ihrem Schnittpunkt wird eine atomare Drehbewegungsart frei und wirksam, die man ja auch mit Hilfe des die Sedimente der Luft zentrifugierenden Dynamos erreichen kann.

Bei Druckturbinen gilt dasselbe und daher muß auch das entseelte Grundwasser in um so weiterem Umkreis absinken, als die Tourenzahl durch Gefällsteigerung wächst.

Daß die Abstrahlungen akademisch-technisch bewegten Wassers in gebündelter Form Flüssigkeiten und Gase entzünden, habe ich schon gesagt. Daß aber auch deren Einwirkungen im Blute und in den Säften Entzündungen – den kalten Brand volkstümlich und richtig “Krebs” genannt, auslösen, ist nun auch schon selbstverständlich geworden. Darum können auch unsere verbildeten Gelehrten als die ei-gentlichen Krebserreger bezeichnet werden.

Die Hälfte der 26 Patente sind bereits erteilt. Ihre Skizze und deren Erklärung ist richtig. Es handelt sich um eine dreidimensionale Bewegungsart und deren Resultierende ist die atomare Gegenstrombewegung. Funktionell betrachtet ist sie die erdmagnetische und Sauerstoffwerte an- und einziehende urige Beatmungskraft. Es ist die Erzeugung der Levitationskraft, die frei wird, wo sich die blaue und rote Linie Ihrer Skizze schneiden.

Der Wille des Vaters baut seinen Kindern Häuser. Der Fluch der Mutter reißt sie wieder nieder. Verflucht ist, wie schon die Alten sagten, wer die Seelenwanderung des “Ewig-Weiblichen” stört, das alles hinan hebt und ihm die selbstherrliche Bewegungsmöglichkeit verleiht.

Lesen Sie bitte den Stern, Heft 29 vom 18. Juli 1954, der da sagt: Wir stehen vor einer Katastrophe von unvorstellbarem Ausmaß. Die Welt hat zu wenig Wasser. Amerika meldet neue Dürre. Dänemark führt Wassersperrstunden ein. Frankreich legt Industriebetriebe still. Besonders in Deutschland nimmt die Wassernot trotz beängstigendem Regenfall zu. Brunnen versiegen. Leitungswasser wird rationiert. Fabriken an der Ruhr legen Feierstunden ein. Nun

will man mit künstlicher Regenerzeugung, “Mit dem Wasser aus dem Wasser” kommen. Meerwasser will man mit dem warmen Destillationsprozeß in das Gift “aqua destillata” verwandeln.

Jeder 5. Deutsche stirbt an übersäuerter Nahrung, Wasser und Atemluft. Es ist die Ursache des Rückentwicklungs-, des Krebsganges.

Wem nicht zu raten ist, dem ist nicht zu helfen. Jeder Quadratkilometer Mischwaldboden hält ca. 120 Millionen Liter Regenwasser zurück, dem die unzähligen Diffussionsgeräte den Sauerstoff entziehen, das Regenwasser feinst zerstäubt in den Boden leiten, wo es dann mit Hilfe der planetaren Erdbewegung wieder in levitierende Quellwässer umgewandelt wird.

Die Donau hat ein Einzugsgebiet von ca. 90 000 Quadratkilometer. 46 000 Quadratkilometer liegen auf bayrischem Gebiet. Hätte man bloß den sechsten Teil der seinerzeitigen Bestockung gelassen, dann wären ca. 180 Millionen Kubikmeter Regenwasser zurückbehalten worden und die kürzlich so enormen Schaden anrichtende Hochwasserkatastrophe wäre überhaupt nicht möglich gewesen. Deutschland muß nun – siehe Mitteilung im Spiegel Nr. 32 – jetzt 10 Milliarden Mark aufwenden, um nur die gröbsten Wassermißstände

zu beheben. Kein Gelehrter weiß, wie das geschehen soll. Wüßte man es, dann wäre dieser Irrsinn nicht geschehen, der Irrsinn, das Blut der Erde durch die akademisch-technische Bewegungsart zu entmagnetisieren – zu entseelen.

Jeder fühlt sich beleidigt, wenn man die Wahrheit sagt. So ist eben der wirtschaftliche Zusammenbruch infolge Wassermangels eines Tages nicht zu vermeiden.

Dümmer hätte man es gar nicht anfangen können, sich selbst umzubringen. Entweder unsere heutige technische Bewegungsart wird gesetzlich verboten, oder die ganze Menschheit ist in wärmeren Zonen verloren.

Unsere Kinder gehen einer grauenhaften Zukunft entgegen. Sie werden so nach gutem Wasser graben müssen, wie man heute nach Gold oder vermeintlichen Bodenschätzen gräbt. Ein ganz verbohrter Wissenschaftler sagte mir kürzlich: “Einzelne hörten schon die Kamele der anrückenden Beduinen blöken”.

Die Kamele sind schon längst da und ihr Blöken beschleunigt nur den weiteren Verfall. Ich frage mich aber immer wieder, sollen sich aus freien Stücken diejenigen auf ihre Heldenbrust schlagen, die dieses Weltenunglück verursacht haben? Sollen sie “mea culpa, mea culpa” plärren und sich selbst anzeigen? Im Gegenteil, sie werden alles unternehmen, um ihr Prestige zu retten und übersehen dabei, daß sie die Ersten sind die man hängt, wenn einmal die Verzweiflung auch in Europa den Ruck nach links bringt.

Mit Atombomben kann man diesen verfahrenen Karren nicht mehr aus dem Dreck führen. Man hat damit die Geister gerufen, die man jetzt nicht mehr los wird. Durch die Strahlenzersetzung wird nun schon das atmosphärische Wasser elektrolysiert. Hie Dürre – dort Hochwasserkatastrophen in immer kürzeren Intervallen. Was entartet, wird unstet.

Die Lage ist, verehrter Herr Dr. G. hoffnungslos und ich bin froh, daß ich schon so alt bin. K. u. K. – Kaftan- und Kuttenträger haben grauenhafte Zustände geschaffen und werden dieses Teufelswerk auch unbeirrt fortsetzen. Das ist meine Meinung.

Herzliche Grüße Ihr ergebener Viktor Schauberger

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