von Viktor Schauberger (1885-1958)

Linz, im Jänner 1952

Mit diesen Worten verabschiedete sich ein Theologieprofessor, der vor etwa 30 Jahren mein Gast im einsam gelegenen Forsthaus war, um als leidenschaftlicher Forellenfischer den hochgelegenen Quellbächen näher zu sein.

Zwischendurch begleitete mich dieser frei denkende Naturfreund auch auf meinen Dienst- und Pürschgängen und so bot sich reichlich Gelegenheit. tagsüber und Abends von Dingen zu sprechen von denen sich die Gelehrten bisher nichts träumen ließen.

Dazu gehörte in erster Linie das wissenschaftlich unerklärbare Stehen der Standforellen im wildreißenden Hochgebirgswasser. Das pfeilschnelle Fliehen der Fische stromaufwärts und vor allem das Phänomen des Rufsteigens dieser Fische zur Laichzeit inmitten frei abfallender Wassermassen. Nur ganz wenigen ist bekannt, daß dies aber nur dann der Forelle möglich ist, wenn sich der Wasserfall in zykloiden Spiralraumkurven um seine eigene Achse, durch oberhalb befindliche Gletschermühlen bedingt, einspult, wodurch sich, im Querschnitt betrachtet, eine konische Verjüngung der Abfallmassen, eine Annäherung der Temperatur an den Anomaliepunkt. also die spezifische Verdichtung, eine dadurch bedingte Beschleunigung zeigt. Und aus diesem Zusammenspiel klärt sich erst das bisher unerklärbare Phänomen obiger Schwerkraftüberwindung, deren Kopierung das, auf einem um eine Oktav zu niedrigen Erkenntnisfundament stehende derzeitige Wissenschaftsgebäude, zum Einsturz zwingt.

So fallende Wassermassen vereisen nie. Bohren sich nahezu lautlos in den darunter liegenden Wassertümpel ein, spulen sich in diesem wieder ähnlich einer Uhrfeder auf, wobei sich aber die an sich kreisenden Wassermassen auch in sich, um ihre eigene Achse drehen, um dann, sich wiederum einspulend, schwach murmelnd, mit jeden einhängenden Wasserzweig kosend, talabwärts bis zum nächsten Wasserfall zu fließen, wo sich dann das oben beschriebene Drehspiel, allerdings immer schwächer werdend, wiederholt.

Mit Aufhören dieser eigenartigen Doppelschraubenwellenbewegung geht auch die im Oberlauf stark ausgeprägte Trag- und Schleppkraft zurück, weil sich die, Winter und Sommer nie von ihrem Anomaliepunkt entfernenden Wassermassen auszudehnen beginnen, im Sommer warm werden und im Winter vereisen.

Nur dort, wo das abfließende Wasser an besonders geformte und metallhaltige Sohlensteine anstößt, drehen sich die seitlich abfließenden Wassermassen abermals um ihre eigene Achse, nähern sich abermals dem Anomaliepunkt (plus 4°C), den man mit Recht als den Gesundheitszustand des Blutes der Erde nennen kann, weil sich in diesen Drehwirbeln die Fortund Aufpflanzungs- die Vermehrungs- und die qualitative Verbesserungsmöglichkeit dessen ergibt, aus dem alle wie immer heißenden Wachstumsformen entspringen.

An diesen Stellen stehen auch die Forellen wieder, obwohl die Wassergeschwindigkeit infolge Verstärkung der Sogkraft achsmittig zunimmt, der zufolge auch Körper, die schwerer als Wasser sind, mit eingespult werden und daher auch das Futter den Fisch arbeitslos in den Rachen schwimmt.

Temperaturmessungen zeigen in den seitlich v.e. Widerständen abfließenden Kleinwasserwirbeln einen Temperaturabfall in Richtung plus 4°C, der unbeschadet umliegender – höher oder tiefer temperierten Wassermassen oder Lufttemperatureinflüsse zwischen 0.1’C – 0.4°C schwankt. Also der bewegungsmäßig ausgelöste Temperatureinfluß mächtiger als der atmosphärische ist.

Was diese Entdeckung bedeutet, wurde nicht nur dem geistliche Würdenträger, sondern Jahre später auch dem weltberühmten Hydrologen Prof. Dr. Ph. Forchheimer klar, den ich aufforderte, querschnittliche Temperaturmessungen durchzuführen, was er auch sofort tat und Vorgesagtes bestätigt fand. Daraus ergibt sich folgende Überraschung:

Zur Erwärmung eines Kubikmeter Wassers um nur 0.1 °C ist bekanntlich ein Energiestoffverbrauch nötig, der der Leistungskraft von 42.700 mkg. entspricht. Erwärmt sich ein Flußlauf (Donau, Rhein), der durchschnittlich ca. 800 m3 Wasser pro sec. abführt, auf gewöhnliche Badetemperatur (etwa 20°C), so bedeutet dies umgerechnet einen für diese Erwärmung notwendigen Energiestoffverbrauch, der der Leistungskraft von ca. 60.000.000PS/sec. = 45.000.000KW/sec. entspricht.

Da dieser natürliche Wärmeaufbau die Voraussetzung zur Entwicklung der zersetzenden (elektrischen) Energieart ist, kann man sich ohne weite

res errechnen, was an höherwertigen Energiewerten verloren geht, die entstehen, wenn man die Medien – Erde, Wasser und Luft – „originell“ d.h. in der vorbeschriebenen Doppelschraubenwellenbewegungsart, also naturrichtig bewegt und beschleunigt.

So geführtes Wasser erhält Winter und Sommer seine Anomalie. damit seine Trag- und Schleppkraft. Führt auch das metallhaltige Geschiebe im Stromstrich, wo es sich gegenseitig zerreibt und die, in diesem eingesargten bipolaren Grundstoffwerte ohne Temperaturanstieg befreit, in denen auch die Spurenelemente stecken, die zur Emulsion als hiokatalysatorische Zusatzwerte mit notwendig ist, weil ohne diesen die innige Verbindung (Vermählung) nachstehender Emanationsstoffkreuzungen und damit die Süßstoffsynthese unmöglich wäre, von der später eingehender gesprochen wird.

Bewegt und beschleunigt man Wasser hydraulisch, also so wie dies derzeit behördlich vorgeschrieben ist, dann wird das Wasser im Sommer warm oder nähert sich im Winter seinem Gefrierpunkt. Dehnt sich also in beiden Fällen aus und verliert seine Trag- und Schleppkraft infolge molekularen Zerfalls. Legt sein Geschiebe ab. vermurt sein Gerinne, verwirft sich, beginnt zu kolken, reißt hei Hochwasser die naturwidrig eingebauten Uferwerke ein und geht durch, weil in diesem Wasser die geheimnisvolle Gegenkraft, der bio-magnetische Aufstrom fehlt, der im naturrichtig abgehenden Wasser die Stetigkeit erhält und es der Forelle gestattet, in diesem metaphysischen Rückstrom bewegungslos zu stehen, bzw. sich von diesem achsmittigen Aufstrom aufschleppen zu lassen.

Wir stehen damit vor der, jedes Gewicht mühelos überwindenden Levitations- (Aufbau- und Auftrieb-)kraft, die längsachsig hochströmt, und, um gleich ein Großbeispiel anzuführen, die ganze Erde im labilen Schwebezustand erhält und ewig um ihre ideelle Achse in zykloiden Spiralraumkurven bewegt. Denn auch hier spult sich, wie im v.e. Wassertümpel, dieser alles belebende und „originell“ bewegende Urstrom auf, und nimmt so die ganze Erdmasse ins Schlepptau.

Fehlt mangels der „originellen“ (doppelsinnigen) Massenbewegungsart dieser Urstrom für den Lebensaufbau, dann entwickelt sich die zersetzende (bio-elektrische) Gegenkraft, die entlebend wirkt und die gewichtsmäßige Gravitationskraft bzw. die Rückstoßkraft aufbaut, die wir ja hei allen technischen, hydraulischen und dynamischen Bewegungsarten als den im Quadrat zur Geschwindigkeitssteigerung wachsenden Bewegungswiderstand kennen. Damit erklärt sich auch schon die heutige Rückentwicklung oder allgemeinverständlich ausgedrückt, der bisher uneindämmbare Krebs-gang.

Nach dieser Erklärung, die der Theologieprofessor an den ihm gezeigten Naturbeispielen bestätigt fand, dem ich sagte, daß man „Göttliches“ nüchtern betrachten muß, um Nüchternes als das „Göttliche“ erkennen zu können, saß er lange Zeit in sich versunken am Bachrand. Schüttelte sein Haupt und sagte nur: „Das ist ja furchtbar. Sagen Sie mir nun nur noch, aus was dieser „Urstrom“ entsteht?“

„Wenn ich Ihnen, Hochwürden, diese Frage wahrheitsgemäß beantworte, dann verlieren Sie zu dem bisher erlittenen Erkenntnisverlust auch noch Ihren Glauben an die Unfehlbarkeit, der kirchlichen Wissenschaft, die behauptet, daß die irdischen Lebensüberreste nach Eintritt des Todes zu Staub und Asche zerfallen, mit einem Wort, sinn- und nutzlos verfaulen.“

„Mein Glaube ist unerschütterlich,“ gab mir der Priester zur Antwort.

„Bevor ich Ihnen, Hochwürden, Ihre letzte Frage beantworte, sehen Sie sich die vegetationsreichen Bachufer im Oberlauf dieses Gerinnes und dann die vegetationsleeren Uferpartien im entwaldeten hydraulisch regulierten Unterlauf an, wo die direkt einfallenden Sonnenstrahlen den dazu auch noch verregulierten Wasserlauf entleben. Die Wassergeschwindigkeit statt in der Achse entlang dieser Gleit- und Streichwände erhöhen, wodurch Zentrifugenzen und damit Auskolkungen und sonstige Schäden entstehen, weil die schattenspendenden Uferbäume fehlen, die mit ihren wippenden Ästen den gefährlichen Luftsauerstoff dosieren, (dösig) machen, weil er nur so von geosphärischen Emanationsstoffaufstrahlungen gebunden, vergärt und verdaut werden kann.

Und das so entstehende Gärprodukt, das ist der geheimnisvolle Aufbauund Auftriebstrom, der im direkten Licht- und Wärmeeinfluß der Sonne z.T. erstarrt, und was sich dann als grobsinnige Erscheinungsform konzentriert (sich spezifisch verdichtet), das ist dasjenige, das wir allgemeinverständlich, „das Wachstum“ nennen.

Und der Rohstoff, aus dem dieser Auferstehungsstrom entsteht, ist der irdische Abfall, der nach Eintritt des Todes in den Gärkeller Erde zurückfällt, vom abfallenden Laub im Schatten zugedeckt wird, nach und nach in die Gärkeimzone der Erde gelangt, in der derselbe Läuterungs(Reduktions-) Prozeß vor sich geht, wie wir diesen in jedem guten (kühlen) Gärkeller beobachten können, bei dem ja bekanntlich auch die rhythmisch wechselnden Bewegungsvorgänge nicht fehlen, die das Kennzeichen einer zykloiden Spiralraumbewegungsart sind. Die Ein- und Aufspulung, deren erstere Funktion das Geläuterte spezifisch verdichtet und die das Ur-werk aufspulende Gegenbewegung, die die Aufgabe hat, dasjenige auszuscheiden, das für nächst höhere Fortentwicklungsgänge noch ungeeignet ist.

Und dasjenige, um das sich alles „originell“ dreht, der Kernstoff des neuen Lebensaufbaues, das ist das Fett. Der Hauptaufbaustoff der Natur, den wir im latenten Übergangszustand in jeder Lebensform finden, im verdauten Zustand die Säfte und das Blut durch die „originelle“ Bewegungsart aufbaut, auch das Blut der Erde urzeugt, wenn der Mensch in seinem Unverstand das Wasser in seinem natürlichen Abgang nicht stört.

Die Erzengel, die uns aus dem Paradies jagten, sind also die Techniker, die Hydrauliker, Dynamiker und Chemiker, die nicht nur alles verkehrt bewegen und beschleunigen, sondern zudem auch noch im Schweiße ihres Angesichtes die verkehrten Gärprodukte, elektrische Abstrahlungen über den Umweg – warmer – Gärkeimprozesse unbewußt erzeugen und damit den Hauptaufbaustoff der Natur – das Fett – irdischer Lebensüberreste in die entwicklungsgefährliche Zersetzungsenergieart verwandeln.

Galilei hat bekanntlich die Bewegung der Erde entdeckt. Mußte aber schleunigst vor dem Inquisitionsgericht abschwören, um sich vor dem Scheiterhaufen zu retten. Ich frage Sie nun – Hochwürden. Warum hat die Kirche diese Entdeckung so beunruhigt? Hätte uns Galilei auch noch dazu gesagt, – warum – sich die Erde um ihre eigene Achse an sich und in sich bewegt, dann würden wir schon längst wieder paradiesische Lebensverhältnisse, jedoch manches andere nicht mehr haben, was, egal ob bewußt oder unbewußt, die entsetzliche Wahrheit verdeckt oder verschleiert, nämlich, daß wir uns alle zusammen, im Schweiße unseres Angesichtes, das täglich notwendiger werdende Brot – durch verkehrte Bewegungsmethoden der Medien (Grundstoffträger – Erde, Wasser und Luft) ver-dienen. D.h. denjenigen Grundstoffausgleiche im Zellbereich schon auslösen, aus dem die überwiegend aufspulende Zersetzungskraft entspringt, die die Zellwände dehnt, die Gewebe lockert und so die Wucherungen entstehen, die uneindämmbar sind, weil dieses Gewächs in der Zelle wurzelt, in der statt dem Aufbau- und Auftriebskeim der Keim des Zerfalles steckt.

Je größere Fortschritte die in den letzten 50 Jahren entwickelte Wissenschaft machte, umso rascher mußte naturgesetzmäßig der wirtschaftliche und individuelle Rückentwicklungsgang – der körperliche und geistige Molekularzerfall vor sich gehen.

Abschließend verwies ich auf das älteste arische Testament, die „Tabula smaragdina“. Ein Edelstein, in den die geheimnisvollen Runen eingeritzt sind, die ins Deutsche übersetzt, ungefähr besagen: Mische die Abstrahlungsstoffe der Erde mit denen des Himmels naturrichtig, so wirst du zeitlebens gesund und auch sonstwie glücklich auf Erden werden.

Und – frug ich nun meinen hochwürdigen Begleiter – was sagt hingegen das Alte und das Neue Testament? Nach langer Überlegung kam dann die im Titel erwähnte Antwort: „Sie – das wäre eine Gaudi. wenn wir tatsächlich den falschen Glauben erwischt hätten.“

Seither sind über dreißig Jahre vergangen. Und in dieser ereignisreichen Zeit wurden die technischen, hydraulischen und dynamischen Bewegungsarten so entwickelt, daß nun bereits schon jeder sechste Mensch bei noch lebendigem Leib verfault. Einen noch besseren Beweis für die entwicklungsgefährliche druck- und wärmesteigernden Bewegungsmethodik hätte uns die Natur fürwahr nicht geben können.

Wir haben in den vergangenen 50 Jahren nicht nur einen unverantwortlichen Raubbau betrieben, sondern diesen auch noch mit naturunrichtigen Maschinen, Bodenbearbeitungsgeräten. Druckpumpen, Druckturbinen, Druckschrauben (Propellern) etc. etc. so rationalisiert, daß es wahrhaftig ein Wunder ist, daß überhaupt noch etwas wächst.

Denn wer das Panta rhei, den ewigen Verwandlungsfluß stört, stört die Fort- und Aufentwicklung an fundamentalster Stelle.

Was, frage ich, hat es da für einen Sinn, mit Waffengewalt die schon überall fehlenden Nährmittel und Rohstoffe bei Beibehaltung dieser Massenbewegungsfehler gewinnen zu wollen?

Niemand zeigte bisher den einzig möglichen Ausweg. Man sah ihn nicht oder man getraute sich nicht die weltlichen und geistlichen Hypothesen der beiden Weltmächte anzugreifen.

Es werden nun laufend Aufklärungen gegeben, wenn diese nicht gewaltmäßig unterdrückt werden. Die irregeführten Volksmassen haben das Recht, die Unterschiede zwischen der natürlichen und der heutigen Massenbewegungsart kennen zu lernen, um dann selbst zu entscheiden, was ihnen richtig oder unrichtig erscheint. Dieses demokratische Recht zu unterbinden würde allein schon bedeuten, daß man dieses Volksurteil fürchtet. In diesem Sinne sei das obige zu verstehen. Es wird garantiert niemand eine andere Schlußantwort finden, als sie der oben zitierte Theologieprofessor geben mußte, als er, in der damals noch fast unbeeinflußten Natur

die Wahrheit – mit seinen eigenen Augen sah und darüber in seinem Innersten erschüttert wurde. Denn sonst hätte dieser tiefgläubige Priester niemals die im Titel zitierte Antwort gegeben.

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