Nach Meinung einiger Experten und unbestätigten Berichten zufolge, kämpfen etwa 2200 NATO-Militärangehörige und ausländische Söldner in den Reihen der, im Raum Debaltsevo eingekesselten ukrainischen Truppenverbände. Das sind etwa 25% der Truppenstärke in Debaltsevo. Dies sei auch der Grund für die plötzliche und beispiellose diplomatische Aktivität westlicher Staatsoberhäupter und ihre überstürzte Ankunft in Moskau. Nach unbestätigten Angaben handelt es sich hierbei um:
1. Militärangehörige der US-Spezialkräfte (Delta Forces) – etwa 100 Mann
2. Militärangehörige der GB-Spezialkräfte (SAS) – etwa 150 Mann
3. Militärangehörige der französischen Fremdenlegion – 100 Mann
4. Polnische Militärangehörige – etwa 100 Mann
5. Israelische Militärangehörige – etwa 30 Mann
6. Kroatische Militärangehörige – etwa 30 Mann
7. Der Rest sind Söldner aus diversen Ländern
Deutsche seien offensichtlich nicht dabei – Merkel solle dabei nur für die diplomatische Deckung der Rettungsaktion für NATO-Angehörige sorgen. Gestern sollen etwa 700 NATO-Militärangehörige, als Zivilisten getarnt, den Kessel um den Raum Debaltsevo verlassen haben… Es bleibt die Frage offen, welche Zugeständnisse der Westen machen musste, um 700 Menschen das Leben zu retten.

http://news-front.info/2015/02/08/nato-militarangehorige-und-soldner-im-kessel-von-debaltsevo/

Eine Analyse von Alexander Rogers https://www.facebook.com/alexandr.rogers.5?fref=ts, einem Kiewer Journalisten (lebt zur Zeit in Moskau)
http://zavtra.ru/content/view/kiev-shtormit/

Unruhig in Kiew

In Kiewer Luft, überfüllt von Intrigen, Lügen, Paranoia und Aggression liegt eine Ahnung von etwas völlig Neuem, das wie eine Blase aufgestochen werden muss, um den Eiter zu entfernen. Aber lassen wir die Metapher..
Im Folgenden konzentrieren wir uns nun auf die Tatsachen:
1. In Kiew finden Massenproteste gegen Klitschko als Bürgermeister statt. Anstatt etwas in der Stadtverwaltung zu verbessern (was mit seiner geringen Hirnkapazität und seinem Team eher unmöglich ist), schwebt Klitschko von einem “Zentrum für Beseitigung von Gefahren”, das heißt, er stellt sich gegen Kiewer Einwohner und Gäste der Stadt.
2. Aidar-Bataillon setzt Feuer vor Verteidigungsministerium, bricht die Türe auf und geht wie es auf dem Maidan gewöhnt ist, gewaltsam vor.
3. Bei Charkow verpügelten die Mitarbeiter des Innenministeriums (Ex-Berkuts) einen Junta-Propagandist, den Hauptredakteur des Portals «informator.lg», das für seine Fakes bekannt ist.
4. Sprechende Köpfe der Junta verwickeln sich in Widersprüche, wenn sie über die Ereignisse in Uglegorsk und Debalzewo sprechen. Die einigen sagen, alles sei unter Kontrolle, die anderen, Uglegorsk sei unter Kontrolle der Widerstandskämpfer, dass es Debalzewo die Panik herrscht und ukrainische Soldaten sich auf die Seite des Widerstandes schlagen.
5. Die vom Oligarchen Kolomojskij kontrollierten Bataillonen plündern konkurrierende Firmen, ihre Frechheit ist aber bodenlos geworden: Sie ignorieren voll und ganz zentrale Gewalt, sowohl Poroschenko als auch Jazenuk. Die Vertreter der letzten beiden sind aus dem Gebiet Dnepropetrowsk vertrieben. Dieser Prozess vollzieht sich bereits in Odessa und anderen ukrainischen Städten.
6. Die vierte Welle der Mobilmachung ist gescheitert, wie nicht anders zu erwarten war. Die Junta holt wahllos alle Männer ab, echte Nazis, die die Fackelzüge organisieren, wie neulich in Iwano-Frankowsk, sind aber davon verschont geblieben. Damit wird die Junta für immer mehr Menschen zum Feind.
7. Kiew wird von Nazis überfüllt und sie werden immer aktiver.
8. Der Chef des Generalstabes Viktor Muzhenko sagte, es gebe in der Ukraine keine russischen Einheiten. Mit dieser Aussage hatte er all Propaganda und Lügen zunichte gemacht, die von Jazenuk und Turtschinow innerhalb des letzten Jahres verbreitet wurden.
9. Der Abgeordnete der Poroschenkos Partei Kaplin erklärte neulich, der Krieg im Donbass sei nicht von Putin, sondern von Turtschinow und Jazenuk ausgelöst (was ja unbestritten ist).
10. Der Staatssekretär der USA John Kerry setzte sich beim IWF persönlich dafür ein, dass die Verhandlungen über neue Kredithilfen für Kiew auf Eis gelegt werden. Die offizielle Erklärung “Fehlende Reformen” ist Nichts als Vorwand. Der richtige Grund: Die Junta ist nicht in der Lage, den Konflikt im Donbass gewaltsam zu lösen und das Nachbarnland Russland zu destabilisieren. Poroschenko ist Lame duck, seine Zeit ist zu Ende.
Also, Poroschenko, “ein Präsident des Friedens” muss gehen. Der Öffentlichkeit wird der Grund präsentiert: Die Niederlage bei Debalzewo. Die Nazis setzten Poroschenko bereits unter Druch, dieser beteuert ständig, alles sei unter Kontrolle.
Einige wundern sich, dass die Stadt Uglegorsk ohne große Anstrengung von der Armee Neurusslands erobert wurde. Eine mögliche Erklärung dafür besteht darin, dass Jazenuk und Turtschinow die ukraine Armee absichtlich in einm Kessel einschließen ließen, um die drohende Katastrophe als Vorwand für den Umsturz auszunutzen. Noch eine Hundertschaft fährt in den Himmel, wie es auf dem Maidan war. Kein Wunder, die Nazis haben sich schnell an Blut und Drogen gewöhnt.
Ich sage es seit langem: Poroschenko ist nichts mehr als eine Puppe, deren Drahtzieher sie im richtigen Moment einfach wegwerfen, um weiter spielen zu können.
Poroschenko hat das etwas spät verstanden. Hätte er diese Gefahr früher erkannt, hätte er seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen nicht aufgestellt. Jetzt versucht er, Turschinow und Jazenuk zu neurtralisieren, unter anderem mit Hilfe seiner sprechenden Köpfe Muzhenko und Kaplin. Vergeblich, meiner Meinung nach, denn er hat praktisch keine Chance.
Niemand wird russische Fallschirmgruppen zum Schutz von Poroschenko einsetzen (zu viel der Ehre). Rostow am Don kann nicht alle geflohenen ukrainischen Präsidenten aufnehmen, im Westen erwartet ihn auch niemand. Poroschenko soll wie Muammar al-Gaddafi sterben: live, getötet von dem wütenden Mob.
Er hätte eine Chance, wenn er die Menschen um sich gesammelt hätte, die in der Lage gewesen wären, die Oligarchen zu beseitigen und die ihn als “demokratischen Diktator und Versöhner” bekräftigt hätten. Er hatte aber nichts in dieser Richtung gemacht. Er intrigierte erfolglos, um das Parlament unter seine Kontrolle zu bringen und reiste im Ausland herum.
In den dunklen Zeiten gehört die Macht denjenigen, die Militärs kontrollieren (Janukowitsch hatte ja genug Befügnisse auf dem Papier, was ihm nicht weiter geholfen hatte). Alle anderen (Kolomojskij, Parubij und Ljaschko) haben das kapiert, nur Poroschenko nicht. Sie haben ihre Privatbanden weit von der Front entfernt bewahrt. Sie haben die Einberufenen als Kanonenfutter skrupellos ausgenutzt. Poroschenko bemühte sich um eigene “Garde” nicht, er legte die Hoffnungen auf den Staat (der in der Ukraine bereits am Ende ist). Dummheit muss bestraft werden. Das Ergebnis war zu erwarten.
Poroschenko könnte sich nicht mehr lange halten und es ist die höchste Zeit mit der Analyse zu beginnen, was nach seinem Umsturz passiert.
1. Die Macht wird in den Händen von Turtschinow. Jazenuk und Naliwajtschenko konzentriert (die selbt von den Aufsichtspersonen kontrolliert werden, die die USA in die meisten Ministerien eingeschleust hat).
2. Die Legitimität der ukrainischen Regierung sinkt weiter (auch wenn für einige Dickköpfe die heutigen Putschisten “legitim und demokratisch” sind). Es wird immer schwieriger, den Europäer zu erklären, warum man diese Bande von Neonazis unterstützen sollte.
3. Die Herrschenden werden sich an Macht klammern, gestützt auf bewaffnete Neonazis, die alle Proteste, auch soziale, gewaltsam unterdrucken.
4. Kolomojskij geriet noch mehr außer Kontrolle.
5. Die Fraktion von Poroschenko im ukrainischen Parlament wird zerstäubt. Die meisten seiner Abgeordneten überlaufen zum sogenannten “Oppostionsblock”, der die meisten schwerfälligen Köpfe aufnimmt, die sich nur träge auf sich ständig verändernde äußere Welt reagieren.
6. “Kalte Krieger” aus den USA setzen auf dieses Szenario aus Verzweiflung, und wenn sie auf dem ukrainischen Boden verlieren, dann verlieren sie vor den Augen der Weltöffentlichkeit als Mieslinge, die Russland nachgegeben haben. In dieser Situation können sie offensichtlich nicht gewinnen. Weitermachen in der Ukraine bedeutet für die USA Europa verlieren. In der Situation lose-lose wählen die USA nicht nur eine besonders verrückte, sondern auch schmerzhafte Variante (anscheindend glaubt Obama selbst daran, dass er Russland isoliert und seine Wirtschaft kaputt gemacht hatte).
Die Unterstützung der Junta durch die USA wird für Letzte bedeuten, weiterhin von ihrem Ruf einbüßen müssen. Als Folge könnte die EU auf die Teilnahme am ukrainishen Abenteuer verzichten (und die Einflusszone der USA verlassen).
Die Kiewer Junta, auch wenn sie nach dem Umsturz von Poroschenko finanzielle und militärische Hilfe aus den USA bekommt, bleibt wackelig, denn die Neonazis-Bataillone sind ihre einzelne Stütze.
Beide Szenarien führen letztendlich zum positiven Ergebnis: Wird sich Pororschenko an der Macht halten (was eher unwahrscheinlich ist), muss er all diese “Kalte Krieger” um sich beseitigen. Wird er gestürzt, kommt die wahre Natur des diktatorischen Kiewer Regimes ans Licht. Leider gehört der Nazismus in ukrainischer Gesellschaft Unter diesen Umständen zum Altag.
Киев штормит
Порошенко – это типичный «кабанчик» по воровской терминологии, которого съедят в нужный момент, чтобы протянуть подольше. Вводить российское ВДВ в Киев для защиты Порошенко никто не будет (не заслужил, да и чересчур хлопотно), Ростов не резиновый, а на западе никому живой Порошенко не нужен. Так что…
zavtra.ru

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