Übersetzung von Война на Донбассе. 18 января – Итоги дня (Autor: Colonel Cassad)



Nach dem offensichtlichen Scheitern des Versuchs, die Situation mit einem Kompromiss zu regeln (zu den Bedingungen des Kreml Neurussland in die Ukraine aufzunehmen hat die USA klar abgelehnt, und nach den Bedingungen der USA zu kapitulieren weigert sich der Kreml) wurden militärische Handlungen unvermeidbar. Insgesamt betrachtet wollten die USA Krieg und haben ihn bekommen. Der Anlauf begann am 15. Januar und am 18. Januar war die Spannung maximal. Wie schon im Herbst und Dezember gesagt wurde, kommt der Moment, wenn die deutlichen Warnungen der neurussischen Militärs in die Wirklichkeit umgesetzt werden. In den letzten Tagen haben wir deutlich gesehen, wie die schon im Herbst prognostizierten militärischen Handlungen in vollem Umfang wiederaufgenommen wurden.

1. Die Junta hat das neue Terminal verloren, und ungeachtet aller Versuche, es zurückzuerobern, hat sie hier eine taktische Niederlage erlitten. Der heutige Versuch, zwischen dem Dorf Spartak und dem Flughafenkomplex durchzubrechen, endeten mit einem Kampf an der Putilow-Brücke, wo der Durchbruch liquidiert wurde. Die Infantrie der NA, die schon ein paar Tage das neue Terminal hält, schlägt mit Unterstützung der Artillerie recht überzeugend die Attacken der Junta zurück. Der Misserfolg der Junta bedeutet allerdings nicht, dass nachts oder morgen keine neuen Versuche, die Kontrolle über das neue Terminal zurückzuerobern, folgen werden.

2. Gleichzeitig hat die NA einen Angriff auf Peski begonnen, ist in den Ort selbst eingedrungen und hat dort Straßenkämpfe begonnen, bei denen unsere langsam, aber sicher vorwärtskommen. Der Gegner leistet verzweifelten Widerstand, so dass es noch zu früh ist, von der vollen Kontrolle über den Ort zu reden. Beide Seiten setzen Rohr- und Raketenartillerie aktiv ein und schicken Reserven nach Peski, weshalb keine schnelle Entwicklung des Erfolges möglich ist, und ein Abnutzungskampf stattfindet. Starkem Artilleriefeuer wurden die Artilleriestellungen der Junta bei Peski, Awdejewka und Krasnogorowka unterworfen, wie auch die Positionen der Junta im Gebiet Marinka. Offensichtliches Zwischenziel dieser Arbeit ist die Verringerung der Intensität des Beschusses der Wohnviertel. Unsere haben sich an den Rand von Awdejewka heranbewegt, was bedeuten kann, dass schon in der Nacht der Sturm des Ortes beginnen könnte.

Die Städte der DVR und LVR leiden sehr unter den terroristischen Beschüssen durch die faschistische Junta. Heute hat Gorlowka am meisten abbekommen, wo die Granaten nicht nur den privaten Sektor trafen, sondern auch das Stadtzentrum selbst. Die genaue Zahl der Opfer und das Ausmaß der Zerstörungen ist augenblicklich unbekannt, aber die Zahl der Opfer wird zweistellig sein. Auch in Gorlowka wurden ohne besondere Ergebnisse erstmals seit dem Sommer wieder Flugzeuge des Gegners eingesetzt, was deutlich die Ernsthaftigkeit der Angriffe unterstreicht. Vor Gorlowka hat der Gegner, außer dem Beschuss, Kampfaufklärungen durchgeführt, womit er jedoch keine besonderen Erfolge erreichte. Die Hauptkräfte hat der Gegner, ungeachtet der hohen Intensität der Kämpfe, noch nicht in den Kampf eingeführt.

4. Im Gebiet der Bachmutka-Trasse und Slawjanoserbsk haben die Versuche der Seiten, zum Angriff überzugehen, bisher nicht zu einer ernsthaften Lageänderung geführt – die Aktivität beider Seiten wird durch Artilleriefeuer gestoppt. Der Versuch eines Gegenangriffs auf Staniza Luganskaja nach erfolglosen Attacken der Junta auf diesem Abschnitt haben auch nicht zu deutlichen Ergebnissen geführt, der Ort ist nach wie vor von der Junta besetzt.

5. Vor Mariupol geht die NA, ungeachtet einer allgemeinen Überlegenheit der Kräfte, bisher nicht zum Angriff über, sondern führt Artillerievorbereitung gegen die Positionen des Gegners durch. An einigen Stellen hat der Gegner das Feuer nicht ausgehalten und sich zurückgezogen. Die Reserven hält der Gegner bisher in der Tiefe der Bebauung, aus Angst vor Angriffen der mechanisierten Einheiten der NA.

6. Die demonstrative Aktivität des “Wojentorg” hat ihre Grundlage in einem schon im November gelegten Fundament, als eine zielgerichtete Arbeit zur Vorbereitung der Intensivierung seiner Arbeit begonnen wurde, einschließlich der Ausbildung der “Arbeiter” und der Austarierung der “Instrumente”. Der Zeitpunkt der Intensivierung wurde die ganze Zeit aus politischen Gründen immer wieder um eine Woche verschoben, aber als sich nach Mailand eine diplomatische Sackgasse abzeichnete, wurde die Erlaubnis erteilt und das Tempo der Arbeit des “Wojentorg” übertraf nach wenigen Tagen die Ausmaße vom August. Der “Wojentorg” wurde nicht einfach vorbereitet, da schon im November die Einsicht wuchs, dass das Ganze nur in einem Krieg enden kann, der ungeachtet aller Gebete nicht im Frühling, sondern schon im Winter beginnt, weil die USA nicht bereit sind zu warten, bis Putin gedenkt, sich ihnen zu ergeben.

Es dürfte klar sein, dass es für mich, mit Zugriff auf diese Informationen seit November, ein bisschen amüsant war, die Hysterie der “Putinhatunsverraten”-Typen zum Thema “alles verraten” und die Betrachtungen der “ListigerPlan”-Fans zum Thema der “Übergabe von Neurussland an eine einheitliche prorussische Ukraine” zu beobachten. Ich denke, jetzt wird vielen mein verhaltener Optimismus vom Dezember und Januar verständlicher. Was die militärische Kriegsplanung betrifft, wurde das Verhalten der Junta schon im November prognostiziert. Die Warnungen der militärischen Aufklärung der DVR, des Verteidigungsministeriums der DVR, von Strelkow, Petrowski und anderen (neben dem Informationssammeln über eigene Kanäle) sind auf die eine oder andere Art bei den “Direktoren des Wojentorg” angekommen, und dort wurden praktische Maßnahmen gegen mögliche Bedrohungen eingeleitet (einige von denen die Beteiligten auf den neurussischen Straßen begutachten können). Sicher, nur das Wissen darüber gibt keine 100% Garantie dass die Gegenmaßnahmen zu 100% effektiv sein werden (bestimmte Zweifel in dieser Hinsicht hörte ich von in dieser Hinsicht ziemlich kompetenten Leuten). Die Kampfhandlungen werden zeigen, wie gut die dafür verantwortlichen Organe ihre Arbeit geleistet haben.

7. Es versteht sich von selbst, dass das Szenario, welches sich vor unseren Augen abspielt, die Möglichkeit der Rückkehr zum “Minsker” oder “Normandie”-Format extrem verschlechtert, insbesondere weil die Junta diese Formate nur im Fall einer militärischen Niederlage braucht, und die USA sie nicht mal geschenkt haben will. Daher werden vor dem Hintergrund der Kampfhandlungen Versuche, die Situation wieder zu einem diplomatischen Szenario zu bringen, von Kiew und Washington bewusst torpediert werden. Russland wollte dieses Szenario nicht, und hat alles versucht, es zu vermeiden (und wird weiterhin versuchen, den Krem wieder in die Tube reinzudrücken), aber aufgrund der Umstände und des ausdrücklichen Wunsches der “Zitadelle des Guten” gelang dies nicht, und es bleibt nur übrig, zu siegen (indem man den Truppen der Junta eine oder mehrere Niederlagen bereitet), weil eine militärische Niederlage in Neurussland für Russland in diesen Umständen inakzeptabel ist. Es ist zu erwarten, dass bei Niederlagen der Junta der diplomatische und ökonomische Druck auf Russland deutlich erhöht wird.

Wünschen wir den Kämpfern der NA und den Arbeitern des “Wojentorg” Mut und Erfolg im Kampf gegen die faschistische Junta. Vor ihnen liegt viel Arbeit. Ich möchte warnen vor hurrapatriotischen Stimmungen – der Kampf wird hart, schwer und blutig, man darf den Gegner nicht unterschätzen. Aber trotzdem, Neurussland wird nicht unter die Macht der Junta zurückkehren.
weiterlesen in der Quelle: http://www.vineyardsaker.de/novorossiya/der-krieg-im-donbass-18-januar-ergebnisse-des-tages/

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