https://i2.wp.com/www.globalresearch.ca/wp-content/uploads/2014/09/MH17-videos.jpgDas von vier Staaten gestellte Team, das die „offizielle Unter­suchung“ des MH17-​Abstuzes durch­führt, schweigt sich über einen für den Abschuss des mala­y­sis­chen Verkehrs­flugzeuges am 17. Juli (2014) entschei­den­den Beweis aus.

Dieser entschei­dende Beweis ist der Autop­siebericht über die Unter­suchung des Leich­nams des MH17– ​Piloten. Wenn der Pilot durch Geschosse getötet wurde, dann ist die bisher ver­bre­it­ete Behaup­tung, das Flugzeug sei mit einer Boden-​Luft-​Rakete abgeschossen wor­den, nicht nur falsch, son­dern eine bewusste Irreführung. Wann wird das Ergeb­nis der Autop­sie des Piloten endlich veröffentlicht?

Dieses Unter­suchungsergeb­nis ist wichtig, weil sofort nach dem Absturz des Pas­sagier­flugzeuges harte Wirtschaftssank­tio­nen gegen Rus­s­land ver­hängt wur­den; diese Sank­tio­nen wur­den mit der bisher nicht bewiese­nen Anschuldigung der ukrainis­chen Regierung und der sie stützen­den US-​Regierung [s. hier] begrün­det, das Flugzeug sei von (ostukrainis­chen) Rebellen mit rus­sis­cher Unter­stützung abgeschossen wor­den. Dabei war der Raketen­wer­fer, der die Buk-​Rakete abge­feuert haben soll (s. hier), in Wirk­lichkeit mit ukrainis­chen Sol­daten bemannt [s. hier].

Nach­dem die US-​Regierung bere­its ihren Über­fall auf den Irak mit erwiese­nen Lügen zu recht­fer­ti­gen ver­suchte, scheint sie jetzt mit einem regel­rechten Betrugs­man­över einen Krieg mit Rus­s­land provozieren zu wollen, der schnell zum Atom­krieg wer­den kön­nte [weit­ere Infos hier und hier].

Die vier mit der offiziellen Unter­suchung des Absturzes befassten Staaten – die Ukraine, Aus­tralien, Bel­gien und die Nieder­lande – sind alle Ver­bün­dete der USA. Die Ukraine, ist einer der bei­den Hauptverdächti­gen, die Sep­a­ratis­ten in der Ostukraine sind der zweite; sie sind nicht in dem Unter­suchung­steam vertreten. Die USA und die Ukraine behaupten, das Verkehrs­flugzeug sei irrtüm­licher­weise von den Sep­a­ratis­ten abgeschossen wor­den, weil sie es mit einem ukrainis­chen Bomber ver­wech­selt hät­ten. Wenn das zuträfe, wären die USA trotz­dem die Hauptschuldigen (weil sie den Umsturz insze­niert und damit die Kämpfe in der Ostukraine aus­gelöst haben) [s. hier]. Die ganze „Abschuss­geschichte“ war von Anfang an so durch­sichtig, dass nur Dummköpfe darauf hereinge­fallen sind [weit­ere Infos hier].

Die ukrainis­che Regierung, die bisher auf ihrer Behaup­tung behar­rte, das Pas­sagier­flugzeug sei von den Rebellen mit einer Boden-​Luft-​Rakete vom Typ Buk abgeschossen wor­den, und alle anderen Möglichkeiten zurück­wies, ges­tand am 21. Dezem­ber erst­mals zu, dass es auch anders gewe­sen sein kön­nte [s. hier]. Offen­sichtlich weigern sich die anderen drei an der Unter­suchung beteiligten Staaten, ihre Unter­schrift unter einen gemein­samen Bericht zu set­zen, der die ukrainis­che „Sicht“ bestätigt, weil die vor­liegen­den Beweise dage­gen sprechen. Am 8. August hatte man eine Geheimvere­in­barung getrof­fen, dass es nur einen Unter­suchungs­bericht geben wird, wenn ihn alle vier beteiligten Staaten akzep­tieren [s. hier].

Nach einem Bericht, der am 5. Dezem­ber in der Lon­doner „Daily Mail“ erschienen ist, geht aus einer Videodoku­men­ta­tion eines rus­sis­chen Jour­nal­is­ten her­vor, „dass in den Kör­pern der Piloten 30 mm-​Geschosse gefun­den wur­den“. 30 mm-​Geschosse wer­den auch von Kampf­jets der Typen Su-​25, Su-​27 und Mig-​29 ver­schossen, die von der ukrainis­chen Luft­waffe geflo­gen wer­den. 30 mm-​Geschosse unter­schei­den sich deut­lich von Split­tern einer explodieren­den Rakete, die nach Behaup­tun­gen der Regierun­gen der USA und der Ukraine das Pas­sagier­flugzeug zum Absturz gebracht haben sollen.

mh17Für Peter Haisenko, einen Lufthansa-​Piloten im Ruh­e­s­tand, ist ein bemerkenswert schar­fes Foto von einem durch­löcherten Trüm­merteil von der rechten Seite des Rumpfes direkt neben dem Sitz des Piloten ein ein­deutiger Beweis dafür, dass das Flugzeug von einem Kampf­jet abgeschossen wurde [s. dazu auch hier und hier]; dieses Trüm­merteil ist seiner Mei­n­ung nach von 30 mm-​Geschosen ger­adezu durch­siebt wor­den, und zwar genau in der Höhe, in der sich der Bauch des Piloten befand. Wenn Haisenko recht hat, wurde der Pilot des Verkehrs­flugzeuges mit einem Maschi­nengewehr erschossen, und der Kugel­hagel muss seinen Bauch völ­lig zer­ris­sen haben. Anschließend feuerte/​n der oder die Kampfjet/​s noch eine
Luft-​Luft-​Rakete in den Rumpf des Verkehrs­flugzeuges, das daraufhin abstürzte. Der Abschuss erfol­gte also nicht mit einer Boden Luft-​Rakete, denn mit einer in 33.000 Fuß (ca. 10.000 m) Ent­fer­nung abgeschosse­nen Buk-​Rakete hätte man über­haupt nicht so genau auf den Piloten zie­len kön­nen; außer­dem sind Split­ter­löcher geza­ckt und nicht rund wie die Ein­trittslöcher von Geschossen.

Wenn das klaf­fende Loch von etwa 2 Fuß (ca. 61 cm) Durchmesser (im obi­gen Bild unten rechts) direkt neben Piloten­sitz von einer auf den Piloten abge­feuerten MG-​Garbe aus hun­derten von Geschossen geris­sen wurde, wie Haisenko annimmt, dann ist die ukrainis­che Regierung für den Abschuss ver­ant­wortlich, weil nur sie über eine Luft­waffe ver­fügt, die Sep­a­ratis­ten aber nicht. Die Sep­a­ratis­ten hat­ten keine Möglichkeit, den Piloten mit einem Maschi­nengewehr zu erschießen, weil sie nicht nahe genug an ihn her­ankom­men kon­nten.

Die Daily Mail gibt in ihrem Bericht ein Doku­men­tarvideo des rus­sis­chen Jour­nal­is­ten Andrej Karaulov als Quelle an. Weil ich nicht Rus­sisch spreche, habe ich einen Über­set­zer engagiert, der die Stelle, auf die sich die britis­che Zeitung beruft, auf der Zeitleiste des Videos zwis­chen 3.50 und 5.00 lokalisierte.

Dort wird gesagt:

„Nach den Fotos, die von Trüm­merteilen des Cock­pits vor­liegen, wurde es von zahlre­ichen 30 mm-​Geschossen getrof­fen. Viele dieser Geschosse müssen auch in die Kör­per der Piloten einge­drun­gen sein. Nach Berichten in den Medien wur­den die Särge mit den Kör­pern der Pas­sagiere den Ver­wandten übergeben, die Kör­per der Piloten und der anderen Crewmit­glieder sollen sich aber noch in den Nieder­lan­den befinden und 1. wegen des starken Beschusses und 2. infolge des Absturzes in sehr schlechtem Zus­tand sein. Die Geschosse in den Kör­pern müssten längst gebor­gen und iden­ti­fiziert wor­den sein. Warum wer­den diese Ergeb­nisse nicht bekannt gegeben? Dafür gibt es nur eine Erk­lärung: Die qual­i­fizierten Fach­leute der inter­na­tionalen Unter­suchungskom­mis­sion wer­den von bes­timmten Mächten, die nicht wollen, dass die Unter­suchungsergeb­nisse bekannt wer­den, an deren Veröf­fentlichung gehin­dert.

Vor einem Monat [bezo­gen auf die Entste­hung des Videos] hat die inter­na­tionale Kom­mis­sion mit­geteilt, in den Kör­pern der Piloten seien „bes­timmte Objekte“ gefun­den wor­den. Ich glaube, dass es 30 mm-​Geschosse aus einem Maschi­nengewehr waren. Als wir in Kopen­hagen waren, wurde uns gesagt, die Unter­suchungsergeb­nisse wür­den am 9. Okto­ber bekannt gegeben wer­den. Bis jetzt ist das aber noch nicht geschehen.“

Wo bleibt der entschei­dende Autop­siebericht? Wir haben das Trüm­merteil mit den Ein­schus­s­löch­ern gese­hen (s. Bild auf S. 2): Wur­den in den Kör­pern der Piloten Geschosse gefun­den? [Der Pilot wurde inzwis­chen begraben, weit­ere Infos dazu hier].]

Der Autop­siebericht liegt immer noch nicht vor, aber die ukrainis­che Regierung besteht wenig­stens nicht mehr darauf, dass Sep­a­ratis­ten das Pas­sagier­flugzeug mit einer Buk-​Rakete abgeschossen haben müssen. (Am 19.12.14 hat Vasily Vovk, der Chef des ukrainis­chen Geheim­di­en­stes, zuge­s­tanden, Flug MH17 könne auch von einem Kampf­jet abgeschossen wor­den sein, s. hier.) Damit ent­fällt die Begrün­dung für die ver­schärften Sank­tio­nen, die US-​Präsident Obama – der das ukrainis­che Regime instal­lieren ließ – gegen Rus­s­land ver­hängt hat. Die Sank­tio­nen des Präsi­den­ten, die eigentlich bere­its eine Kriegshand­lung sind, und die De-​facto-​Kriegserklärung des US-​Kongresses gegen Rus­s­land beruhen also nur auf Lügen. [s. dazu auch hier (und hier)].

Offen­sichtlich glaubt Obama, er könne – wie George W. Bush beim Über­fall auf den Irak – die US– (und die Welt-​) Öffentlichkeit wieder zum Nar­ren hal­ten und mit einem Über­fall auf Rus­s­land Bush sogar noch übertr­e­f­fen [s. dazu auch
hier].

PS: Der Über­set­zer, den ich (für das rus­sis­che Video) engagiert hatte, hat mich um eine Ergänzung gebeten.

(Da sich die Ergänzung auf den Artikel in der Daily Mail bezieht, der hier aufzu­rufen ist, muss kurz auf dessen Inhalt einge­gan­gen wer­den: Unter Beru­fung auf eine rus­sis­che Zeitung hat die Daily Mail berichtet, die ukrainis­che Luft­waffe habe im Auf­trag eines ukrainis­chen Oli­garchen eigentlich Putin umbrin­gen wollen, dessen Mas­chine etwa zur gle­ichen Zeit die Ukraine über­flo­gen habe. Ein Ober­stleut­nant Dmitro Yakat­suts habe das Pas­sagier­flugzeug ange­grif­fen und sich nach dem Abschuss mit der Flu­glotsin Anna Petrenko, die für Flug MH17 zuständig gewe­sen sei, nach Dubai abge­setzt.)

Der Über­set­zer wollte hinzuge­fügt haben:

Ich habe den Artikel in der Daily Mail jetzt erst­mals ganz gele­sen und bin entsetzt über die Verz­er­rung der in der Videodoku­men­ta­tion dargestell­ten Fakten.

1. Es wird behauptet, rus­sis­che Medien hät­ten über eine gemein­same Flucht des Piloten und der Flu­glotsin berichtet. Davon war in dem Video über­haupt nicht die Rede. Mit dieser Behaup­tung sollte das Video wohl nur lächer­lich gemacht und als unglaub­würdig dargestellt wer­den, was es keines­falls ist.

2. Man hat „vergessen“ zu erwäh­nen, dass die Tower-​Leitung des Flughafens Borispol auf Anfrage des Doku-​Teams bestritt, jemals eine Flu­glotsin mit Namen Anna Petrenko beschäftigt zu haben, während rang­niedere Angestellte ihre Anwe­sen­heit bestätigten. Als die Jour­nal­is­ten dann nochmals die Leitung anriefen, wurde das Tele­fon ein­fach aufgelegt.

3. Der Artikel enthält keinen Hin­weis darauf, ob der Pilot und die Flu­glotsin noch leben, was ihn noch mys­ter­iöser erscheinen lässt. [Anmerkung: Wur­den sie umge­bracht, um sie zum Schweigen zu bringen?]

Der inves­tiga­tive His­toriker Eric Zuesse ist der Autor der kür­zlich veröf­fentlichten Bücher „They’re Not Even Close: The Demo­c­ra­tic vs. Repub­li­can Eco­nomic Records, 19102010″ (Sie kom­men sich noch nicht ein­mal nahe: Die Wirtschafts­berichte der Demokraten und der Repub­likaner in den Jahren 19102010, Inhalt­sangabe s. hier) und „CHRIST’S VEN­TRIL­O­QUISTS: The Event that Cre­ated Chris­tian­ity“ (Die Bauchred­ner Christi: Das Ereig­nis, aus dem sich das Chris­ten­tum entwick­elte, Inhalt­sangabe s. hier).

(Wir haben den Artikel kom­plett über­setzt und mit Ergänzun­gen und Links in run­den Klam­mern verse­hen. Die Links in eck­i­gen Klam­mern hat der Autor selbst eingefügt. )

http://​www​.glob​al​re​search​.ca/​a​n​o​t​h​e​r​-​m​h​17​-​c​o​v​e​r​-​u​p​-​h​i​d​i​n​g​-​a​-​k​e​y​-​a​u​t​o​p​s​y​/​5421386

http://​www​.luft​post​-kl​.de/​l​u​f​t​p​o​s​t​-​a​r​c​h​i​v​/​L​P​_​13​/​L​P​00215​_​040115​.​p​d​f

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