NATO-Kriegspropaganda feuert aus allen Rohren: Lügen und Desinformation

Die Propagandaschau

„Putins Bomber lösen NATO-Alarm aus!“
„Zum Glück wurden sie von der NATO rechtzeitig abgefangen.“

Putins Bomber BildSo oder ähnlich tönen die gleichgeschalteten Propagandasirenen der NATO seit Mittwoch. PS-Leser Zensursula hat eine Auswahl der alarmistischen Links gesammelt und als Kommentar gemeldet. Die dahinter liegenden Fakten sind allerdings banal und begründen in keiner Weise den medialen Ballyhoo: Russische Militärflugzeuge fliegen durch internationalen Luftraum – wie eh und je. Den konstruierten Aufhänger, den die NATO benutzt, um aus dieser Nicht-Stroy einen Großalarm zu machen, ist, dass es seit einiger Zeit angeblich mehr Flüge dieser Art gibt und dass Russland bei der NATO zuvor nicht um Erlaubnis fragt.

Dieses leicht durchschaubare Propagandamanöver stammt aus der gleichen Kampagne, die uns schon ein angebliches russisches U-Boot vor Stockholm einreden wollte. Das Ziel ist klar: Russland soll mit aller Gewalt als Feindbild in die Köpfe der Bürger getrichtert werden. Die Alarmrotte in den öffentlich-rechtlichen Sendern machen bei diesem…

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Fünfzig Schattierungen Braun

“Proukrainisch, prodemokratisch und proeuropäisch” nannte Poroschenko, aber auch die grüne Kriegstreiberin Harms den Ausgang der Wahlen in der Restukraine. Es sei ja jetzt erwiesen, so der Tenor in den Pressekommentaren, dass die Faschisten keinen Rückhalt in der Bevölkerung hätten. Und die Regierung, die jetzt entstehen würde, sei so demokratisch wie legitimiert.
Viele unserer Leser werden schon wissen, dass die Wahlergebnisse für Swoboda oder den Rechten Sektor nicht die ganze Wahrheit erzählen. Dass über die Listen anderer Parteien reihenweise Angehörige der diversen Freikorps in das Kiewer Parlament geschaufelt wurden. Unter den neuen Abgeordneten finden sich tatsächlich weitaus mehr offene Faschisten als im letzten Parlament. Auch wenn man schweigend die Tatsache übergeht, dass vermeintliche Demokraten wie Klitschko sich bereitwillig dem faschistischen Konsens unterwerfen und Freikorps mitfinanzieren. Dass die von der Konrad-Adenauer-Stiftung aufgebaute Partei Klitschkos weder Hemmungen hat, mit offenen Faschisten zu kooperieren, noch, sich selbst ebenso zu verhalten, zeigte sich schon im Februar beim Überfall von Korsun, an dem nach Zeugenaussagen die Schläger vom Rechten Sektor und von Udar kamen. Bei einer Wahl zwischen fünfzig Schattierungen Braun braucht man sich nicht wundern, wenn das Ergebnis – braun ist.
Wenn man aber bewerten will, was am letzten Sonntag geschehen ist, sollte man nicht vergessen, dass es einen entscheidenden Unterschied zwischen den letzten Wahlen und diesen gibt. Wer damals Swoboda wählte, stimmte für potentielle Mörder. Diejenien, die jetzt gewählt wurden, haben ihre Qualitäten als Folterknechte und Mörder bereits unter Beweis gestellt (und zum Teil ausführlich auf Video veröffentlicht). Sie wurden nicht trotzdem, sondern deshalb ins Parlament befördert. Man muss schon beide Augen bis zur Kinnlade zudrücken, um diesen kleinen Unterschied nicht wahrzunehmen.
Gleichzeitig verrät die Zusammensetzung des Parlaments wie auch die der künftigen Regierung nur einen Aspekt der Entwicklung. Denn längst sind Staatsapparat und faschistische Organisationen amalgamiert, also zu einem untrennbaren Ganzen vermischt. Als kleines Beispiel dafür hier ein Artikel von dem britischen Portal “Solidarity with the Antifascist Resistance in Ukraine”, den wir mit ihrer Genehmigung hier wiedergeben. Wenn künftig, wie nach dem Absturz der MH17, wieder irgendwelche Mitteilungen der SBU in unseren Medien kritiklos wiederholt werden, sollte man wissen, aus wessen Feder sie stammen.

Nazi-Apologet der Swoboda verlässt die Partei, um Propagandachef des Sicherheitsdienstes zu werden

Einer der berüchtigtsten Abgeordneten der rechtsextremen Partei “Swoboda” im ukrainischen Parlament, Juri Michalstschyschyn, verlässt die Partei, um Chef der Abteilung Propaganda und Analyse des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU zu werden.

Michalstschyschyn ist ein offener Nazi-Apologet, der eine Ehrenmedallie der SS-Divison Galizien besitzt.
Er hatte einige Zeit in einem Freikorps an der “Anti-Terror-Operation” im Donbass teilgenommen. Grund für seinen Austritt aus der Partei sei, dass seine Parteimitgliedschaft mit seinem neuen Job beim Sicherheitsdienst unvereinbar sei. Michaltschyschyn selbst hatte im Juli 2014 von der Notwendigkeit gesprochen, als Teil der Offensive gegen den Donbass ein Ministerium für Propaganda einzurichten.
Im Gegensatz zu einigen anderen Führern der Swoboda, die zumindest versucht haben, die extremsten Auswüchse ihrer rechtsextremen Ideologie zu glätten, verbirgt Michaltschyschyn seine “radikalen” Ansichten und seine Sympathien für die Nazis nicht.
Im Mai dieses Jahres befürwortete er Luftangriffe gegen Slawjansk, um gegen die Rebellen vorzugehen, die Stadt “in eine Mondlandschaft zu verwandeln”. Den Zivilisten sollte ein Ultimatum von 48 Stunden gegeben werden, um die Stadt zu räumen, fügte er hinzu, aber “danach sollten alle, die dort bleiben, nicht länger als Zivilisten betrachtet werden, sondern als Unterstützer von Terroristen oder selbst als Terroristen. Dann muss man das Gebiet abriegeln und alle Gangster auslöschen.”
Im April dieses Jahres rannte er durch den Plenarsaal der Rada, um den Vorsitzenden der Kommunistischen Partei, Simonenko, während dessen Rede anzugreifen, und ihn von der Rednertribüne zu ziehen:

2013 erhielt Michaltschyschyn auf den Feiern zum 70. Jahrestag der Gründung der SS-Division Galizien, die aus ukrainischen Freiwilligen gebildet wurde, eine Gedächtnismedaille. Jene SS-Division Galizien, die im zweiten Weltkrieg, gemeinsam mit der Ukrainischen Aufstandsarmee, den Völkermord an den Juden beging und die brutale Vertreibund der örtlichen polnischen Bevölkerung.
Michaltschyschyn, der aus Lwiw stammt und sich selbst entweder als “autonomer Nationalist”, als “Sozialrevolutionär”, “Sozialnationalist” oder “revolutionärer Nationalsozialist” beschreibt, ist einer der Hauptideologen der Swoboda.
Seine Doktorarbeit trug den Titel “Umwandlung einer politischen Bewegung in eine Massenpartei neuen Typs am Beispiel der NSDAP und der PNF (vergleichende Analyse)”. Im Jahr 2005 organisierte er einen Think Tank, den er ursprünglich das “Joseph-Goebbels-Zentrum für politische Forschung” nannte, aber später nach dem deutschen konservativen Revolutionär Ernst Jünger umbenannte. Er gab auch die offen neonazistische Zeitschrift “Leuchtfeuer – nationalrevolutionäres Journal” heraus, die eine spezielle Zusammenstellung klassischer Texte der Nazi-Ideologie unter der Überschrift “Varta 1.0″ beinhaltete, die tatsächlich eine Anleitung zum Nationalsozialismus war, das Programm der NSDAP eingeschlossen.
In Varta beschreibt er die Tradition, der er anhängt, wie folgt:
“Unsere Fahnenträger und Helden sind Evhen Konovalts, Stepan Bandera, Roman Schuchewitsch, Horst Wessel und Walter Stennes, Jose Antonio Primo de Rivera und Leon Degrelle, Corneliu Codreanu und Oswald Mosley”, und er fügt hinzu: “traditioneller ukrainischer integraler Nationalismus (Dmytro Dontsow, Jurji Lypa, Mykola Stsibirkji, Dmytro Myron-Orlyk, Stepan Bandera), ukrainischer Sozial-Nationalismus (Mykola Miknovskji, Jaroslaw Stetsko, Stepan Rudytskji, die Plattform der Zeitschrift SNPU Orientyry in den späten Neunzigern); das bestehende Konzept der deutschen konservativen Revolution (Ernst Jünger, Arthur Moeller van den Bruck, Oswald Spengler, Otto Strasser, Carl Schmitt); italienischer integrativer Korporatismus (Giuseppe Bottai, Ugo Spirito, Sergio Panunzio).”
In einer Rede 2011 erklärte er den Holocaust zu “einem besonders leuchtenden Zeitabschnitt der europäischen Geschichte“. Im selben Jahr führte er eine Gruppe von Nazi-Skinheads an, die bei den Feiern zum Tag der Befreiung in Lwiw Veteranen der sowjetischen Armee attackierten:

Das ist der Mann, der jetzt für die Abteilung für Propaganda und Analyse des Ukrainischen Sicherheitsdienstes verantwortlich ist…

Quelle mit Videos: http://www.vineyardsaker.de/ukraine/fuenfzig-schattierungen-braun/

Mein ukrainischer Freund ist bereit mich zu erschiessen, weil ich Russisch spreche. Olga (Teil1,2)

Olga hat viele Bekannte und Verwandte im der Ostukraine, sogar ihr Vater lebt im Azowischen Jalta, wo jetzt ukrainische militärische Kräfte stehen. Die Jungs wissen selbst nicht wofür sie da stehen. Viele von ihnen wurden gezwungen in die Armee zu gehen. Olga ist der Meinung, dass einfach Massenmord im der Ostukraine geschieht. Und es könnte nur dann zu Ende sein, wenn Europa sich mehr darum kümmern würde.

da ist noch ein kleiner fehler

Mein ukrainischer Freund ist bereit mich zu erschiessen, weil ich Russisch spreche. Olga Dubrova

Olga hat viele Bekannte und Verwandte in der Ostukraine, sogar ihr Vater lebt im Azowischen Jalta, wo jetzt ukrainische militärische Kräfte stehen. Die Jungs wissen selbst nicht wofür sie da stehen. Viele von ihnen wurden gezwungen in die Armee zu gehen. Olga ist der Meinung, dass einfach Massenmord in der Ostukraine geschieht. Und es könnte nur dann zu Ende sein, wenn Europa sich mehr darum kümmern würde.

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#SaveDonbassPeople
#DonbassAgainstNazi

Quelle mit Videos: http://www.anna-news.info/node/24417

PsyWar: CIA-Programm Artischocke und MK-Ultra

inversepanopticon

Cynara_cardunculus_Karelj_CC3.0 Artischocke /Karelj CC3.0

Thomas Barth

Warum regt sich so wenig Protest gegen die Politik der US-Regierung in der eigenen Bevölkerung? Woher haben die US-Herrschaftseliten ihre immense Macht über das Denken der Amerikaner? Eine Antwort gibt der Blick auf die Geschichte ihrer psychologischen Forschung. Die Erlangung von Kontrolle über das menschliche Gehirn wurde seit den 50er Jahren energisch verfolgt, vor allem von der CIA. Der Name der Projekte: „Artichoke“ und MK-Ultra.

Der frischgebackene CIA-Direktor Allen W. Dulles hielt am 10.April 1953 seine berühmte Brain-Warfare-Rede. Diese Rede war der Startschuss für das wohl ambitionierteste bekannte Forschungsprogramm zur Beherrschung des menschlichen Geistes in der Geschichte. Durchgeführt wurde es als Projekt „Artichoke“ (Artischocke) unter der Ägide des damals noch jungen US-Geheimdienstes CIA, später als Programm MK-Ultra.

Direktor Dulles beschwor eine „Schlacht um die Köpfe der Menschen“, die es angeblich „gegen die Sowjets“ zu gewinnen gelte. Dabei dachte er nicht an bessere Argumente. Für diese…

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Ansichten eines Putinverstehers

Der Krieg in der Ukraine tobt nicht nur blutig an der Front, sondern auch mit anderen Waffen in den Medien. Und das nicht nur in Russland und der Ukraine, sondern auch im Westen. Selbst seriöse, sogenannte Leitmedien wie die ARD malen schwarzweiß und fallen manchmal in Muster des Kalten Krieges zurück. Die Journalisten Matthias Bröckers und Paul Schreyer haben dazu ein Buch geschrieben: „Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren.“ Armin Siebert im Interview mit Matthias Bröckers.

Quelle: http://youtube.com/watch?v=4fthw2CYCpo#t=20

Analyse, Ukraine – Untertreibt Kiew seine Verluste erheblich?


Übersetzung von Is Kiev Wildly Understating Combat Deaths?
von Charles Bausman (Original im Russia Insider)


In den letzten zwei Wochen haben die ständigen Gerüchte, dass Kiew tausende Fälle von getöteten und verwundeten ukrainischen Soldaten und Angehörigen der Freiwilligenbataillone verschweigt, ihren Weg in die ukrainische Presse gefunden.

Die lautesten Anschuldigungen des Verschleierns von ukrainischen Kriegstoten kommt nicht von den russischen Medien oder den Führern der “separatistischen” Donezker und Lugansker Volksrepubliken, sondern vom rechtsradikalen Abgeordneten und Führer der Radikalen Partei Oleh Lyaschko, und vom Kommandeur der Kiewer “Donbass-Bataillons” Semyon Semchenko.

Letzten Monat hat Lyaschko direkt auf seiner Facebook-Seite Präsident Petro Poroschenko beschuldigt, über 8 000 ukrainische Kriegstote zu verheimlichen – eine Zahl die ungefähr acht mal so hoch ist die die “offiziellen” KIA-Zahlen, die von der englischsprachigen “Kiyv Post” berichtet werden, welche auch am Freitag noch beharrlich “nur” 974 Ukrainische Kriegstote bestätigt – eine höchst dubiöse Zahl, die sich seit dem katastrophalem Kampf um Ilowaisk Anfang September kaum verändert hat.

Laut Myroslava Petsa, einem Korrespondenten des ukrainischen 5. Kanals, hat Verteidigungsminister Valeriy Heletey sich geweigert, die Zahl der Opfer bei der Ilowaisker Katastrophe in einer Parlamentsanhörung zu diskutieren. Ms. Petsa hat am 1. Oktober getweetet, dass Heletey die Opferliste vom Kampf um Ilowaisk als geheim eingestuft hat. Aber vor wem will ist Generalleutnant Heletey die wirklichen Kiewer Verluste geheimhalten, vor den Milizen des Donbass oder vor dem ukrainischen Volk?

Man kann Semchenko leicht als inkompetenten Feldkommandeur, der seine Fehlschläge zu entschuldigen versucht, abschreiben, und Lyaschko einen faschistischen Clown nennen, der angebliche “Separatisten” kidnappt, bis auf die Unterhosen auszieht und dann Videoverhöre durchführt. Aber Lyaschkos Schätzung der totalen Kriegstoten der Ukraine ist konsistent mit den Zahlen, die von pro-russischen Quellen wie Colonel Cassads Blog veröffentlicht werden. Sie sind auch konsistent mit den düsteren Verlustzahlen vom blutigen Kampf, der während des Schreibens dieses Artikels um den Donezker Flughafen stattfindet.

Die Ruinen des Flughafens waren nach Berichten zu 95% von der neurussischen Armee kontrolliert, nach Stand vom vorigen Wochenende, nach einer Ablehnung eines Angebots, unter dem Minsker Waffenstillstandabkommen aus dem Flughafen abzuziehen, welches die Waffenstillstandslinie 20 km hinter der Position der hoffnungslosen Flughafengarnison plaziert hatte.

Ein Sprecher von Neurussland teilte Col. Cassads Seite mit, dass sie die ukrainischen Verluste am Flughafen auf 600 Verwundete und 1 000 Tote schätzen.

Westliche Journalisten, welche über den Ukraine-Konflikt berichten, können sich bis jetzt mit Unwissenheit über die wirklichen im Gegensatz zu den zugegebenen Verlusten herausreden. Sie können die Maxime von Carl von Clausewitz zitieren, dass “Berichte über Verluste auf beiden Seiten kaum genau, selten wahrheitsgetreu, und in den meisten Fällen gezielt gefälscht werden”.

Aber die Wahrheit ist, dass mindestens ein BBC-Journalist von den ukrainischen Gerüchtetn über die schrecklichen Verluste schon seit Wochen wusste.

In einem Interview mit einem ukrainischen Journalisten, welches vom Team des russisch-kanadischen Anwalts Gleb Bazov Mitte August ins Englische übersetzt und untertitelt wurde, haben Mitglieder der in Mykolaiv basierten 79. Luftlandebrigade sich bitter darüber beschwert, dass Kiew die riesigen Verluste verheimlicht. Sie sagen (bei 6:38) dass die Ukraine seit April schon mehr Soldaten im Kampf gegen die Donbass-Rebellion verloren hat als die Sowjetunion während der neun Jahre der Okkupation von Afghanistan.

(Für die Leser, die die Kosten der für die UdSSR katastrophalen Afghanistan-Mission nicht kennen, die Zahl übersteigt 14 000 Kampftote und 53 000 Verwundete. Wenn man annimmt, dass die Soldaten sich auf die gesamten Kampftoten der Ukrainischen SSR im sowjetischen Afghanistankrieg während der 1980er beziehen, sind mehr als 8 000 Kampftote im Krieg um den Donbass möglich.)

Im selben Video berichten die Überlebenden der 79. Brigade, dass die vom ukrainischen Oberkommando im Stich gelassen wurden, und weigern sich zuzugeben, dass die Kräfte, die sie in wochenlangen Bombardements im sogenannten “Südkessel” bei Saur-Mogila vernichtet hatten, neurussische Rebellen und internationale Freiwillige waren und nicht die russische Armee.

Es ist bemerkenswert, dass der BBC-Journalist Daniel Sandfort, dessen Twitter-Feed von vielen westlichen Journalisten verfolgt wird, die über Russland und die Ukraine berichten, das Video am 20. August 2014 getweetet hat, und sagte “sowohl die Pro-Ukrainer als auch die Pro-Russen zitieren jetzt dieses Video um ihre Sicht des Konflikts zu unterstützen”.

Mit anderen Worten, westliche Journalisten, die den russisch-ukrainischen Kampf verfolgen, können sich nicht mit Unwissenheit herausreden.

Die Berichte der Mitglieder der 79. Brigabe vom Verlust hunderter oder tausender von Kameraden durch Artillerie und GRAD Raketenwerfer sind bestätigt durch ein anderes Video-Interview ukrainischer Journalisten hunderte Kilometer weiter westlich, diesmal mit Überlebenden der 30. Brigade, die in der westukranischen Stadt Novohrad-Volysnki stationiert ist.

In diesem Video stellen Veteranen der 30. Brigade und ihre wütenden Angehörigen einen ukrainischen Offizier zur Rede, wegen der Frage wo sie sich befinden und was mit ihrer Versorgung ist. Zum Ende gibt der Offizier zu, dass von den 4700 Soldaten der Brigad nur 83 unverletzt zurückgekehrt sind. Was die Frage aufwirft, was mit dem Rest passiert ist. Sind sie tot oder verwundet?

Die Journalisten des “Hromadske TV”, deren Löhne vom Holländischen und Amerikanischen Steuerzahler über Regierungsgrants finanziert werden, haben diese Fragen natürlich nicht vor der Kamera gestellt. Auch westliche Journalisten wie Sandford nicht, die höchstwahrscheinlich von diesem Clip wissen, der auch von Gleb Bazovs Übersetzer-Team vom Slavyangrad-Blog Mitte August übersetzt und untertitelt worden ist.

pro-Kiew-Twitter-Krieger haben Lyaschkos Behauptungen, dass die Ukraine tausende ihrer Kämpfer beseitigt oder als “im Kampf vermisst” meldet, als russische Desinformation bezeichnet – ohne zu erklären, wie der Kreml solche fanatischen Russophoben wie Lyaschko und Semchenko dazu gebracht haben könnten, ihre Unterstellungen weiterzuverbreiten.

Aber viele dieser Quellen sind dieselben Fanatiker, die darauf bestehen, dass ukrainische Truppen den Donezker Flughafen halten und niemals aufgeben werden, trotz überwältigender Beweise für das Gegenteil. Sie bestehen darauf, dass Kiew nicht in der Lage wäre, all die Angehörigen der Toten, Verwundeten und Vermissten zum Schweigen zu bringen, selbst wenn es das versuchen würde.

Aber in einem Land, wo Banditen des Rechten Sektors straflos Oppositionspolitiker vor laufender Kamera verprügeln, ist das Zum-Schweigen-Bringen wütender Angehöriger und ein Totschweigen der Frage nach verheimlichten Toten völlig plausibel.

Insbesondere wenn westliche Journalisten sich weigern, Kiews betrügerische Opferangaben in Frage zu stellen, und einfach darauf warten, dass die Sprachrohre von Kiew ihnen ihre neueste Stories verkauft.

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/ukraine/untertreibt-kiew-seine-verluste-erheblich/

Großartig!!! Wer braucht Massenmedien? KenFM im Gespräch mit: Mark Bartalmai

Veröffentlicht am 02.10.2014

Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer, der Kalte Krieg fand sein Ende und Deutschland wurde wiedervereinigt. Diese Wiedervereinigung wäre ohne eine wohlwollende Sowjetunion nicht möglich gewesen. Der damalige Präsident der UdSSR, Gorbatschow, hielt sein Versprechen gegenüber dem Westen, zog sämtliche sowjetischen Streitkräfte aus der DDR ab und gab sein Go zum Wunsch der alten BRD, die ehemalige DDR in die NATO aufnehmen zu dürfen. Als Gegenleistung versprach die NATO, keine weiteren europäischen Länder in das militärische Verteidigungsbündnis aufzunehmen, vor allem keine Länder, die zuvor dem Warschauer Pakt angehörten.

Mit der sogenannten NATO-Ost-Erweiterung wurde das Moskau gegenüber geäußerte Versprechen zwölf Mal gebrochen. Die Ukraine sollte der 13. Staat in der Reihe dieser Erweiterung werden, und auch Georgien hatte man bereits als Nr. 14 im Visier. Da diese Staaten unmittelbar an die Russische Föderation grenzen, war Washington klar, dass Moskau dies als Provokation empfinden würde. Diese Provokation war von Anfang an beabsichtigt, um das Ziel, die Strategie der Spannung, neu aufleben zu lassen. Fünf Milliarden US-Dollar investierte Washington in die Destabilisierung der Ukraine, um dort einen Bürgerkrieg herbeizuführen. In unseren Medien wird diese Machiavelli-Politik dann als Aggression Russlands dargestellt und der Leser wird über die tatsächliche Krise in der Ukraine auf ganzer Linie belogen. Unabhängige Berichterstattung gibt es nur noch sporadisch, und nur noch im Internet. Freie, nicht embeddete Reporter sind die einzige Möglichkeit, um der westlichen Propaganda alternative Informationen entgegenzustellen, die dem näher kommen, was man als Wahrheit bezeichnen könnte.

Der unabhängige Journalist und Fotograf Mark Bartalmai hält sich seit Ende Juli in und um Donezk auf, da er hier ursprünglich die Durchführung einer Hilfslieferung dokumentieren wollte. Aufgrund der vorgefundenen Kluft zwischen der Berichterstattung und der Realität wurde neben dem Hilfstransport auch verstärkt das Kriegsgebiet mitsamt der betroffenen Zivilisten dokumentiert. In den letzten zwei Monaten entstanden so bereits hunderte Gigabyte an Film- und Fotomaterial, die zeitnah zu einem Kinofilm verarbeitet werden und das Leid der Bevölkerung authentisch abbilden.

Wir trafen Bartalmai, der sich für wenige Wochen in Deutschland aufhält, bevor er zurück in das Krisengebiet reist, und sprachen über den Status Quo in der Ost-Ukraine. Ein Gespräch, das unter die Haut geht, da es die Folgen des Krieges schonungslos benennt.

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