Maidan-Faschismus: Deutschland, der Westen und die “Braune Revolution” in der Ukraine

Immer mehr rechte Kundgebungen und Aufmärsche finden statt.

Einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts, Berthold Brecht, sagte einmal:

“Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.”

Ähnlich verhält es sich bei der so genannten “Maidan-Revolution” in der Ukraine 2013/2014, bei der das als “totalitär” geltende Regime des damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch gestürzt wurde. CDU-Aushängeschild und Boxweltmeister Vitali Klitschko, Arseni Jazenjuk von der Vaterlands-Partei und seine Parteikollegin, die einstige Ikone der “Orangenen Revolution”, Julia Timoschenko, repräsentierten bei diesem Putsch die liberal-zentristische Opposition.

Unterstützt wurden – und werden sie noch immer – von deutschen, europäischen und US-amerikanischen Politikern und Geheimdiensten. Doch weitgehend von der westlichen Politik und den Medien verschwiegen, gingen auf dem Kiewer Maidan nicht nur demokratieliebende und friedliche Menschen auf die Barrikaden, die europäische Werte forderten, sondern auch ultranationale, faschistische, rechtsextreme, antisemitische und russophobe Kräfte, wie beispielsweise die der Freiheits-Partei (Swoboda) oder Gruppierungen des Rechten Sektors (Prawy Sektor).

Eric Aunoble, Schweizer Historiker und Ukraine-Experte, bezeichnete die Rechtsextremen sogar als “Säule der Opposition”. Selbst das deutsche Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” vermeldete, dass diese die “Speerspitze des Widerstands auf dem Maidan” stellten und dass “ohne die straffe Organisation der Nationalisten” die “Revolte auf dem Maidan längst in sich zusammengebrochen” wäre. So blieb es auch nicht aus, dass in der nachfolgenden Übergangsregierung der “nationalen Einheit” die Rechtsnationalisten und Antisemiten als hochrangige Politiker und Minister beteiligt wurden: Oleksandr Sych ( Swoboda, stellvertretender Ministerpräsident), Serhiy Kvit ( Swoboda, Bildungsminister), Andriy Mokhnyk ( Swoboda, Minister für Ökologie und natürliche Ressourcen), Ihor Shvaika ( Swoboda, Minister für Landwirtschaft und Ernährung), Oleh Machnitzkij ( Swoboda, Generalstaatsanwalt), Dmitri Jarosch ( Rechter Sektor, stellvertretender Sekretär des Komitees für nationale Sicherheit- und nationale Verteidigung der Ukraine (RNBOU) , Dmitro Bulatow (UNA-UNSO , Jugend- und Sportminister), Tetjana Tschernowol ( UNA-UNSO, Vorsitzende des Antikorruptionsausschusses).

Die Perversion der Geschichte: Während der russische Präsident Wladimir Putin nicht müde wurde, vor der Gefahr des Faschismus und Nazismus in der Ukraine zu warnen, wurde er von westlichen Politikern und Staatsoberhäuptern, die den Ultranationalismus unterstützten, mit Adolf Hitler verglichen! Verkehrte Welt.

Die Swoboda-Partei hieß einst Sozial-Nationale Partei der Ukraine , die 1991 gegründet wurde. Erst 2004 wurde der Partei-Name geändert. Ein Blick in das damalige Parteiprogramm (1995):

„Im Hinblick auf die Massenentwertung der Menschheit und der ganzen Völker bleiben wir Sozial-Nationalisten die letzte Hoffnung der weißen Rasse und der Menschheit überhaupt.“

So hält Swoboda Kontakte zu neofaschistischen EU-Parteien, die sich einst zu einer “Allianz der Europäischen nationalen Bewegungen” verbündeten (beispielsweise die British National Party , die ungarische Jobbik , die französische Front National, die italienische Fiamma Tricolore oder die deutsche NPD). Historisch gesehen steht Swoboda in der Tradition der Organisation der Ukrainischen Nationalisten (OUN-B) unter dem einstigen Führer Stepan Bandera. Diese wurde 1929 mit dem Ziel gegründet, einen unabhängigen Staat in den “ethnographischen ukrainischen Gebieten” zu errichten.

weiterlesen in der Quelle: http://www.neopresse.com/politik/maidan-faschismus-deutschland-der-westen-und-die-braune-revolution-der-ukraine/

 

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