„Wir bezahlen mit unserem Blut für die Wirtschaftskrise Europas“

Interview mit der Regierung der Volksrepublik Donezk, 10. Mai 2014 –

Vladimir Ivanovich Markovich ist Sprecher der Volksrepublik Donezk und gehört dem neunköpfigen Gremium der Übergangsregierung an. Hintergrund-Redakteurin Susann Witt-Stahl traf ihn in dem von Separatisten besetzten Bezirksregierungsgebäude in Donezk.

DonbassBitte erklären Sie doch einmal den Konflikt, den Sie mit der Regierung in Kiew haben.

Die Hauptursache ist Geld. Es geht nicht um Politik – es geht um Geld. Gegen die Region Donbass wird ein Wirtschaftskrieg geführt. In der Ukraine und in Polen sollen 60 Minen und Stahlwerke geschlossen werden. Die EU hat die ukrainische Regierung zu diesem Schritt bewogen, um der britischen und deutschen Schwerindustrie zu einem neuen Aufschwung zu verhelfen und ihr Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. In der Umgebung von Donezk sind Spezialeinheiten in der Umgebung unterwegs und töten Bergleute, die ihre Arbeit verloren haben und auf die Barrikaden gegangen sind. Das ist schlimm für uns. Sie werden noch mehr Minen schließen. Daher sollen die Bergarbeiter im Westen und Osten der Ukraine und in Polen sich zusammenschließen, um Widerstand gegen die EU-Politik zu leisten.

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