Der Kriegstreiberei entgegentreten

   

(24.3.2014) Immer dann, wenn es um NATO-Interessen geht, scheint keinerlei Verbindung zu bestehen zwischen der Berichterstattung in alternativen und Mainstreammedien. Es ist, als handle es sich um unterschiedliche Welten, in denen merkwürdigerweise Staaten vorkommen, die die gleichen Namen tragen. Der einzige Maßstab dafür, ob Artikel, Kommentare, Interviews ernstzunehmen sind oder nicht, ist jedoch nicht die Auflage oder die Reichweite, sondern ob Veröffentlichtes einer kritischen Prüfung auf der Basis von Fakten standhält.

Seit dem Kosovokrieg 1999 sind immer mehr Internetplattformen, Blogs, Magazine, Radios und Videoformate entstanden, die seriöse Informationen abseits des Mainstreams ermöglichen. Was in den USA und in Deutschland untersucht wurde, gilt auch für andere Staaten und ist daran zu erkennen, ob einseitig oder breit gefächert berichtet wird. In Deutschland lässt sich Gleichschaltung daran festmachen, welche einflussreichen Journalisten wie transatlantisch vernetzt sind: „Die Rollback-Ideologen in den USA und Europa bestimmen das Medienecho maßgeblich. Wer in den USA regiert, ist dabei ziemlich gleichgültig. Auch in Europa ist festzustellen, dass zum Beispiel Sozialdemokraten und Grüne fest in die herrschende Ideologie und ihre Agitationen eingebunden sind, oft noch fester als die traditionellen Konservativen.“

Um den völkerrechtswidrigen Kosovokrieg in der Öffentlichkeit zu „legitimieren“, waren „linke“ Parteien weitaus besser geeignet als Konservative: „Das ist kein neues Phänomen. Clevere Rechtskonservative und ihre Agitatoren im Hintergrund suchen sich oft eher Links orientierte Personen als Rammböcke zur Durchsetzung ihrer Interessen und Ideologien. So wurden Joschka Fischer und Rudolf Scharping für die Durchsetzung der militärischen Intervention im Kosovo Krieg instrumentalisiert. So geschieht es heute. Der sozialistische Präsident Frankreichs ist einer der Hauptmatadore der neuen Konfrontation in Europa; wichtige Repräsentanten der Grünen einschließlich der schon Heinrich-Böll-Stiftung wirken an vorderer Front beim Aufbau der neuen Konfrontation in Europa mit.“

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